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BIU: Neues Jugendschutzgesetz kein Fortschritt

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BIU: Neues Jugendschutzgesetz kein Fortschritt

06.05.2008, 16:54 Uhr

Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU (Quelle: BIU e.V.)Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIUIn den nächsten Tagen stimmt der Deutsche Bundestag über das Änderungsgesetz zum Jugendschutzgesetz ab. Aus diesem Anlass hat sich der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) im Vorfeld der Abstimmung kritisch gegenüber den bevorstehenden Gesetzesänderungen geäußert. Nach Ansicht des Verbandes wird eine Verbesserung des Jugendschutzes bei Computer- und Videospielen durch Änderung des Jugendschutzgesetzes nicht erreicht, da eine einheitliche Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen unabhängig von der Verbreitungsart weiterhin nicht stattfinde. "Gerade die Schließung dieser Lücke wäre aus unserer Sicht jedoch dringend erforderlich, um den Jugendmedienschutz tatsächlich zu verbessern und die vorhandenen technischen Systeme auch zukünftig effektiv einsetzen zu können", sagt Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU.

Downloadplattformen werden ausgeklammert

Das Problem resultiere aus der Tatsache, dass heutige Computer- und Videospiele nicht mehr ausschließlich über klassische Trägermedien wie CD oder DVD, sondern in zunehmendem Maße auch über Downloadplattformen über das Internet bezogen werden könnten, so der BIU. Spiele auf Trägermedien werden durchgehend durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) geprüft. Bei online vertriebenen Spielen ist dies jedoch nicht der Fall, da selbige dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag unterliegen und somit nicht in den Zuständigkeitsbereich der USK fallen. "Hier sollte das Änderungsgesetz ansetzen und die Alterskennzeichnung durch die USK unabhängig vom Verbreitungsweg ermöglichen", so Wolters. "Denn nur so können Verbraucher, Eltern und Lehrer die Kennzeichnung als verlässliche Orientierungshilfe bei der Wahl altersgerechter Computer- und Videospiele nutzen." Die technischen Voraussetzungen für eine einheitliche Alterskennzeichnung existierten bereits, so der Verband weiter.

Neue USK-Plaketten gefordert

Anstatt sich dieser Problematik anzunehmen, sehe das Änderungsgesetz lediglich vor, die USK-Plakette zur Alterskennzeichnung auf Computer- und Videospielen zu vergrößern. Dabei seien weniger die Größe, sondern eher Gestaltung und Wortlaut der aktuellen USK-Plaketten problematisch. Um mehr Aufmerksamkeit auf das Kennzeichen zu lenken, schlägt der Verband beispielsweise die Einführung neuer Plaketten mit größerer Alterszahl und ohne den bisher verwendeten Text vor.


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