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Retro-Welle bei Spielen: Von wegen "altes Eisen"

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Retro-Welle bei Spielen  

Von wegen "altes Eisen"

07.10.2008, 13:04 Uhr | Medienagentur plassma / tz / jr

Die Retro-Welle (Bild: Namco)Die Retro-Welle (Bild: Namco)Im Spiele-Business gilt die Devise: Was früher gut war, kann heute nicht richtig schlecht sein. Doch in einer Branche, die sich durch ständig weiterentwickelnde Technologien auszeichnet, ist es nicht unbedingt natürlich, dass auch alte Spiele mit ihrer aus heutiger Sicht mauen Technik noch eine Daseinsberechtigung haben. Die Gründe für den Erfolg von Retrospielen sind vielfältig. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich, dass die erst jetzt heranwachsende Generation von Spielern zumindest auch mal die Klassiker antesten möchte, von denen die älteren Zocker immer wieder in Erinnerung schwelgen.

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Gaming mit wenig PS

Auch nicht zu vernachlässigen ist, dass moderne Spiele teure Hardware benötigen, Klassiker aber auch auf leistungsschwächeren Computern laufen. Die Zeitfrage ist ebenfalls nicht unwichtig. Epische PC-Rollenspiele wie Drakensang oder Gothic 3 verschlingen gut und gerne mehrere Dutzend Stunden. Ein Arcade-Titel wie Pac-Man ist dagegen die perfekte Wahl für ein kurzes Spielchen zwischendurch zur Entspannung und Erholung.

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Frogger (Bild: Atari)Frogger (Bild: Atari)Die Hersteller haben den Bedarf nach Neuauflagen von Klassikern frühzeitig erkannt. Immer wieder erschienen in den letzten Jahren Spiele-Sammlungen mit mehreren Arcade-Hits auf einer DVD. Doch den größten Anteil an der Retro-Welle haben die Konsolen Playstation 3, Xbox 360 und Wii: Dank der fest definierten Hardware-Ausstattung war die Anpassung der "alten" Spiele mit vergleichsweise wenig Aufwand zu leisten. Zudem haben sowohl Microsoft als auch Sony mit ihren Online-Marktplätzen die Voraussetzungen geschaffen, um kleine Spiele schnell und kostengünstig per Internet-Download verfügbar zu machen. Aber nicht nur der fixe Zugriff, sondern auch die inhaltliche Attraktivität haben hier eine Rolle gespielt. Unter den herunterladbaren Arcade-Hits tummeln sich Klassiker wie das hoch geschätzte Sensible Soccer. Manche Titel sind gegenüber dem Original nahezu unverändert, andere wie Prince of Persia für Xbox Live Arcade wurden von den Herstellern grafisch ein wenig aufgehübscht. Das erste Prinzenabenteuer aus der Frühzeit der Computerspiele erschien 2007 mit besserer Technik, während das Spielgefühl dem des Originals entsprach.

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Sensible Soccer (Bild: Codemasters)Sensible Soccer (Bild: Codemasters)Auch für die Publisher ist das Veröffentlichen von Retro-Spielen eine interessante Marktlücke. Die Neuauflagen sind rasch umsetzbar, so dass sie kostengünstig sind und schnell Geld einbringen. Zudem besteht die Möglichkeit, kommende moderne Spiele schon ein wenig zu pushen. So bringt Capcom beispielsweise im nächsten Januar das Actionspiel Bionic Commando auf den Markt, dessen Spielkonzept auf einem alten Klassiker beruht. Um das Feld dafür zu bereiten, hat man das Retrospiel Bionic Commando Rearmed auf den Markt gebracht.

Testen, was geht

Andersherum betreiben viele Entwickler durch das Veröffentlichen von bekannten Spiele-Ideen auch auf einfache Art Marktforschung, in dem sie testen, welche Spielarten in der heutigen Zeit bei den Käufern ankommen. Damit das funktioniert, sollte das Game allerdings schon gewisse Ansprüche erfüllen, die man beim Klang des Titels einfach erwartet. Ein Negativ-Beispiel ist das Arcadespiel Wing Commander Arena, das im Grunde nur den Namen und das Weltraum-Setting mit der legendären PC-Spielereihe von Designer-Legende Chris Roberts gemein hat. Würde ein Publisher aus diesem schwachen Arcadespiel die Schlüsse ziehen, die Wing Commander-Lizenz interessiere die Spieler nicht mehr, wäre das sicherlich falsch.
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