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Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (6/10)

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Was kommt - und was besser nicht kommen sollte  

Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (6/10)

21.01.2008, 11:00 Uhr | GEE (Heiko Gogolin) / jr


Trend Nr. 6: Keiner kauft mehr Spiele im Laden

World of Warcraft (Bild: Blizzard)World of Warcraft (Bild: Blizzard)Der Einzelhandel kann einpacken. Zumindest, wenn es um Videospiele geht. Denn ein Game auf einem Datenträger in einem Geschäft zu verkaufen, ist ein hoffnungsloses Auslaufmodell. Schon jetzt laden wir Spiele über Xbox Live oder Steam, den Download-Service des Half-Life-Entwicklers Valve, direkt auf die Festplatte. Online-Rollenspiele wie World of Warcraft oder Herr der Ringe finanzieren sich nicht mehr durch den Gameverkauf, sondern durch eine monatliche Abogebühr. Während andere MMORPGs wie Maple Story oder OZ gleich komplett gratis unter das Volk gebracht werden, aber dafür den Spieler durch Kleinstbeträge für stylische Klamotten oder potente Waffen abkassieren. Und durch von einer großen Fast-Food-Firma gesponsertes In-Game-Advertising durften PC-Gamer in den USA vor kurzem für einen festen Zeitraum Spiele wie Rayman Raving Rabbids, Far Cry oder Ghost Recon sogar kostenlos runterladen. Dafür mussten sie allerdings Burger-Reklame während der Ladezeiten tolerieren.

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Und was bringt die Zukunft?

Die Bandbreite des Internets wird so immens, dass Datenträger wie DVDs oder gar Festplatten komplett überflüssig werden. Sämtliche Videospiele werden online gespielt und sind durch Zwischenwelten miteinander verbunden. Dort können wir an Autorennen teilnehmen, dann in ein Fußballstadion gehen, um uns ein E-Sport-Match anzuschauen und anschließend zwei virtuelle Ecken weiter einen Zombie-Lightgun-Shooter spielen. Wie auf dem Rummel zahlen wir dabei Eintritt für jede einzelne Attraktion. Warst du schon im neuen Call of Duty?

Download GEE-Podcast 22: Halo 3
Download GEE-Podcast 23: Assassin's Creed
Download GEE-Podcast 24: Half-Life 2: Portal

Davon haben wir endgültig genug

Anti-Trend Nr. 6: Männliche, weiße, muskelbepackte Helden. Weiß und muskelbepackt sind wir schon selber. Wie wäre es, mal eine kurzatmige Bankangestellte oder einen Großvater in Rente zu steuern?

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