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Der Spieler macht das Spiel (1/2)

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First Look "All Points Bulletin" | Action | PC  

Der Spieler macht das Spiel (1/2)

04.03.2008, 15:15 Uhr | Golem.de / jr

All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds / Montage: T-Online)All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds / Montage: T-Online)Dave Jones gilt als Vater von Lemmings und dem ursprünglichen Grand Theft Auto. 2001 verließ er Rockstar North, um eine eigene Firma zu gründen. Auf der Spiele-Entwickler-Messe GDC 2008 führte Jones mit APB sein erstes Massive Multiplayer Online-Spiel (MMOG) im Stil von GTA vor, das aber mit zahlreichen Traditionen des Genres bricht und gerade deswegen hochinteressant werden könnte. Das Kürzel APB steht für "All Points Bulletin", womit in den USA Funkmeldungen zwischen Polizisten über Verdächtige bezeichnet werden. Irgendwann im Jahr 2008 soll das Spiel erscheinen, das Dave Jones’ Entwicklungsstudio Realtime Worlds zusammen mit der koreanischen Firma Webzen entwickelt. Für APB wird die Unreal Engine 3 verwendet, die neben dem PC auch die Xbox 360 und die Playstation 3 unterstützt. Auf welchen Plattformen das Spiel laufen wird, wurde zwar noch nicht genannt, am wahrscheinlichsten dürfte jedoch der PC sein. Auf eine durchgängige Geschichte verzichtet APB - die Faszination liegt im neuen Spielprinzip begründet.

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Weg mit der Level-Ochsentour

All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds)All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds)Die wichtigste Neuerung: Jones will das "Level-Grinden" abschaffen. Es soll in APB tatsächlich keine Charakterstufen geben, vielmehr soll das Aussehen der Figuren selbst deren Rolle übernehmen. Ein Veteran, der APB seit Monaten spielt, soll schlichtweg nicht mit einem Newbie zu verwechseln sein. Damit das klappen kann, müssen die Charaktere extrem vielfältig aussehen. Das ihm verhasste "Grinden" führt Jones vor allem auf den MMOG-typischen "Player vs. Environment" (PvE, Spieler gegen die Umgebung)-Spielablauf zurück. Statt mit- oder gegeneinander zu spielen, ginge die meiste Spielzeit dafür drauf, sich die nächste Quest abzuholen, den Weg zu suchen, hinzulaufen und die Aufgabe zu erfüllen. Auch abseits der Quests ginge es ums pausenlose Monstertöten. Das Kämpfen sei aber nicht spannend, sondern gleiche eher dem Programmieren: Dreimal Taste 1 drücken, einmal Taste 2, Rechtsklick zum Aufraffen der Besitztümer des besiegten Gegners, dann per Taste 9 einen Heiltrank einwerfen. Und schon beginnt die Prozedur erneut.

Der Spieler macht das Spiel

PvE-Einlagen sollen nach dem Willen von Dave Jones im Spiel praktisch nicht vorkommen. Nicht spielbare Charaktere (NPCs) soll es zwar geben, etwa als Händler, Passanten und Teilnehmer am Straßenverkehr. Ein großer Teil des Spaßes soll jedoch daher rühren, mit Hunderten von anderen Spielern gleichzeitig durch dieselbe Metropole zu laufen und zu fahren, die Aktivitäten der anderen zu sehen, seinen eigenen Helden (oder seine Heldin) und den eigenen fahrbaren Untersatz immer weiter aufzumotzen. Jones spielt damit auf die GTA-Serie an: Für die meisten Spieler treten die Story-Missionen oft in den Hintergrund, lieber ziehen sie umher und übernehmen Zufallsmissionen oder legen sich einfach so mit Polizei oder Gangs an.

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Zwei-Parteien-System

All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds)All Points Bulletin (Bild: Realtime Worlds)Damit aber nicht alles in ziellose Anarchie verfällt, muss man sich zu Beginn von APB zwischen zwei Fraktionen entscheiden: Enforcer - eher Kopfgeldjäger als Polizisten - oder Gangs. Die beharken sich dann mit dem gewohnten Waffenarsenal, das Großstadt-Gang-Kriege in Computer- und Videospielen hergeben, von der Pistole über Uzi und AK 47 bis hin zu Scharfschützengewehren. Aus dem ständigen Kampf dieser beiden Gruppen generiert das Spiel unablässig neue Missionen. So könnte eine Gruppe von Gangmitgliedern den Auftrag erhalten, ein Geschäft auszurauben und die Beute zu einem bestimmten Hinterhof zu kutschieren. Kurz nachdem dieser Auftrag an einige zufällig ausgewählte Gangster gegangen ist, wird der entsprechende Gegenauftrag an wiederum zufällig ausgewählte Enforcer vergeben: "Verhindert, dass die Gang-Mitglieder mit ihrer Beute entkommen können!"

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