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Online-Spiel: Finanzamt will "WoW"-Spielern an den Geldbeutel

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WoW-Verkäufe  

Finanzamt will "WoW"-Spielern an den Geldbeutel

21.07.2008, 16:01 Uhr | vb / jk, t-online.de

World of Warcraft (Bild: Blizzard)World of Warcraft (Bild: Blizzard)Werden World of Warcraft-Spieler bald vom Fiskus zur Kasse gebeten? Ein Bericht in der Finanz-Zeitschrift "Euro am Sonntag" lässt genau das vermuten. Der Artikel trägt den Titel "Fiskus jagt Online-Spieler - Warum hierzulande sogar World of Warcraft steuerpflichtig ist" und dreht sich um die Bemühungen der Steuerfahndung Bochum, Gewinne aus Online-Rollenspielen zu besteuern.
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Wer einen einigermaßen starken WoW-Charakter sein Eigen nennen will, muss viele hundert Spielstunden in den Welten von Azeroth verbringen, bis die entsprechenden Skills und Items erworben sind. Viele Wow-Zocker wollen diese Zeit jedoch nicht investieren und gehen einen deutlich einfacheren, aber kostspieligen Weg: Sie kaufen Charaktere, Gegenstände oder die begehrten Goldstücke über Internet-Auktionshäuser wie eBay. Die Verkäufer dieser virtuellen Güter haben die Charaktere zuvor entsprechend hochgezüchtet und verdienen mit dem Verkauf durchaus stattliche Summen. Aktuell findet sich etwa ein Level 70-Krieger im Angebot, für den 270 Euro geboten werden.


Hochleveln und verkaufen

World of Warcraft (Bild: Blizzard / Montage: T-Online)World of Warcraft (Bild: Blizzard / Montage: T-Online)Obwohl derartige Praktiken den Geschäftsbedingungen von Blizzard widersprechen und der Publisher dagegen vorgehen will, betreiben viele Verkäufer einen derart schwunghaften Handel mit WoW-Gütern, das man von einem gewerbsmäßigen Umfang ausgehen kann. Es werden Charaktere erstellt und hochgelevelt, um sie später gegen bare Münze zu verkaufen. Genau hier will sich nun der Fiskus einschalten, da derartige Einnahmen bisher nicht versteuert wurden.

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Einnahmen in Millionenhöhe

World of Warcraft (Bild: Blizzard)World of Warcraft (Bild: Blizzard)Denn Laut "Euro am Sonntag" sind es genau jene Verkäufe, die zur Steuerpflicht führen. Entsprechende Gewinne müssen beim Finanzamt angemeldet werden. Da bislang keine Abgaben entrichtet wurden, will die Steuerfahndung Bochum dem Handel mit WoW-Charakteren und Items nun einen Riegel vorschieben. Hierzu werden nach Informationen von "Euro am Sonntag" bereits eBay-Verkäufer überwacht. Schließlich handelt es sich bei den Einnahmen ganz offenbar nicht um kleine Summen. Die nicht versteuerten Beträge gehen in die Millionen, so der Artikel. Von den neuerlichen Steuerplänen sind aber nicht nur WoW-Recken betroffen. Zum Beispiel können auch über Online-Poker-Spiele erzielte Gewinne unter die Besteuerungspläne des Bochumer Finanzamts fallen.

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