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Rennspiel "Burnout Paradise": Paradies für Vollgas-Rambos auf Xbox und PS 3

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Test Burnout Paradise  

Paradies für Vollgas-Rambos  

04.01.2008, 16:21 Uhr | Richard Löwenstein / vb, t-online.de

Burnout Paradise (Bild: EA)Burnout Paradise (Bild: EA)Am 24. Januar ist es soweit: Electronic Arts gibt den Start frei für den ersten speziell für die Next Generation-Konsolen Xbox 360 und Playstation 3 entwickelten Turbo- Racer aus der Burnout-Reihe. Der Kern der Serie bleibt erhalten: Das rassige Rammen- und Racing- Gameplay ist geprägt durch Tempo und Vollgas. Burnout Paradise pfeift auf Sitten und Regeln und ruft stattdessen zur Anarchie auf dem Asphalt auf. Sportautos, Pickups und SUVs jagen mit einem Affenzahn zwischen unbeteiligten Autos hindurch, fliegen über Kuppen und hetzen sich durch Gassen. Besonders riskante Manöver werden mit extra Brennstoff belohnt, dem so genannten "Boost". Der katapultiert die Karre auf Kommando mit einem vehementen Turbolader-Leistungskick nach vorne. Die bemerkens- werteste Neuerung an Burnout Paradise ist der Verzicht auf eine geradlinige Struktur zugunsten einer offenen Welt. Der Spieler fährt frei Schnauze durch die fiktive Stadt Paradise City und sucht sich seine Herausforderungen selbst.

Artikel-Show Burnout Paradise: So spielt es sich
Foto-Show Burnout Paradise: Screenshots

Ein Test für die Reflexe

Burnout Paradise (Bild: EA)Burnout Paradise (Bild: EA)Rund 200 Wettrennen, Crash- und Abdräng-Wettbewerbe verteilen sich über ein knapp 30 Quadratkilometer umfassendes Straßennetz. Jedes Areal in Paradise City ist von Anfang an erreichbar, von der Strandpromenade über das Industrie- und das Geschäftsviertel bis hin zu den Außenbezirken. Man kann aber nicht mehr mit 250 Sachen eine Schneise durch den Verkehr schlagen und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer locker zur Seite dreschen, wie das noch beim Vorgänger Burnout Revenge möglich war. Dieses Mal muss man Bussen, Kleinautos und LKWs tatsächlich ausweichen. Die Bewegungsmuster der mobilen Hindernisse sind nicht fest einprogrammiert, ihre Manöver lassen sich also weder vorhersagen noch auswendig lernen. Das ergibt einen sehr anspruchsvollen Test für die Reflexe des Konsolen-Piloten. Dafür fühlt es sich aber auch sehr befriedigend an, wenn man durch den Gegenverkehr fliegt, dabei mehrere Male haarscharf andere Autos verfehlt, mit einem perfekt getimten Drift abbiegt und den Konkurrenten ins Verderben rammt.

Hohn und Spott für den Verlierer

Burnout ParadiseBurnout Paradise (Bild: EA)Wer Vollgas gibt und Verkehrsverstöße sammelt, der schaltet sich mit der Zeit Rivalen, Aufgaben und Rennen verschiedener Prägung frei. Dazu gehören Wettrennen, Weitsprung- und Schleuder-Wettbewerbe, Schnell-Einpark-Herausforderungen und Crash-Contests. Der eigentliche Höhepunkt sind aber die Online- Wettrennen zwischen maximal acht Teilnehmern. Man kann in der Stadt jederzeit einen Rivalen aus Fleisch und Blut antreffen und zu Wettrennen, Weitsprung-Wettbewerben oder ähnlichem Unsinn anstiften. Wer an einer Kreuzung anhält und die Reifen durchdrehen lässt, dessen Heraus- forderung bleibt nicht lange ungehört. Sogar Microsofts Live Vision- und Sonys Playstation Eye-Kamera werden unterstützt. Beim Online-Racing schießen die Kameras ein Foto des Besiegten, das dann im Trophäen- schrank des Siegers landet. Technisch demonstriert Burnout Paradise das momentan Machbare. Die messerscharfe Abbildung der Details und Effekte begeistert, und zwar umso mehr, als die Bildwiederholrate stabil bei 60 Bildern pro Sekunde liegt - schneller geht es nicht. Der brachiale Motorsound drängt zum Anschluss der Konsole an die 5.1-Anlage. Schade nur, dass ein Splitscreen-Modus für Rennen zu zweit an einer Konsole fehlt.

Fazit

Kein anderer Arcade-Racer bringt pfeilschnelles Gnadenlos-Racing so souverän mit vorbildlicher Technik und guter Handlichkeit unter eine Haube. Bemerkenswert an Burnout Paradise ist außerdem die clevere Verquickung der offenen Welt mit der Online-Komponente. Glücklicherweise finden sich in Paradise City genügend abwechslungsreiche Wettbewerbe finden, die einen auf Dauer anspornen. Ermüdungs-Erscheinungen am Steuer werden so geschickt vermieden.



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