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Spiele-Trends: Was kommt - und was besser nicht kommen sollte (9/10)

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Was kommt - und was besser nicht kommen sollte  

Spiele-Trends: Zehn Mal Zukunft (9/10)

21.01.2008, 11:49 Uhr | GEE (Heiko Gogolin) / jr


Trend Nr. 9: Jeder Spieler wird zum Game-Designer

Spore (Bild: Electronic Arts)Spore (Bild: Electronic Arts)Früher mussten wir Videospiele stets genau so spielen, wie es sich die Game-Designer gedacht haben. Hier mal die Anzahl der Leben einzustellen oder dort den Schwierigkeitsgrad zu modifizieren, war schon das höchste der Gefühle. Mit Mods gerät diese strenge Trennung zwischen den Machern und Spielern eines Games bereits heftig ins Wanken. Editoren von Egoshootern ermöglichen es außerdem, eigene Grafiken ins Spiel einzubinden und neue Level zu kreieren. 2008 werden wir jedoch alle zu Game-Designern. Denn während Modder ein Spiel im Nachhinein auseinandernehmen und neu zusammenbauen, setzen Games wie Little Big Planet von Sony oder Will Wrights Spore von vornherein voll auf die Kreativität der Spieler. Sie erlauben es nicht nur, direkt aus dem Spiel heraus Dinge zu erschaffen, sondern gelangen durch unseren Input erst zu ihrer Erfüllung. So soll in Spore ein Großteil der Bauwerke, Planeten und Alien-Rassen von untereinander vernetzten Spielern erschaffen werden.

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Und was bringt die Zukunft?

Zukünftig hängt die Qualität eines Titels nicht mehr vom Genius ihres Schöpfers ab, sondern davon, wie fantasievoll Millionen von Gamern ihre Spieluniversen mit Leben füllen. Bei Spielefirmen arbeiten irgendwann gar keine Game-Designer mehr, sondern nur noch Leute, die Möglichkeitsräume gestalten, die von uns mit eigenen Kreationen belebt werden.

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Davon haben wir endgültig genug

Anti-Trend Nr. 9: Die öffentliche Verteufelung von Spielen. Was würden Politiker und Jugendschützer eigentlich machen ohne Games als Sündenbock, der von den wahren gesellschaftlichen Problemen ablenkt?

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