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Kaufberatung Spiele-PC  

Gamer-Schnäppchen vom Discounter

20.10.2008, 12:38 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Der 399 Euro Spiele-PC (Montage: T-Online)Der 399 Euro Spiele-PC (Montage: T-Online)Ein neuer PC muss her. Die Kiste selber zusammenbauen? Das verlangt nach Know-how, ist mühsam - schließlich muss man darauf achten, Hardware-Unverträglichkeiten zu vermeiden - und kostet auch relativ viel Zeit. Die Alternative sind Discounter von Aldi bis Plus oder große Elektronik-Ketten wie Saturn oder Media Markt, die immer wieder Komplettsysteme anpreisen, die für das ultimative Gaming-Erlebnis gut sein sollen. Doch darf man diesen Versicherungen trauen? Wir sagen, welche Faktoren man berücksichtigen sollte, um mit dem neuen Spiele-PC auf Dauer zufrieden sein zu können.


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Genau Hinsehen lohnt sich

Der Hardware-Markt ist für den Laien mittlerweile fast unüberschaubar geworden. Kaum hat man sich an eine Grafikchip- beziehungsweise Prozessor-Generation gewöhnt, steht auch schon wieder die nächste in den Startlöchern. Eine Schnittstellen-Norm für den Anschluss von Grafikkarten, Festplatten, Monitoren oder anderen externen Geräten jagt die andere. Da ist selbst bei Profis die Versuchung groß, beim nächsten PC-Kauf zu einem fix und fertig konfigurierten Komplettsystem zu greifen. Und günstig sollte es natürlich auch sein. Wer jedoch zu sehr auf die vollmundigen Sprüche der Werbung vertraut und keinen genauen Blick aufs Kleingedruckte wirft, für den kann sich das vermeintliche Schnäppchen schnell als Performance-Enttäuschung entpuppen, die teure Nachrüstaktionen erforderlich macht.

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Schwachstelle Grafik

JamTris (Bild: Gamesload)JamTris (Bild: Gamesload)Bevor man vor lauter "Sonderangeboten" dem Kaufrausch erliegt, sollte man die System-Konfiguration ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Denn meistens haben PC-Billigangebote gerade für Gamer irgendwo einen Haken. Oft ist die Schwachstelle schnell ausgemacht: Manchmal findet man in preiswerten PC auch heute noch Onboard-Grafik-Lösungen auf der Hauptplatine, die wegen ihrer mageren Leistung für Spiele jenseits von Tetris und Mahjong völlig ungeeignet sind. Auch dann, wenn der PC über eine eigene Grafikkarten verfügt, gilt es, genau hinzusehen. Häufig werde Karten als ultimatives Gaming-Triebwerk angepriesen, die ein bis zwei Generationen hinter dem aktuellen Stand der Technik zurück sind. Anspruchslose Strategie- und Online-Spiele funktionieren damit, doch bei 3D-Action-Games kommen die Kandidaten schon mächtig in Schwitzen und bieten zudem keinerlei Leistungsreserven für die Zukunft. Doch selbst, wenn man sich vorher anhand von Testberichten informiert, hat man es vor Ort im Laden schwer: Häufig werden in preisgünstigen Multimedia- und Spiele-PC nämlich Grafikkarten-Modelle verbaut, die zwar von namhaften Herstellern wie Nvidia (Geforce) oder AMD (Ati) stammen, für bestimmte Discounter-Großserienaber technisch „abgespeckt“ wurden. Die tragen dann spezielle Typbezeichnungen, die in Vergleichstests in Fachzeitschriften nicht auftauchen und als Retail-Version nie in den Handel kommen.

Nur mit eigenem RAM

Ati Radeon 4870 (Bild: AMD)Ati Radeon 4870 (Bild: AMD)Handelt es sich zudem um Karten mit wenig eigenem Speicher, die sich per "Shared Memory" beim RAM des Rechners bedienen, verkommen aktuelle PC-Spiele sehr schnell zur wenig erbaulichen Ruckelorgie. Die Untergrenze für Spielen am PC, das Spaß macht, ist zur Zeit etwa beim Leistungsniveau einer Ati Radeon 3870 zu ziehen. Leistungsmäßig gut dabei ist man in der Mittelklasse mit einer Grafikkarte, die über eine Ati HD 4870 oder 4850-CPU verfügt. Auf vergleichbarem Level liegen die Nvidia 9800 GTX oder 9800 GT (in der Preisklasse bis zirka 200 Euro). Leistungsmäßig an der Spitze marschieren zur Zeit die Karten mit Geforce GTX 280 oder 260-Grafikchip, die man aber nur in teuren PC-Boliden weit jenseits der 1000-Euro-Grenze findet. In jedem Fall sollte eine leistungsfähige Spiele-Grafikkarte über 512 MB Arbeitsspeicher onboard verfügen - mehr ist besser. Die häufig anzutreffende 256-MB-Ausstattung ist spätestens dann unzureichend, wenn man in den Grafikoptionen des Spiels Effekte wie zum Beispiel die Kantenglättung aktiviert.

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Ausbau-Fragen

Windows Vista Ultimate (Foto: Microsoft)Windows Vista Ultimate (Foto: Microsoft)Ein Spiele-PC mit den Betriebssystemen Windows XP oder Vista sollte mindestens über zwei GB RAM verfügen. Drei GB sind besser und können von handelsüblichen 32-Bit-Systemen auch voll ausgenutzt werden. Stecken vier oder mehr GB RAM im System, braucht man ein 64-Bit-Betriebssystem, um den Arbeitsspeicher auch tatsächlich in vollem Umfang ausnutzen zu können. Über die Details der RAM-Konfiguration schweigen sich die Anbieter von Discount-PC nicht selten aus. So nutzen die eingesetzten Module zuweilen nicht das Leistungslimit aus, dass das eingebaute Motherboard ermöglicht. Erlaubt dieses die Verwendung von schnellen Speicherbausteinen mit einem Bustakt von 800 oder 1066 MHz, werden dennoch aus Kostengründen oft nur 667 MHz-Riegel eingebaut. Offen bleibt meist auch die Frage, wie die verfügbaren Speicherbänke bestückt sind, sprich ob die Dual-Channel-Technologie für mehr Leistung genutzt wird und ob noch Raum für Speicherweiterungen bleibt, ohne alle RAM-Bausteine komplett austauschen zu müssen. Hier hilft Nachfragen weiter. Für einen aktuellen Spiele-PC sollte DDR2-RAM selbstverständlich sein; geht man in höhere Preisregionen, darf man sogar mit dem sehr flotten DDR3-RAM liebäugeln.

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