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Gamer-Schnäppchen vom Discounter (2/2)

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Kaufberatung Spiele-PC  

Gamer-Schnäppchen vom Discounter (2/2)

20.10.2008, 18:43 Uhr | Medienagentur plassma / jr


Intel Core 2 Extreme Prozessor (Bild: Intel)Intel Core 2 Extreme Prozessor (Bild: Intel)In den Prospekten der Geizmarkt-Discounter wird die fetteste Schlagzeile beim Anpreisen gern dem Multi-megastarken Prozessor gewidmet. Echtes Gaming, wird hier suggeriert, fängt überhaupt erst mit einer Quad-Core CPU von Intel oder einem Drei- oder Vierkern-Phenom von AMD an. In der Praxis sind dann oft die Gesichter lang, wenn der Kollege mit dem "alten" 3-GHz-Core 2 Duo beim Spielen dem Vierkern-Muskelprotz leistungsmäßig davon rennt. Tatsache ist: Hoch getaktete Core 2-Duo-Systeme liefern im Moment nicht nur ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch effektiv mehr Gaming-Power, da sie von der hohen Ausführungsgeschwindigkeit profitieren. Abgesehen von einigen Spezialprogrammen aus dem Grafik- und Videoschnitt-Bereich nutzt gegenwärtig kaum ein Programm die Rechenpower von vier CPU-Kernen aus. Das gilt auch für Spiele-Software: Selbst die modernsten 3D-Actionspiele sind von den Programmieren gerade einmal soweit parallelisiert, dass zwei Kerne bei der Programmausführung optimal ausgereizt werden. Daran wird sich in naher Zukunft auch wenig ändern; erst auf mittlere Sicht - wenn Spiele auf Multicore-Systeme hin programmiert werden - sind Quad-Core-CPUs die bessere Wahl.

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Raum-Probleme

Schick, wenn der neue Rechner im kompakten Minitower-Gehäuse daherkommt. Doch die Platzersparnis unter dem Schreibtisch hat für Gamer auch deutliche Nachteile: Im Gehäuse geht es äußerst eng zu - schon der Einbau einer leistungsstärkeren Grafikkarte oder einer zusätzlichen Festplatte kann hier zum Problem werden. Ganz abgesehen davon, dass möglicherweise das Netzteil zu schwach für die neuen Komponenten ist oder mangelnde Lüftung eine Überhitzung des Systems zur Folge haben kann. Wer seine CPU mit einem neuen, leistungsstarken Kühler ausstatten will, bekommt es zuweilen mit ganz unvorhergesehenen Problemen zu tun. Manche Kühler in Billig-PC sind auf den Prozessor aufgeklebt und mit nicht normgerechten Halterungen fixiert. Der Umbau erfordert hier schon gehöriges handwerkliches Geschick. Eine Rückversicherung vor dem Kauf, ob im ins Auge gefassten PC ein von den Herstellern Intel und AMD empfohlener Standard-Lüfter seinen kühlenden Dienst tut, ist hier hilfreich. Da hier genormte Anschluss-Adapter Verwendung finden, kann man mit etwas handwerklichem Geschick durch den Einbau eines leistungsstärkeren und mit weniger Lärmentwicklung zu Werke gehenden Speziallüfters für Ruhe und bessere Kühlleistung sorgen.

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Power- und Platzfragen


Enermax Modu82+ 425W (Bild: Enermax)Enermax Modu82+ 425W (Bild: Enermax)Gamer, die durch Übertakten noch mehr Leistung aus ihrem System herausholen möchten, erleben bei preiswerten Rechnern oft unschöne Überraschungen: Spezielle BIOS-Versionen mit eingeschränkter Funktionalität machen solche Systemeingriffe oft unmöglich oder erschweren sie zumindest. Ein update-fähiges BIOS ist und bleibt deshalb für Gaming-PC ein Muss; allein schon, um in Sachen Systemstabilität und Hardware-Integration auf dem Stand der Dinge zu bleiben. Geräte, bei denen das nicht gegeben ist, kann man getrost im Regal stehen lassen. Das gilt auch für PC mit überdimensioniertem Netzteil. Lustigerweise werden diese Heizkraftwerke jenseits der 500-Watt-Grenze auch noch besonders beworben - ein Witz, denn in 99 Prozent aller Fälle braucht man diesen Dampf nicht, selbst wenn der PC mit Zusatzkarten nur so gespickt ist. Wichtiger ist der Wirkungsgrad der Netzteile, der bei Top-Modellen bei 80 Prozent liegt. Eine Gewissensfrage sind die in Spiele-PC des Öfteren anzutreffenden, in RAID-0 ("Redundant Array of Independent Disks") -Systemen gekoppelten Festplatten. Der Vorteil der höheren Datenübertragungsrate (gleichbedeutend mit kürzeren Ladezeiten) wird hier erkauft mit dem Risiko, dass im Fall eines Hardware-Fehlers die Daten auf beiden Festplatten über den Jordan gehen. Im Normalfall ist man mit einer 500 - 750 GB großen SATA-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute als Gamer gut versorgt.

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Fazit

Während die meisten PC-Schnäppchen in den Elektronik-Discountmärkten für gängige Bürosoftware und einfache Multimedia-Anwendungen wie das Abspielen von Film-DVDs ausreichend gerüstet sind, sollten Spieler bei besonders preiswerten Komplettsystemen genau prüfen, ob die Konfiguration ihren Ansprüchen beispielsweise in Sachen 3D-Leistung tatsächlich genügt. Wer hier zu sparsam ist, zahlt später drauf - und oft genug bleibt es dabei nicht beim Nachrüsten einer stärkeren Grafikkarte.

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