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Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (5/10)

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Was kommt - und was besser nicht kommen sollte  

Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (5/10)

21.01.2008, 10:50 Uhr | GEE (Heiko Gogolin) / jr


Trend Nr. 5: Videospiele stellen sich auf den Spieler ein

Pro Evolution Soccer 2008 (Bild: Konami)Pro Evolution Soccer 2008 (Bild: Konami)Manchmal können Videospiele wirklich unglaublich störrisch sein. Aber zum Glück haben Gegner, die immer auf dieselbe tumbe Art agieren, oder Stellen, die so schwer sind, dass wir am liebsten das Pad in die Ecke schmeißen würden, ausgedient. Denn Spiele wie Far Cry oder Lego Star Wars II passen ihren Schwierigkeitsgrad unmerklich unserem Können an. Und reduzieren oder erhöhen die Lebensenergie der Gegner oder die Anzahl der Medi-Packs in einem Level. Noch weiter geht Pro Evolution Soccer 2008. Hier reagiert der Computer auf unsere eigene Spielweise. Und zwar eben nicht, indem er zielgenauere Pässe spielt, wenn uns alles am Ball gelingt, sondern durch das genaue Gegenteil: Wenn wir eine Sturm-und-Drang-Phase vor dem Tor haben, setzen wir die andere Mannschaft damit so sehr unter Druck, dass sie Fehler macht. Im Gegenzug baut man den Computergegner durch vertane Torchancen und schlechtes Passspiel regelrecht auf.

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Und was bringt die Zukunft?

Videospiele stellen sich vollkommen auf unser Handeln ein. Das Gameplay eines Spiels verändert sich entsprechend der eigenen Vorlieben: Computer und Konsolen erkennen nämlich an unserem Verhalten in Games, ob wir mehr Bock auf Story und Rätsel oder auf Ballern haben, und gewichten unser Spielerlebnis so ganz individuell. Außerdem reagieren Feinde derart versiert auf die eigene Spieltaktik, dass der Eindruck entsteht, wir hätten es mit einem denkenden und fühlenden Gegenüber zu tun, das sogar unsere privaten Stärken und Schwächen kennt. Denn regelmäßig lädt unsere Konsole Informationen über uns aus dem Netz und unseren Mail-Accounts und weiß so sogar, ob unser Chef gerade sauer auf uns ist, oder ob unsere Freundin mit uns Schluss gemacht hat.

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Davon haben wir endgültig genug

Anti-Trend Nr. 5: Sich wiederholende Game-Elemente. Spiele, die einen zwingen, eine Sache immer und immer wieder zu tun, sind entweder künstlich in die Länge gezogen oder - noch schlimmer - einfach nur uninspiriert.

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