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Cyber-Gangster entdecken Online-Spieler

05.02.2008, 12:13 Uhr | tz

Cyber-Gangster (Bild: dpa / Montage: T-Online)Cyber-Gangster (Bild: dpa / Montage: T-Online)Online-Spieler geraten zunehmend ins Visier von Cyber-Gangstern. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten der IT-Sicherheitsfirma G-Data in einer aktuellen Untersuchung. Ein entsprechender Trend zeichnete sich bereits im Jahr 2006 ab, als sich mit "Lineage" erstmals ein Schadprogramm, das sich speziell gegen Online-Spieler richtet, auf den vorderen Plätzen der sogenannten Malware-Charts platzieren konnte. Mit "OnLineGames" (Platz 2) und "Magania" (Platz 8) schafften es 2007 gleich zwei Schadprogramme in die Top-10 der Malware-Charts. Die Zuwachsraten sind dabei besorgniserregend. "Magania" trat demnach mehr als drei mal häufiger als "Lineage" auf, "OnLineGames" sogar fast sechs mal häufiger.

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Gamer besonders interessant

In der von G-Data durchgeführten Untersuchung wurden insgesamt 1000 Dateien getestet, die in Spielerkreisen besonders häufig kursieren. 54 Prozent der Dateien waren dabei mit Schadsoftware infiziert. Die Verbreitung findet meist über Tauschbörsen im Internet statt. Als Grund für das steigende Interesse an Online-Spielen nennt G-Data die meist exzellente Ausstattung und die langen Online-Zeiten der Zocker. Durch nicht vorhandene Portsperren sowie dem Verzicht auf Firewalls und Antiviren-Software, die Leistungsbremsen bei Spielen darstellen, mutieren die Gamer-Rechner zu idealen Angriffszielen für Schadprogramme, so G-Data.

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Ein lohnendes Geschäft

Spielesucht (Bild: AFP)Spielesucht (Bild: AFP)Darüber hinaus habe sich das Geschäft mit illegal beschafften Spieler-Login-Daten äußerst positiv für die Kriminellen entwickelt. Inzwischen sei mit diesen Daten mehr als doppelt so viel zu verdienen wie mit dem Handel gestohlener Kreditkarten-Daten. Es verwundert daher nicht, dass die Zahl der Schadprogramme zum Ausspionieren von Online-Gamern die Zahl klassischer Banking-Trojaner mittlerweile sogar übersteigt. Auch im meistgespielten Online-Rollenspiel, World of Wacraft, kommt es immer wieder zu solchen Betrugsvorfällen. Mit mehr als zehn Millionen Abonnenten weltweit erscheint WoW als besonders lohnenswertes Ziel.

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Magazin Virtuell kriminell: Echter Betrug in virtuellen Welten

Keine Besserung in 2008

Auch für dieses Jahr erwartet G-Data keine Entspannung beim Problem mit Schadsoftware. Man rechnet eher damit, dass die Betrüger ihre bereits etablierten Geschäftsmodelle noch weiter verfeinern werden. Der Schutz des eigenen Rechners mit Antiviren-Software und Firewalls dürfte sicher daher mehr denn je bezahlt machen.

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