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"GT Academy": Die Vorrundengewinner im Interview II

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Die Schnellsten der Schnellen

30.07.2008, 13:25 Uhr | vb, t-online.de

Armin Schwarz (Bild: Sony)Armin Schwarz (Bild: Sony)t-online.de Spiele: Herr Schwarz, Sie sind ein großer Fan von Rennsimulationen und haben die GT Academy von Anfang an verfolgt. Wie finden Sie die Idee, reale und virtuelle Rennen zu verbinden und Spieler ein „echtes“ Rennen bestreiten zu lassen?

Armin Schwarz: Durch die technischen Möglichkeiten der PS3 haben Rennsimulationen wie Gran Turismo sich nochmals enorm weiterentwickelt. Das ist vor allem an den vielen Feinheiten wie dem Windschattenfahren oder den einzelnen wirklich perfekt abgestimmten Sounds bemerkbar. Simulation und Realität rücken bei GT 5 Prologue so nahe zusammen, dass man beinahe geneigt ist zu fragen - was soll da noch die nächste Stufe sein? Die GT Academy ist meiner Meinung nach eine sehr gute Idee. So nahe wie bei diesem Projekt waren der virtuelle und der reale Motorsport noch nie miteinander verknüpft. Ich bin gespannt, wie sich die GT-Fahrer in realen Autos schlagen werden.

t-online.de Spiele: Denken Sie, es ist kompliziert, von einem Videospiel auf ein echtes Rennfahrzeug umzusteigen?

Armin Schwarz: Rennspiele sind in erster Linie perfekt dazu geeignet, die Stecken kennen zu lernen, da diese bis ins kleinste Detail authentisch nachgebildet sind. Von einer Konsole in einen Rennwagen umzusteigen ist natürlich nochmals eine ganz andere Herausforderung: Rennfahrer müssen ein Gefühl für das Auto haben, und im Unterschied zum Spiel gibt es auch keine „Reset“-Möglichkeit. Das ist der große Unterschied. Im realen Auto ist man sich der immer lauernden Gefahr bewusst, was natürlich ein Hemmnis ist. Auf der anderen Seite ist die Fahrphysik in Gran Turismo schon so weit entwickelt, dass man davon auch im echten Wagen profitieren kann.

t-online.de Spiele: Was erwartet die Gewinner des Silverstone-Rennens beim Training für das 24-Stunden-Rennen von Dubai? Wie kann man sich ein solches Fahrertraining vorstellen?

Armin Schwarz: Das Training wird sicher sehr individuell auf die beiden Fahrer, ihre Stärken und Schwächen und ihre Vorkenntnisse zugeschnitten sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Beiden langsam an die Autos gewöhnt werden. Sie müssen die Fahrzeuge schließlich erst kennen lernen. Später werden sie dann lernen, den Bremspunkt nach hinten zu verlegen, also sprich: später zu bremsen. Wie bei allem im Leben hilft hier eigentlich nur eines: üben, üben, üben. Genau wie bei der GT Academy ist der Sprung nach ganz oben nochmals gewaltig. Die Fahrer müssen mit den Fliehkräften zurecht kommen, sie müssen genug Power in den Armen haben, um die nötige Lenkkraft zu leisten, von der psychischen Belastung gar nicht zu sprechen. 24-Stunden-Rennen sind von Natur aus hart, deswegen ist eine gute Vorbereitung nötig. Die Gewinner der Academy dürfen sich also auf ein hartes, aber abwechslungsreiches Training freuen. Ich drücke natürlich die Daumen, dass mindestens ein deutscher Fahrer den Sprung schafft.
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t-online.de Spiele: Sie haben 18 Jahre lang in verschiedenen Rallye-Serien gefahren. Wenn Sie aktuelle Rennspiele anschauen - sehen Sie noch Unterschiede, oder sind die Simulationen schon sehr realitätsnah umgesetzt?

Armin Schwarz: Die Grenzen zwischen virtuell und real verschwimmen immer mehr. Wenn ich zurück denke an Spiele von vor fünf oder sechs Jahren, bei denen es zum Beispiel nur ein monotones Motorengeräusch gab - da stellt Gran Turismo 5 Prologue im Vergleich natürlich einen echten Quantensprung dar. Nicht nur die Grafik, sondern auch die Akustik ist mittlerweile nahezu perfekt. Jeder Sound passt exakt zu den Handlungen des Fahrers.

t-online.de Spiele: Spielen Sie selbst an Konsolen oder PC?

Armin Schwarz: Ja, ich bin selbst leidenschaftlicher Konsolenspieler, am liebsten Rennspiele und am allerliebsten auf der PS3. Bei mir ist es allerdings so: ich muss relaxt sein, damit mir das Spielen Spaß macht. Aufgrund meines sehr engen Terminplans komme ich daher leider nur sehr unregelmäßig zum Spielen. Ich befürchte fast, dass ich bald Schwierigkeiten bekommen werde, mit meinen Kindern auf der Konsole mitzuhalten. Sie sind fünfeinhalb und dreieinhalb Jahre alt und damit nicht mehr so weit weg vom Einstieg in den virtuellen Motorsport. Aber ich freue mich aber schon auf spannende Duelle mit ihnen.

t-online.de Spiele: Welche Genres bevorzugen Sie, gibt es ein Lieblingsspiel? Wie lange spielen Sie schon?

Armin Schwarz: Mein absolutes Lieblingsgenre sind natürlich Rennsportspiele, weil die genauso spektakulär sind wie echte Rennen. Mein erstes Konsolenspiel hieß glaube ich WRT, wenn ich mich recht erinnere. Das ist schon Jahre her. Ansonsten gefallen mir auch Sportspiele aller Art. Ich finde diese Spiele gut, weil sie die Aufmerksamkeit und Konzentration fordern und fördern. Dazu ist echte Willenskraft gefragt, um immer weiter kommen oder immer schneller zu fahren. Das fordert mich heraus.

t-online.de Spiele: Sie haben zwei Kinder. Hat eines davon schon Pläne geäußert, auch einmal Rennfahrer zu werden?

Armin Schwarz: Mein Sohn ist jetzt schon Rennfahrer. Bei ihm geht es den ganzen Tag darum zu fahren. Ich bin gespannt, wie er sich weiterentwickelt. Dabei ist es aber für mich nicht wichtig, ob er Rennfahrer wird, oder später mal irgendeinen anderen Beruf ausüben wird. Solange er ein Ziel vor Augen hat und dieses Ziel verfolgt, ist das OK. Er dürfte also gerne auch Fußballer werden.

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