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"Die Siedler: Reich des Ostens": Echtzeit-Strategie Add-On für PC

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Test Die Siedler: Reich des Ostens | Echtzeit-Strategie Add-On | PC  

Aufbruch zu neuen Ufern

07.04.2008, 16:05 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Nach Anno 1701 zieht es auch Die Siedler gen Osten: Das erste Erweiterungs-Pack zum Aufbaustrategiespiel Aufstieg eines Königreichs spielt im indischen Regenwald. Dabei wirkt sich der der neue Schauplatz aber nicht nur optisch bei Vegetation und Gebäudearchitektur aus, auch das Wetter spielt eine tragende Rolle. Jeden Sommer kommt es nämlich zu derart heftigen Regenfällen, dass sich kleine Bäche kurzerhand in reißende Ströme verwandeln und über die Ufer treten. Dabei werden Handelswege oder Straßen einfach überspült und für Monate unpassierbar. Wer also auf eine dringende Steinlieferung wartet, muss die Wetterverhältnisse in seine Überlegungen mit einbeziehen. Auch Kriegszüge werden durch das Wettermodell beeinflusst, da die Soldaten durch das überflutete Gelände vom Kampf abgehalten werden.

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Heldin fordert Tribut

Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Für Siedler-Solospieler beinhaltet die Erweiterung Reich des Ostens eine neue Kampagne, die sich über acht Einsätze erstreckt und die Story des Hauptprogramms weiterführt. Neben den bekannten Helden ist mit der jungen Saraya, der Tocher des Moguls von Hidun, eine neue Figur an Bord. Als besondere Fähigkeit kann die Dame Tribut aus verbündeten Dörfern fordern. Der Spieler hat jedoch keinen Einfluss darauf, welche Waren sie als Tribut eintreibt. Ein kleines Comeback feiert zudem der Geologe. Während dieser früher Erz- oder Kohlevorkommen in den Bergen entdecken konnte, wird er jetzt nur gerufen, wenn eine Mine versiegt ist. Sein neuer Job besteht darin, Stein- und Eisenmienen wieder aufzufüllen. Einigermaßen unspektakulär ist auch das einzige neue Gebäude, der Brunnen. Getreidebauern oder Viehzüchter müssen jetzt nicht mehr erst ins Haupthaus laufen, um Wasser zu holen. Der Brunnen verschlingt satte zehn Steine Baukosten und dient den Dorfbewohnern als Wasserspeicher zum Überwinden von Dürreperioden.

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Mehr vom Alten

Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Als sinnvolle Neuerung erweist sich der Handelsposten, über den der Spieler mit verbündeten Dörfern nun deutlich schneller Handel treiben kann. Es ist nicht mehr nötig, dass der Held erst mühsam das entsprechende Dorf aufsucht. Die Fernbestellung klappt problemlos und erleichtert den Handel merklich. Im Rahmen der Kampagnen-Einsätze muss man dann auch gleich regen Handel treiben. Ansonsten bleibt das Gameplay des Hauptprogramms unangetastet, wodurch auch die Probleme des Spielablaufs (Zentralisierung der Städte, zu simple Warenkreisläufe, schwacher Militärpart) bestehen bleiben. Immerhin lassen sich viele Einsätze auch ohne Soldaten gewinnen. Technisch hat der Detailgrad der Dschungelszenarien ein wenig zugelegt, so dass die Siedler immer noch sehr hübsch aussehen, auch wenn der Wusel-Look der Vorgänger fehlt. Nicht perfekt arbeitet leider das Bewegen der Kamera: Immer wieder reagiert das Spiel nicht auf Tastatur- oder Mauseingaben.

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Karten-Material

Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Die Siedler: Reich des Ostens (Bild: Ubisoft)Der Begriff “Add-On“ für Die Siedler: Reich des Ostens trifft den Sachverhalt eigentlich nicht ganz: Die Ubisoft-Entwickler selbst sehen die Erweiterung eher als Missions-DVD an. Statt Unmengen von neuen Inhalten oder gar gravierenden Spieldesign-Erweiterungen liefert Reich des Ostens vor allem Karten-Nachschub . Insgesamt haben ein gutes Dutzend neuer Maps ihren Weg ins Spiel gefunden. Und da wäre dann noch das Projekt "Unser Dorf soll schöner werden": Wer Lust hat, kann die neu erbauten Siedlungen mit allerlei Zierrat dekorieren und verschönern.

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Fazit

Reich des Ostens ist für Siedler-Verhältnisse ein grundsolides Add-On. Die neue Kampagne im Fernen Osten spielt sich nett, aber auch ein wenig zäh, wenn man bereits die Einsätze des Hauptprogramms durchgezockt hat. Die Neuerungen lassen sich leider an einer Hand abzählen und erweitern den Spielspaß kaum. Für Fans von Aufstieg eines Königreichs ist das erste Erweiterungs-Pack sicherlich eine gute Wahl, der Preis von 25 Euro ist jedoch etwas zu hoch angesetzt.

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