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"Power Up": "Second Life" in Öko

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Das "Zweite Leben" wird grün  

"Second Life" in Öko

25.02.2008, 14:12 Uhr | vb / kro

Power Up (Bild: IBM)Power Up (Bild: IBM)Online-Rollenspiele wie World of Warcraft oder die Internet-Welt Second Life erfreuen sich bei jungen wie alten Spielern steigender Beliebtheit. Während die Welt von Azeroth mittlerweile über zehn Millionen Abonnenten zählt, verfügt Second Life über eine stabile Nutzerschaft, die vor allem durch ihre skurrilen Eigenkreationen auffällt. Nun schickt der IT-Gigant IBM mit Power Up ein eigenes Freeware-Onlinespiel ins Rennen, das neben dem Spaß am Spielen und Chatten noch einen weiteren Aspekt mitbringen soll: Die Stärkung des Umweltbewusstseins.
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Drohender Energie-Kollaps

Power Up (Bild: IBM)Power Up (Bild: IBM)Das Stichwort "Green IT" ist heute wichtiger denn je: Große Unternehmen versuchen, ökologisch gerechte Waren herzustellen, deren Produktion die Umwelt nicht schädigt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verwendung erneuerbarer Energien. In diesem Bereich ist auch Power Up angesiedelt. Auf dem fiktiven Planeten Helios droht ein Energie-Kollaps, der nur durch ein Eingreifen der Spieler abgewendet werden kann. In drei Missionen, die mehrere Spieler gemeinsam bewältigen können, werden alternative Energien erforscht und beispielsweise Ökostrom verwendet. Die Parallelen zur aktuellen Debatte um den Klimawandel sind deutlich erkennbar und lassen Power Up als "Serious Game" erscheinen.

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Für Familien geeignet

Power Up (Bild: IBM)Power Up (Bild: IBM)Das familiengerechte Image von Power Up wird unterstützt von einem Chat-System, das aus vorgefertigten Sätzen besteht. So soll offensivem Sprachgebrauch ein Riegel vorgeschoben werden. Gewalt ist ebenfalls nicht enthalten. Beides waren in der Vergangenheit oft geäußerte Kritikpunkte an Second Life. Stattdessen arbeiten Spieler zusammen und lernen gemeinsam über die Vorteile von alternativen Energien.

Junge Menschen zu Forschern machen

Power Up (Bild: IBM)Power Up (Bild: IBM)IBM verfolgt mit Power Up jedoch noch weitere Ziele. Neben der Stärkung des Umweltbewusstseins sollen vor allem junge Menschen ermutigt werden, über eine Karriere in technischen Berufen nachzudenken. Der Grund für diesen Schritt ist der wachsende Bedarf an kompetenten Kräften in Wissenschaft und Technik auf dem US-Arbeitsmarkt. Um das zu erreichen, sind zahlreiche Nichtspieler-Charaktere (NPCs) in die Welt von Helios eingestreut, die dem Spieler als Guides zur Verfügung stehen.

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Gut gedacht, schlecht gemacht

Power Up ist eine gute Idee, aber nur halbherzig umgesetzt. Gerade im Bereich des Gameplays besteht Verbesserungsbedarf. So steuern sich beispielsweise die Buggys, mit denen man eine Wüste durchquert, viel zu ungenau und schnell. Die zahlreichen Schlidderpartien erzeugen nicht nur bei Spielern mit einem sensiblen Magen bald Übelkeit. Die Kollisionsabfrage scheint hier nicht vorhanden, einzelne Objekte können oftmals einfach durchfahren werden. Auch die Grafik kann mit vergleichbaren Games kaum mithalten und ist auf einfachstem Niveau gehalten - hier wäre mehr drin gewesen. Einen anspruchsvollen Sound sucht man ebenso vergebens, stattdessen nerven die Fahrgeräusche schon nach wenigen Sekunden.

Fazit

Das Engagement von IBM in virtuellen Welten ist bemerkenswert. Der Computer-Riese gehört in Second Life zu einer der ganz großen Firmen-Präsenzen, auch in anderen Welten ist man aktiv. Doch bei der Entwicklung von Power Up hat man aus diesem Engagement nichts gelernt. Das Ergebnis ist ein langweiliges Online-Spiel mit veralteter Technik und viel zu einfachen oder undurchsichtigen Missionen. Dazu kommt, dass man meist völlig alleine auf weiter Flur steht; echte Chats kommen kaum zustande. Um einer virtuellen Welt wie Second Life oder einem richtigen Online-Spiel wie World of Warcraft Konkurrenz zu machen, fehlt es Power Up also deutlich an Energie.

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