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Kurioses aus England  

Polizei hält Lara-Statue für Einbrecher

30.05.2008, 18:49 Uhr | vb

Lara Croft Statue (Bild: www.t-online.de)Lara Croft Statue (Bild: www.t-online.de)Eine kuriose Verwechslung sorgt derzeit in England für Lacher. Im Zentrum der Geschichte: Ein Computerverkäufer, eine Lara-Croft-Statue und ein Großeinsatz der Polizei. Der 42-jährige David Williams, wohnhaft in Dukinfield nahe Manchester, ist Besitzer eines Computerladens. Der zweifache Vater wollte eine lebensgroße Statue der Tomb Raider-Protagonistin Lara Croft beim Online-Auktionshaus eBay verkaufen und positionierte das wertvolle Stück von außen gut einsehbar vor einem Fenster in seiner Wohnung. Mit einigermaßen unangenehmen Folgen.
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Nachbarschaft macht Alarm

Die Nachbarn von Williams hielten nämlich die Silhouette der bewaffneten Lara für einen wirklichen Einbrecher und erkundigten sich per Telefon bei Williams, ob alles in Ordnung sei. Nach mehreren Anrufen war dieser derart entnervt, dass er selbst die Polizei rief. Als die Gesetzeshüter kurz vor Mitternacht vor Williams' Haus eintrafen, riefen sie Verstärkung, da die Lara-Statue erneut für einen bewaffneten Einbrecher gehalten wurde. Wenig später brachen die Beamten über die Hintertür in das Haus ein und gingen direkt auf Williams, den sie für den Kriminellen hielten, los.

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Als Beweismittel konfisziert

Tomb Raider Underworld (Bild: Crystal Dynamics)Tomb Raider Underworld (Bild: Crystal Dynamics)"Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen", so Williams. Die Polizeibeamte zwangen den Lara-Verkäufer, sich auf den Boden zu legen und seine Waffe auszuhändigen. "Ich hatte keine Ahnung, was los war und dachte, sie hätten das Haus verwechselt. Als ich realisierte, dass sie eine Lara-Croft-Statue für eine bewaffnete Person gehalten hatten, konnte ich das nicht glauben", sagte Williams. Damit war die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende: Williams wurde verhaftet und kam für 13 Stunden ins Gefängnis. Ihn erwartet nun eine Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes, die Lara-Statue ist derweil als Beweismittel konfisziert. Da ist die Grenze zur Realsatire dann doch überschritten: Die Lara-Croft-Werbestatuen sind mit zwei Vollplastik-Pistolen ausgestattet.

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Alles richtig gemacht?

Die Gesetzeshüter erkennen in der Aktion trotzdem keine Fehler: Man habe Williams' Haus gestürmt, nachdem er auf ein Türklingeln nicht geantwortet habe. Dabei wären die Beamte korrekt vorgegangen, indem sie zunächst Verstärkung gerufen hätten. Williams selbst erwägt nun eine Klage gegen das Vorgehen der Polizei.

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