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Strategiespiel "Empire: Total War": First Look von auf des Königs Admiral

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First Look: "Empire: Total War"  

Des Königs Admiral

17.01.2008, 15:36 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Nach den in den Vorgängerspielen abgehandelten Epochen Antike und Mittelalter befasst sich der neue Teil der Total War-Reihe mit dem Kolonialzeitalter. Dabei hat der in Empire: Total War vollzogene Sprung ins 18. Jahrhundert viele Facetten: Amerikas Weg in die Unabhängig- keit gehört ebenso dazu wie das Wettrennen um die Beherrschung der östlichen Handelwege sowie die industrielle Revolution. Da die miteinander konkurrierenden Großmächte sich sowohl zu Lande als auch auf dem Wasser zahlreiche packende Schlachten lieferten, um neue Territorien zu erobern oder den eigenen Besitzstand zu verteidigen, steigt in Empire: Total War die Bedeutung der Marine. Da ist es nur konsequent, dass im neuesten Spiel der Strategie-Reihe die Seeschlachten nicht mehr simuliert werden, sondern erstmals komplett spielbar sind. Dabei werden die Schiff- schlachten viel taktische Tiefe zu bieten haben. Verschiedene Schiffstypen, unterschiedliche Fähigkeiten der Generäle, Munitionsarten und nicht zuletzt Wind und Wetter werden gehörigen Einfluss auf den Verlauf der Kämpfe nehmen.

Artikel-Show Empire: Total War - Infos zum Spiel

Action auf dem Meer

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Erstmals in der Total War-Reihe stehen die Spieler also vor der Aufgabe, entweder riesige Flotten oder einzelne Schiffe zu dirigieren. In jedem Fall sind Manövrierfähigkeit und taktisches Geschick gefragt, um die Gegner gleich mit Kanonen- salven auf den Grund des Meeres zu schicken oder ihn soweit sturmreif zu schießen, dass man mit einem Enterkommando den Rest erledigen kann. Doch bevor die Kontrolle über das Schiff hergestellt ist, gilt es, erst einmal in heftigen Nahkämpfen an Deck seinen Mann zu stehen und die eigene Truppe zum Sieg führen. Die Einführung des Schießpulvers und die Verwendung von Kanonen und Musketen verlangen dabei dem Spieler einiges ab: Wer auf die gewohnten Truppenformationen und Taktiken vertraut, wird sein blaues Wunder erleben.

Bewährtes Spielsystem

Seeschlachten sind aber nur ein Teil des Gameplays von Empire: Total War. Wie üblich muss der Spieler zunächst im Rundenmodus auf der Kampagnen-Karte Städte gründen, Gebäude errichten und Einheiten rekrutieren - ähnlich wie im Klassiker Civilization. Die Entwickler haben die Karte funktional verbessert und übersichtlichere Systeme für Handel, Diplomatie und Agenten-Spionage eingeführt. Die Berater agieren kompetenter und rascher, zudem wurde der Blickwinkel auf die Karte vergrößert. Kommt es zum Feindkontakt, schaltet das Spiel um auf eine Taktikkarte, auf der man in klassischer Strategie-Manier die Kämpfe austrägt. Über umfangreiche Diplomatie-Optionen lassen sich viele Schlachten aber auch umgehen. So kann der Spieler mit den anderen Mächten Friedensverträge oder Bündnisse abschließen. Natürlich lassen sich solche Verträge auch von beiden Seiten brechen. Die Künstliche Intelligenz merkt sich dabei das Verhalten des Spielers.

Die Entdeckung der Welt

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Das neue Szenario der Kolonialzeit sorgt für einige Änderungen. So steht einem fast die gesamte Welt als Spielareal zur Verfügung, lediglich für damalige Verhältnisse "uninteressante" Territorien wie Australien, China oder Japan werden aus der Weltkarte ausgeklammert. Die Entwickler planen, zehn Großmächte ins Spiel einzubauen, aus denen der Spieler vor dem Spielstart auswählen darf. Durch die Wahl ändert sich nicht nur der Startpunkt im Rahmen der historischen Kampagne, auch die Einheiten sind je nach Volk verschieden. Für Spannung sorgen immer wieder die an den Spieler herangetragenen Missionen. So muss man mal eine Stadt in fünf Runden erobern oder ein Schiff bauen. Wichtige Ereignisse werden wie gewohnt in gerenderten Video-Filmen präsentiert.

Das Ende der Monarchie

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Kämpfe finden nicht nur gegen die anderen Großmächte statt, etwa Preußen, England, Frankreich oder Russland, sondern auch gegen die einheimischen Stämme. Die Infrastruktur in den neu zu besetzenden Ländern ist ebenfalls kaum vorhanden, so dass man vor dem Aufbau einer neuen Siedlung zunächst für Straßen sorgen muss. Zudem spielt die Zeit eine entscheidende Rolle, denn wenn man zu sehr trödelt, wird einem der Feind bei der Besetzung von Kolonien in Indien oder einem Land in Mittel- beziehungsweise Südamerika zuvorkommen. Ganz interessant ist der Umstand, dass man in Empire erstmals die Regierungsform wechseln darf. Dafür muss allerdings zuvor das Volk eine Revolution starten, erst dann lässt sich eine Monarchie stürzen und eine modernere Republik installieren. Bei all den Möglichkeiten, die Empire bieten wird, versprechen die Entwickler umfangreiche Tutorials und Hilfesysteme. Auch das Verwalten von Städten soll über Generäle einfacher werden. Ein Spiel für die Mittagspause wird der Titel aber keineswegs - allein schon die einzelnen Schlachten werden bis zu einer Stunde dauern. Hoffentlich darf man - anders als in den Vorgängern - nun wenigstens das Spiel auch im Echtzeitmodus abspeichern.

Fazit

Das neue Kolonialzeitalter-Setting bringt viele interessante Neuerungen in die Total War-Reihe. Die Seeschlachten und die Einführung des Schießpulvers fordern die taktische und strategische Kompetenz des Spielers heraus. Ansonsten wird Empire das bereits von Medieval 2 her bekannte und bestens bewährte Gameplay fortführen und anspruchsvolle Strategiekost bieten. In Sachen KI und Einsteigerfreundlichkeit darf man aber zumindest gespannt sein, inwiefern die Entwickler die Komplexität des Spiels in den Griff bekommen. Hier gab es bei den Vorgängern den einen oder anderen Aussetzer. Ob Empire: Total War tatsächlich ein durchschlagender Erfolg wird, hängt stark davon ab, dass die Seeschlachten auf Dauer motivieren. Das Potenzial zu einem großen Strategiespiel hat das Spiel aber zweifellos.

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