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Nintendo Virtual Boy

08.07.2008, 14:54 Uhr

Virtual Reality (VR) war neben Multimedia das Schlagwort der frühen 90er Jahre. Gameboy-Entwickler Gunpei Yokoi schuf 1995 mit dem Nintendo Virtual Boy die ultimative VR-Konsole - und scheiterte. Obwohl Nintendo America allein 25 Millionen US-Dollar investierte, um die Konsole zu bewerben, lag die rote Skibrille mit Stativ wie Blei in den Regalen. Anders als beim Gameboy vermochte der Preis kaum zu überzeugen: 200 Dollar für eine Konsole, deren rot-schwarzes Bild - trotz großartigem 3D-Effekt - nach kurzer Zeit Augenschmerzen verursachte, waren zu viel. Zudem musste man das Gerät auf dem Tisch vor sich aufbauen und gebeugt davor sitzen. Andere konnten nicht sehen, was gespielt wurde. Erstaunlich, dass gerade Nintendo ein derart ungeselliges Konsolenkonzept billigte. Nach einem Jahr wurde die Produktion eingestellt.

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