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"Mario-Kart Wii": Rennspiel für Nintendo Wii

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Preview Mario-Kart Wii | Rennspiel | Nintendo Wii  

Schneller als die "Rote Göttin"

18.03.2008, 18:16 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Mario Kart (Bild: Nintendo)Mario Kart (Bild: Nintendo)Es gibt einen ganz eindeutigen Grund, warum sich das original Cartoon-Rennspiel Super Mario Kart von 1992 so fest in das Gedächtnis vieler Videospieler eingebrannt hat - mehr als Mario Kart 64 oder Mario Kart: Double Dash!! oder irgendeine andere Spaß-und-Gas- Veranstaltung seitdem. Verantwortlich dafür sind ein paar Münzen, die aus unerklärlichem Grund in keinem der vielen Nachfolger mehr Verwendung finden. Das Spielprinzip, damals wie heute grenzgenial: Je mehr Münzen man während der Fahrt aufsammelt, umso schneller wird man. Baut man einen Unfall oder wird von einem Gegner gerammt oder abgeschossen, sind alle Münzen futsch, und der Sieg ist so gut wie dahin. Zwar hat Nintendo nachfolgende Ableger der Mario Kart-Reihe immer wieder um neue Elemente ergänzt, doch sie alle müssen sich den Vorwurf von zu wenig Tiefgang und Raffinesse gefallen lassen.

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Mit dem Panzer siegen

Mario Kart (Bild: Nintendo)Mario Kart (Bild: Nintendo)Die goldenen Münzen bleiben wohl vorerst ein Phänomen des ersten Teils, denn leider bleibt die Suche nach ihnen auch in Mario Kart Wii unbelohnt. Nintendo passen sie einfach nicht in ein Konzept, das sich auf Gelegenheits-Spieler konzentriert. Die Entscheidung ist insofern nachvollziehbar, als dass durch den Wegfall der Münzen nicht mehr zwangsläufig der Spieler siegt, der die Position aller Münzen kennt und sich dadurch den größten Boost verschafft. Stattdessen gibt Mario Kart Wii jedem eine faire Chance. Fahrerisches Können entscheidet also eher erst in zweiter Linie über Sieg oder Niederlage; wichtiger ist der gut getimte Einsatz diverser Angriffs- und Verteidigungs-Waffen. Folgerichtig kämpft man sich nach also alter Mario Kart-Manier mit verschiedensten Wurf-, Schleuder- und Panzergeschossen an Spitze des Feldes. Da wäre zum Beispiel der rote Panzer, der mit einer Zielsuchfunktion ausgestattet ist. Egal wie weit der Gegner auch entfernt sein mag - der rote Panzer trifft immer. Für zusätzlichen Schub sorgt das Pilz-Item, indem es auf Knopfdruck die Motorleistung hoch jagt.

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Inklusive Plastik-Lenkrad

Mario Kart (Bild: Nintendo)Mario Kart (Bild: Nintendo)Auf den ersten Blick erinnert Mario Kart auf der Wii-Konsole an jedes andere Mario Kart zuvor, aber in den Details fallen doch viele Neuerungen auf. Beispielsweise klemmen sich die beliebten Nintendo-Figuren Mario und Luigi, Toad und Bowser diesmal nicht nur ins Kart, sondern hüpfen auch in den Sattel von Motorrädern. Zudem kann man jetzt Sprünge und sonstige Flugeinlagen für geschmeidige Stunts nutzen, was das Gesamtkonzept zusätzlich aufpeppt. Das Feld wird um vier Positionen aufgestockt, so dass jetzt zwölf Fahrer um einen Platz auf dem Siegertreppchen kämpfen. Das Tüpfelchen auf dem i bildet freilich erneut der "Battle-Modus", in dem bis zu zwölf Piloten aus Fleisch und Blut in zehn Arenen gegeneinander antreten. Außerdem neu: Das Spiel wird zusammen mit einem schick in weiß gehaltenen Plastik-Lenkrad ausgeliefert, in das man die Wii-Fernbedienung einlegt. Statt rühren am Analogstick ist jetzt also gefühlvolles Drehen am Lenkrad angesagt: Das ergibt ein realitätsnahes Fahrgefühl, denn das Kart auf dem Bildschirm setzt jede Drehbewegung sofort um. Erfreulicherweise hat die Dreingabe keinen Folgen für den Kaufpreis. Das Bundle aus Game und Lenkrad kostet die allseits üblichen 50 Euro.

Fazit

Nach dem eher enttäuschenden Mario Kart: Double Dash!! scheint Nintendo diesmal auf dem richtigen Weg: Die Neuerungen hinterlassen einen durchdachten Eindruck, die Mehrspieler-Komponenten machen Lust auf mehr - auch ohne goldene Münzen. Diesmal scheint auch der Spielumfang zu stimmen. Dass man nach vier bis sechs Stunden schon alles gesehen hat, soll bei Mario Kart Wii nicht passieren.

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