Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

"Ferrari Challenge": Rennspiel für harte Asphalt-Duelle

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Preview "Ferrari Challenge"  

Rote Sause

22.01.2008, 17:02 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Ferrari Challenge (Bild: System 3)Ferrari Challenge (Bild: System 3)Binnen weniger Monate hat sich diese Renn-Simulation vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan gewandelt. Dass Ferrari Challenge noch einmal so viel Fahrt aufnehmen könnte, das war nach der Fachmesse Games Convention im vergangenen Jahr nicht unbedingt zu erwarten. Die dort im vergangenen August präsentierte Monza-Demo hatte den Eindruck hinterlassen, das Hersteller System 3 eher auf den großen Namen abgefahren wäre als auf große Qualität. Das aktuelle Versions- Update für Playstation 3 überrascht nun allerdings positiv. Das Spiel wirkt deutlich schnittiger, spannender und spielenswerter. Grundsätzlich haben die englischen Entwickler freilich immer noch eine nackte Renn-Simulation alter Schule im Sinn, reduziert auf das Notwendigste. Konkret heißt das: im Karrieremodus folgt Wettrennen auf Wettrennen, man spielt sich mit jedem Sieg weitere Autos und Strecken frei. Am Start stehen ausschließlich Sportautos der Marke Ferrari, zum Großteil moderne Autos, ergänzt um ein paar klassische Modelle.

Artikel-Show Ferrari Challenge: So spielt es sich
Foto-Show Ferrari Challenge: Screenshots

Rennen ohne Überraschungen

Ferrari Challenge (Bild: System 3)Ferrari Challenge (Bild: System 3)Auf ein Rahmenprogramm - und damit auf eine Sinnstiftung durch eine die Episoden miteinander verknüpfende Geschichte - haben die Entwickler verzichtet. Der Karrieremodus mit seinen Wettrenn-Varianten wird so zu einer sehr geradlinigen Veranstaltung. Mal ist das Rennen nach einer gewissen Zahl von Runden vorbei, mal nach einem Zeitlimit von 15 Minuten; mal wird stehend und mal fliegend gestartet. Dazu kommen eine Fahrschule und etwas Tuning, aber kein Vergleich mit Need for Speed, Juiced und Co.: Lediglich einige Basis-Arbeiten an Lack, Aufklebern und an Motor beziehungsweise Fahrwerk sind erlaubt und vertiefen das Rennerlebnis. Ferrari Challenge verzichtet konsequent auf jedes Lametta und konzentriert sich allein auf die Spannung, die sich aus der Fahrbarkeit und dem Wettkampf ergibt. Das Konzept "Die Autos sind der Star" funktioniert gut, denn tatsächlich entwickeln sich auf den drei bereits fertig gestellten Rundstrecken von Monza, Mugello und Spa-Francorchamps vom Start weg packende Duelle mit austrainierten Computergegnern. Die halten gut mit, bremsen sich in den Kurven an einem vorbei und geben erst nach zähem Kampf ihre Position preis.

Hervorragende Steuerung

Ferrari Challenge (Bild: System 3)Ferrari Challenge (Bild: System 3)Die Steuerung bewährt sich als Werkzeug zum Dagegenhalten sehr gut. Das Fahrzeug reagiert sehr feinfühlig auf minimale Bewegungen des Control-Stricks und beantwortet sie mit punktgenauen und prompten Lenkmanövern auf dem Bildschirm - vorbildlich. Kurven lassen sich so präzise ansteuern wie selten in einer Renn-Simulation. Die Kamera- führung trägt einen großen Teil zum guten Eindruck bei: Egal ob Cockpit- oder Verfolgerperspektive, man fühlt sich sofort im Fahrzeug gut aufgehoben. Der Online-Modus ist momentan noch nicht vorzeigbar. Die Entwickler von System 3 versprechen für das fertige Spiel aber Wettrennen zwischen maximal 16 Teilnehmern auf 16 Pisten über Sonys Playstation Network. Dazu kommen als weitere Elemente noch der Download und Tausch neuer Autos und Strecken. Leider werden an dieser Stelle Nintendo-Konsoleros fies ausgebremst: Für Besitzer einer Wii ist leider nichts derartiges geplant

Fazit

Ferrari Challenge erfindet das Rennspiel-Genre nicht neu, scheint aber klassische Rundstrecken-Action erfolgreich mit guter Fahrbarkeit und der Faszination der italienischen Sportwagen-Marke Ferrari verknüpfen zu können. Die Positionskämpfe machen bereits im jetzigen Entwicklungs- stadium einen spannenden und authentischen Eindruck.



Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal