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"Venetica": Action-Rollenspiel für PC und Xbox 360

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Preview Venetica | Action-Rollenspiel | PC, Xbox 360  

Der Tod in der Lagunenstadt

15.08.2008, 18:35 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Venetica (Bild: Deck 13)Venetica (Bild: Deck 13)Die Lagunenstadt Venedig ist mit ihren Inseln und Brücken und den zahlreichen imposanten historischen Bauwerken bei Filmen und Fernseh-Serien ein beliebter Schauplatz. Jetzt zieht auch die Videospiel-Industrie nach. Im nächsten Jahr wollen die deutschen Entwickler von Deck13 (Ankh, Jack Keane) mit Venetica ihr erstes Rollenspiel für PC und Xbox 360 veröffentlichen.

Venedig wird für das Spiel aber weder maßstabsgetreu noch mit allen seinen Stadtteilen nachgebaut werden. Vielmehr soll eine eigene, glaubhafte Version eines virtuellen Venedigs entstehen, in der markante Bauwerke wie der Dogenpalast oder die aus Indiana Jones bekannte Liberia Vecchia ihren Platz finden. Wenn die Spielwelt hinüber in den Alternativ-Modus einer Art Totenwelt wechselt, wird das virtuelle Venedig zusätzlich mit einer Art Grauschleier überzogen.

Foto-Show Venetica: Screenshots

Der überlistete Tod

Venetica (Bild: Deck 13)Venetica (Bild: Deck 13) Venetica wird im 16. Jahrhundert angesiedelt sein - einer Zeit voller Mythen und Geheimnisse. Auch die über die Schulteransicht gesteuerte Heldin des Rollenspiels - die hübsche Scarlett - kann sich dem nicht entziehen. Als Tochter des Todes fällt ihr die schwere Aufgabe zu, die Menschheit vor dem über die Stränge schlagenden Nekromanten Victor retten. Denn der, vom geheimen "Corpus"-Konzil als Sendbote mit dem Auftrag betraut, die Verstorbenen sicher ins Jenseits zu geleiten, verfällt okkulter Magie und plant, den Tod selbst auszuschalten. Was das komplizierte Gefüge zwischen Leben und Ableben außer Kraft setzen und ins Chaos führen würde. Da Victor dummerweise durch die Ernennung zum Todbringer mit mächtigen Kräften ausgestattet wurde, muss sich Scarlett sowohl der Magie als auch der Schwertkunst bedienen, um Victors Schergen und den ortansässigen Banditen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Einige Zaubersprüche wie der "Altersfluch", der den Gegner rapide älter und damit unbeweglicher werden lässt, zeugen dabei durchaus von einiger Kreativität.

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Kampfeslust in der Wasserstadt

Venetica (Bild: Deck 13)Venetica (Bild: Deck 13)Das Spieldesign von Venetica erinnert an das klassischer Action-Rollenspiel vom Schlage eines Fable oder Two Worlds. Neben dem Lösen von Rätseln und dem Führen vieler Dialoge stehen also vor allem in den Katakomben und Kanälen die Kämpfe gegen Dämonen und Ganoven aller Art auf der Tagesordnung. Das Kampfsystem soll sich dabei per Linksklick auf den jeweiligen Feind einfach bedienen lassen, aber dennoch abwechslungsreiche Manöver erlauben. Da die Gegner über verschiedenen Trefferzonen verfügen, ist die Frontal-Attacke nicht immer die beste Wahl. Rollenspieltypisch erlernt die Heldin mit der Zeit weitere Fähigkeiten oder Zauber, um die immer anspruchsvolleren Auseinandersetzungen mit taktischen Mitteln für sich entscheiden zu können. Großen Einfluss auf die Kämpfe sollen die Waffen und Rüstungen von Scarlett haben. Während die Rüstungen der taffen Dame nette Boni verleihen, werden die Feinde ganz unterschiedlich auf die Schwerter oder Hämmer der Heldin reagieren.

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Fazit

Da Venetica nicht nur für den PC, sondern auch für die Xbox 360 erscheinen soll, wird man den Titel wahlweise mit Maus und Tastatur oder einem Gamepad spielen können. Bis zur Veröffentlichung im Jahr 2009 haben die Entwickler freilich noch viel Arbeit vor sich, das Technikgerüst - gerade was die Animationen und die Darstellung der Gesichter angeht - sieht aber schon jetzt dank der modifizierten Open Source-Engine "Okre" sehr vielversprechend aus. Bleibt zu hoffen, dass der Titel beim Erscheinen den bisher durchaus positiven Eindruck bestätigt. Allein das herrlich unverbrauchte Venedig-Szenario macht große Hoffnungen auf ein spannendes und spielerisch ausgefeiltes Rollenspiel.


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