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Kein Frieden in Mittelerde

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Preview "Der Herr der Ringe: Conquest" | Action | PC, Xbox 360, PS3  

Kein Frieden in Mittelerde

05.08.2008, 10:09 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Auch Jahre nach der Filmtrilogie ist die Herr der Ringe-Lizenz äußerst zugkräftig. Und Rechteinhaber Electronic Arts verwertet sie regelmäßig in Form neuer Spiele. Während alle Fans noch auf nähere Details zum irgendwann mal leise angekündigten Rollenspiel Der weiße Rat warten, schickt uns EA zusammen mit den Entwicklern von den Pandemic Studios im Actionspiel Der Herr der Ringe: Conquest für PC, PS3 und Xbox 360 erneut nach Mittelerde.

Und zwar, um mal wieder das Böse zu besiegen und den alles entscheidenden Meister-Ring zu zerstören. Doch Der Herr der Ringe: Conquest geht durchaus noch ein Stück weiter und beleuchtet die dunkle Seite der Macht. Der Spieler darf nämlich auch auf Seiten von Sauron in den Kampf ziehen und das ultimative Böse verbreiten. Das Action-Spiel versucht somit eine spannende Alternativ-Version der Handlung zu erzählen. Der Spieler führt dabei auf den Schlachtfeldern Regie.

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Ein Ring, sie zu knechten

Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Möchte man es sich einfach machen, könnte man Der Herr der Ringe: Conquest schnell als Star Wars: Battlefront- oder Battlefield-Variante bezeichnen, die im Fantasy-Szenario von Mittelerde spielt. Das Spieldesign der Titel ist sehr ähnlich und somit vor allem auf fetzige Mehrspielergefechte ausgelegt. Auf großen Karten kämpfen immer zwei verfeindete Parteien - die Verbündeten des Ringträgers auf der einen, die Armee Saurons auf der anderen Seite. Beiden Fraktionen müssen auf dem Schlachtfeld verschiedene Aufgaben erfüllen. Als Unterstützer von Frodo gilt es beispielsweise, die angreifende Olifanten-Armee aufzuhalten. Alle wichtigen Schauplätze und Gefechte der Filme werden auch in der Videospiel-Adaption enthalten sein. Darüber hinaus verspricht Pandemic einige weitere Gebiete mitzuliefern, die in Tolkiens Buchvorlage enthalten sind, in Peter Jacksons Verfilmung aber allenfalls kurz erwähnt werden. Auf jeden Fall soll das Spiel die gesamte Handlung der drei Bücher abdecken, so dass alle bekannten Charaktere von der Ring-Gemeinschaft bis hin zu den Nazgul ihren Auftritt haben.

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Mit den Ents in den Kampf

Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Selbst auf einen Balrog-Dämonen oder die Ent-Baumhirten muss man nicht verzichten. Die ihren Schützlingen sehr ähnelnden Hirten des Waldes lassen sich in bester Hobbit-Manier sogar reiten. Auch andere Tiere oder Kreaturen stehen als Fortbewegungsmittel bereit, um die großen Entfernungen auf den Maps schnell hinter sich zu bekommen. Zudem wird man aber auch vom Rücken der Tiere kämpfen können. Inwieweit das im Spiel dann wirklich gut umgesetzt sein wird, muss man abwarten. Fliegen wird man dagegen nicht können. Trotzdem tauchen auf den Schlachtfeldern auch die Drachen der Ringgeister oder Gandalfs Freunde, die großen Adler, auf. Die Attacken der Flugtiere wird man ähnlich wie einen Artillerieschlag befehligen dürfen.

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Klassen-Frage

Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Der Herr der Ringe: Conquest (Bild: Pandemic)Für Abwechslung im Spiel sorgen auch die vier unterschiedlichen Klassen, die sich jeweils sehr individuell spielen sollen. Als Späher kann man sich beispielsweise tarnen und die Feinde hinterrücks angreifen. Als weitere Klassen sind Krieger, Bogenschütze und Zauberer angekündigt. Auch wenn das Spielkonzept vornehmlich auf den schnellen Multiplayer-Spaß ausgelegt ist und die Entwickler einige interessante Mehrspielermodi versprechen, wird es auch eine umfangreiche Solokampagne geben. Diese wird in sehenswerten Zwischensequenzen die größtenteils bekannte Story erzählen. Im Koop-Modus darf man sogar mit bis zu vier Leuten die Kampagne gemeinsam durchspielen


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Fazit

Tausche Lichtschwert gegen Lanze, Blaster gegen Pfeil und Bogen - und schon wird aus einem Star Wars: Battlefront ein Der Herr der Ringe: Conquest. Aber auch wenn die Pandemic Studios das Gameplay aus ihren gelungenen Actionspielen größtenteils übernehmen, verspricht allein die toll eingefangene Atmosphäre von Mittelerde viel Spaß. Auf Olifanten ist man bislang auch noch in keinem Herr der Ringe-Spiel geritten, und auf Seiten Saurons gegen Frodo, Gandalf, Legolas & Co. zu kämpfen, das klingt sehr reizvoll. Der Herr der Ringe: Conquest hat in jedem Fall großes Potenzial. Hoffentlich spielen sich die Karten auf Dauer aber nicht zu ähnlich. Einen abwechslungsreichen Solomodus sollten die Entwickler ebenfalls nicht vergessen.

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