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"GTA 4": Erste Rekorde vermeldet

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"GTA 4": Erste Rekorde vermeldet

30.04.2008, 11:00 Uhr | vb

Grand Theft Auto 4 (Bild: Reuters)Kurz nach dem Start von Rockstars Action-Spiel GTA 4 gibt es bereits die ersten Rekorde zu vermelden: Der Titel verkaufte sich allein in England 609.000 Mal binnen 24 Stunden. Damit bricht GTA 4 den Rekord des Vorgängers San Andreas (501.000 Exemplare am ersten Verkaufstag). In Europa ging das Spiel bislang rund 1,7 Millionen Mal über die Ladentheke, in Nordamerika weitere 2,5 Millionen Mal. Während in England mehr Exemplare für die Xbox 360 Fans fanden, ist in Nordamerika die Playstation 3-Version beliebter: Rund 60 Prozent aller verkauften Exemplare waren hier für Sonys Konsole.

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Teuerstes Game aller Zeiten?

Grand Theft Auto 4 (Bild: Reuters)Ein weiterer Rekord kommt aus dem Hause Rockstar selbst: GTA 4 ist wahrscheinlich das teuerste Spiel aller Zeiten. Laut einem Interview der Zeitung „The Times“ mit dem GTA-Produzenten Leslie Benzies lagen die Produktionskosten bei 100 Millionen US-Dollar. Insgesamt waren 1000 Leute mit dem Projekt beschäftigt, für das rund 100.000 Bilder von New York, das als Vorlage für Liberty City gilt, geschossen wurden.

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Tumulte zum Verkaufsstart

Grand Theft Auto 4 (Bild: Rockstar)Grand Theft Auto 4 (Bild: Rockstar)Der Run auf das wohl meisterwartete Spiel des Jahres kam nicht völlig überraschend. Schließlich soll Grand Theft Auto 4 alleine binnen der ersten Woche nach dem Launch rund 5,8 Millionen Mal verkauft werden, so Mike Hickey, Analyst der Investment-Firma Janco Partners. Die Szenen, die sich zum Verkaufsstart am 29. April allerdings abgespielt haben, waren dann aber doch auch für hartgesottene Spiele-Fans und Verkäufer eine schwere Prüfung. Kaum war das Gangster-Epos für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich, mehrten sich die Berichte über lange Schlangen vor den Spiele-Shops. Dabei ging längst nicht alles glatt über die Bühne: Es kam zu Gewalttaten und diversen Diebstählen.

Schläger und Messerstecher

Aus England wurden im Zusammenhang mit dem Start des GTA 4-Verkaufs mehrere Zwischenfälle gemeldet. Während ein GTA 4-Käufer von zwei Männern verprügelt und ihm sein Exemplar des Spiels geraubt wurde, kam ein anderer weniger glimpflich davon: Vor einem Spiele-Shop kam es zu einer Messer-Attacke, bei der das Opfer von einem Wartenden niedergestochen wurde. Weniger gravierend, aber für die Wirtschaft umso unangenehmer: Bei britischen Firmen gingen am selben Tag zahlreiche Krankschreibungen ein - alle für die nächsten Tage. Zusätzlich gibt es Berichte über einen dreisten Diebstahl: Drei UPS-Mitarbeiter haben sich an Paletten voller GTA 4-Games bedient und Spiele-Boxen für den Eigengebrauch entwendet. Durch die beschädigten Umverpackungen der Paletten flog der Coup auf, und die Mitarbeiter wurden noch am selben Tag entlassen - ohne das Spiel, dafür nun aber mit genügend Zeit, sich anhand eines ehrlich entstandenen Exemplars ausgiebigen Raubzügen in Liberty City hinzugeben.


Keine Schelte von Obama

Grand Theft Auto 4 (Bild: Rockstar)Grand Theft Auto 4 (Bild: Rockstar) Zuguterletzt melden sich auch erste Vertreter aus der Politik zu Wort: Der demokratische Präsidentschafts-Kandidat Barack Obama ist während einer Veranstaltung auf GTA 4 eingegangen. Wider erwarten fiel seine Kritik am Spiel aber recht moderat aus. Vor allem bediente er sich nicht der scharfen, von rigiden Ordnungsvorstellungen geprägten Rhetorik, die man bei diesem Thema von zahlreichen US-Politikern kennt. Stattdessen betonte Obama, dass GTA 4 zwar nicht für Kinder geeignet sei, dass aber Jugendliche heute mit Videospielen wie diesem aufwachsen würden.


Kulturelle Satire

Grand Theft Auto 4 ist das jüngste Kapitel eines fiktiven Unterwelt-Abenteuers, in dem der Spieler in Gestalt des Gangsters Niko Bellic durch die Straßen von Liberty City, einer New York nachempfundenen Metropole zieht. Die Vorgänger-Version war vielfach wegen ihrer Gewaltdarstellungen in die Kritik geraten. Die "New York Times" bezeichnete das Spieleabenteuer zuletzt als zwar gewalttätig und profan, aber auch als intelligente "kulturelle Satire".

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