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Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (3/10)

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Was kommt - und was besser nicht kommen sollte  

Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (3/10)

18.01.2008, 17:56 Uhr | GEE (Heiko Gogolin) / jr


Trend Nr. 3: Die Barriere zwischen Spiel und Spieler fällt

Wii Fit (Bild: Nintendo)Wii Fit (Bild: Nintendo)Einem Spieler steht heute noch allerlei Zeug im Weg, wenn er ganz und gar in seinem Erlebnis aufgehen will: der Controller in seiner Hand, der Fernseher, auf den er schaut, die Energieleisten und Radar-Anzeigen, die die Geschehnisse im Spiel rahmen, und nicht zuletzt der Raum zwischen ihm und dem Screen. Doch immer mehr Spiele versuchen diese Barrieren aus dem Weg zu räumen. Ist zum Beispiel der Boxer in Fight Night Round 3 kurz davor, zu Boden zu gehen, erkennt man das nicht an einer Lebensanzeige, sondern an seinem Verhalten: Wenn unser Kämpfer torkelt, sein linkes Auge zugeschwollen ist und eine Gesichtshälfte seltsam deformiert aussieht, wissen wir, dass der Knockout droht. Und Bewegungscontroller wie die Wiimote oder die Eyetoy-Kamera bringen uns sogar noch einen Schritt näher ans Geschehen: Dadurch, dass unsere eigenen Bewegungen zu denen unserer Spielfigur werden, erzeugen sie das Gefühl, unser Körper wäre direkt im Spiel.

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Und was bringt die Zukunft?

Nach und nach fallen weitere Barrieren, die uns von der Spielwelt trennen. 3D-Monitore ermöglichen eine echte räumliche Darstellung, und nicht nur eine Illusion von Dreidimensionalität, wie ihn heutige Bildschirme bieten. Nur um schließlich von Virtual-Reality-Kontaktlinsen abgelöst zu werden, die uns direkt ins Game beamen. Und irgendwann ruhen wir beim Spielen nur noch in superbequemen Liegen und steuern die Games, die in unseren Köpfen ablaufen, allein mit unseren Gedanken.

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Davon haben wir endgültig genug

Anti-Trend Nr. 3: Fantasy-Online-Rollenspiele. Klar, Tolkien haben wir alle gerne gelesen, aber irgendwann muss echt mal Schluss sein mit Orks, Zwergen, Elben, Trollen und dem restlichen Mittelerde-Gesocks.

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