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Lohnt sich Vista x64 aus Spielersicht? (Teil 3/3)

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64 Bit für Spieler  

Lohnt sich Vista x64 aus Spielersicht? (Teil 3/3)

26.06.2008, 16:49 Uhr | PC Games Hardware / tz

Windows XP versus Vista: Welche Treiber sind reifer?

Seit dem Erscheinen von Windows Vista reiften dessen Treiber deutlich. Anfangs nur stiefmütterlich unterstützt, gibt es mittlerweile keine 64-Bit-exklusiven Probleme mehr. Wir gehen im Folgenden auf einige Entwicklungen ein.


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Grafikkarten-Treiber

ATI Radeon HD 3850 (Bild: AMD)ATI Radeon HD 3850 (Bild: AMD)Windows Vista stellte die Treiberprogrammierer vor einen Berg an Arbeit. Wegen der renovierten Struktur der Anwendungsschnittstelle DirectX mussten die Treiber von Grund auf neu geschrieben werden, hinzu kam das brandneue Direct 3D 10. Dass die 64-Bit-Versionen langsamer arbeiteten als die 32-Bit-Ausgaben, lag an deren niedriger Priorität bei den Herstellern. Es existieren keine hardwareseitigen Gründe, warum ein 64-Bit-Treiber langsamer als sein 32-Bit-Pendant laufen sollte. Unter Hardware-Enthusiasten liegt der Anteil der 64-Bit-Nutzer mittlerweile bei 50 Prozent. Mit der Verbreitung steigt auch die Priorität bei den Herstellern. Aktuelle Treiber erscheinen gleichzeitig für alle relevanten Betriebssysteme. Unser Vergleich aktueller AMD- und Nvidia-Treiber offenbart, dass AMD konsistentere Arbeit abliefert als Nvidia. Windows Vista x64 ist in keinem der getesteten Spiele langsamer als das 32-bittige Vista x86. Selten, aber reproduzierbar läuft die 64-Bit-Version sogar schneller. Werden dieselben Details und die gleiche Schnittstelle (Direct 3D 9) genutzt, ist Windows XP nach wie vor bis zu zehn Prozent schneller als Vista.

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X-Fi, Vista x64 und 4 Gigabyte

Wenn Sie keine Soundprobleme haben, schätzen Sie sich glücklich. Viele Nutzer klagen über verzerrte Mikrofonausgabe oder einen kompletten Streik der Soundkarte. Mögliche Lösung: Entweder Sie geben sich mit 2 GB Arbeitsspeicher zufrieden, oder Sie aktualisieren den Sound-Treiber von Creative. Die Behebung des Fehlers ist explizit unter dessen Neuerungen erwähnt. Schlägt der Versuch wider Erwarten fehl, sollten Sie dem von Vista mitgelieferten Treiber eine Chance geben. Der letzte Ausweg: Deaktivieren Sie im BIOS Ihrer Hauptplatine das „Memory Remap“-Feature (nur bei Intel-Platinen). Dies hat jedoch zur Folge, dass ein Teil Ihrer 4 GB Speicher fortan brachliegt.

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Treibersignaturen

Das Sicherheitskonzept von Vista x64 sieht vor, dass 64-Bit-Treiber signiert sein müssen, um fehlerfrei zu funktionieren. Verfügt ein Treiber nicht über diese Signatur, können Sie den Zwang auf eigene Gefahr deaktivieren - allerdings nur temporär. Das Drücken der F8-Taste beim Windows-Bootvorgang offenbart unter anderem die Option „Erzwingen der Treiber­signatur deaktivieren“. Beim nachfolgenden Windows-Start können Sie den betroffenen Treiber installieren. Beim nächsten Neustart ist der Schutz wieder aktiv, außer Sie machen erneut Gebrauch von der Startoption.

Fazit

Auf ein 64-bittiges Windows umzusteigen, ist für Gamer im Moment kein Muss. Denn der Vorteil, mehr Speicher adressieren zu können, wird von den auf den (32-Bit-dominierten) Massenmarkt zielenden Spielen momentan nicht ausgereizt. So ergeben sich positive Sekundär-Effekte eher bei Anwendungs-Software aus dem Multimedia-Bereich. Zwar ist Vista X64 bei vielen Spielen genauso schnell wie die X86-Variante, aber ein Pro-Argument für den Umstieg lässt sich daraus nicht ableiten. Auch ist das Overclocking-Potenzial der 64-Bit-Variante von Vista zur Zeit geringer als als das seines speicherschwächeren Bruders. Die Stärken des 64 Bit-Betriebssystemuntersatzes liegen aus Gamer-Perspektive erst in der Zukunft, wenn auf Multi-Core-Architektur zugeschnittene Software nach massiv mehr Arbeitsspeicher verlangt.

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