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Actionspiele: Preview - "Killzone 2" für die PS3

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Preview Killzone 2 | Ego-Shooter | PS3  

Neuer Krieg der Sterne

20.12.2007, 13:25 Uhr | Richard Löwenstein / vb, t-online.de

Killzone 2 (Bild: Guerilla)Killzone 2 (Bild: Guerilla)Im besten Fall gelingt es dem Videotrailer für ein kommendes Actiongame, dass er den Betrachter mit großem Staunen zurück lässt: "So soll das wirklich mal aussehen?" dürfte einer der meistgehörten Sätze anlässlich einer Presse-Konferenz sein, zu der Sony anlässlich der Fachmesse E3 im Mai 2005 nach Los Angeles geladen hatte. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die ersten Bilder aus Killzone 2 gezeigt - einem Projekt, das sich jetzt zackig der Fertigstellung nähert. Im Sommer 2008, also knapp drei Jahre nach der Premiere vor Fachpublikum, soll Killzone 2 endlich den Weg auf die Playstation 3 finden. Nun hat der holländische Spiele-Entwickler Guerrilla neues Material zum Spiel gezeigt. Demnach kommt die Grafik zwar nicht ganz an die Qualität des Videotrailers vom Mai 2005 heran. Trotzdem sieht Killzone 2 sehr viel besser aus als so ziemlich alles, was die Playstation 3 bisher hervorgebracht hat. Mit seiner Fülle an beeindruckenden Details, seinem flüssigen Bildaufbau und der überzeugenden Darstellung einer apokalyptischen Welt dürfte der Ego-Shooter die Herzen der Actionfans entflammen.

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Action wie bei Starship Troopers

Killzone 2 (Bild: Guerilla)Killzone 2 (Bild: Guerilla)Der Kampf zwischen Erdbewohnern und den Alienbiestern der Helghast-Rasse geht in die nächste Runde. Dieses Mal reisen die Streitkräfte der Menschen zum Ausgangspunkt allen Übels: Helghan, dem Heimatplaneten der kriegerischen Außerirdischen. Der Spieler übernimmt die Rolle von Sev, seines Zeichens Mitglied in der so genannten "Legion", einer Eliteeinheit der Erd-Föderation. Der erste Level mag in dem einen oder anderen Actionkenner Erinnerungen wecken: Die Invasion der Alienwelt Helghan wurde schon im fast drei Jahre alten Trailer zum Thema gemacht. Die Landungsgleiter zoomen über einen grau verhangenen Himmel, Sevs Vorgesetzer brüllt Befehle unter seine Untergeben. Als das Fluggefährt die Wolkendecke durchbricht, kommt die Hauptstadt von Helghan in Sichtweite. Eine triste Kulisse, nicht gerade einladend, eher vom Charme eines Großstadt-Slums geprägt. Um die lästige Invasoren auszuschalten, benutzen die Helghast eine Geheimwaffe: den "Arc". Der sammelt sämtliche Blitze in der Atmosphäre, um sie anschließend zurück gen Himmel zu schleudern. Eine Gruppe Kollegen wird getroffen und rast als gleißender Feuerball Richtung Boden. Der Gleiter von Sevs und seinen Kameraden hält durch und landet sicher.

Volles Rohr Feuer frei

Killzone 2 (Bild: Guerilla)Killzone 2 (Bild: Guerilla)Sobald der Gleiter den Boden berührt, blendet das Spiel lückenlos in die Sicht von Sev um und die Action beginnt. Während in weiter Ferne der "Arc" immer wieder grelle Lichtkaskaden in den Himmel feuert, wird Sevs Truppe von MG-Stellungen attackiert. Richtig gelesen: Killzone 2 mag zwar auf ein Science-Fiction-Szenario aufsetzen, trotzdem erinnern viele Waffen stark an heute gebräuchliche Maschinenkanonen, Schrotflinten und Raketenwerfer. Das mag ein Anachronismus sein, hat aber ein lebhaftes und sofort verständliches Gameplay zur Folge. Die Helghast sehen aus wie Menschen, und wer eine Waffe zu Hand nimmt, weiß sofort mit Primär- und Sekundärfunktionen umzugehen. Dass sich vom ersten Moment an eine lebhafte Dynamik entwickelt, hängt auch mit der realitätsnahen Abbildung von Treffern zusammen. Wenn ein Helghast eine Kugel in die Schulter abbekommt, schleudert es den Oberkörper effektvoll nach hinten, bei einem Treffer ins Bein sackt der Gegner zu Boden. Die Gegner-KI macht einen überzeugenden Eindruck, das Gameplay gewinnt durch viele äußere Einflüsse an Intensität: Beispielsweise setzen auch die Helghast-Bodentruppen Waffen ein, die sozusagen das Wetter als Munition nutzen. Technisch scheint Killzone 2 gut entwickelt: Hatte Teil eins auf der Playstation 2 noch mit massiven Rucklern zu kämpfen, scheint das Team diese Probleme nun in den Griff zu kriegen. Zwar erreicht das Spiel keine 60 Bilder pro Sekunde, hält aber stabil die 30 Bilder-pro-Sekunde-Rate. Das reicht für ein flüssiges Erlebnis.

Fazit

Killzone 2 könnte der Ego-Shooter sein, den so viele Actionfans auf der Playstation 3 herbeisehnen. Ein erbarmungsloses Dauerfeuer mit toller Atmosphäre, interessantem Design und vorbildlicher Bedienung. Wenn der Hersteller Guerrilla jetzt noch einen Online-Koop-Modus integriert, dürften kaum noch Wünsche offen bleiben.

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