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Jack Thompson: Stationen eines Kreuzzugs

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Der Gewaltspiele-Verfolger  

Jack Thompson: Stationen eines Kreuzzugs

29.10.2008, 13:18 Uhr | GEE-Magazin, Danny Kringiel / jr, t-online.de

Anwalt Jack Thompson (Bild: GEE)Anwalt Jack Thompson (Bild: GEE)Vehement wie kein anderer kämpfte der Anwalt aus Florida vor Gericht gegen gewalthaltige Games. Nun droht ihm das Aus. Stationen eines Kreuzzuges

1997

Jack Thompson verklagt erfolglos diverse Game-Hersteller und Pornosite-Betreiber. Vorwurf: Sie sollen den 14-jährigen Michael Carneal zu einem Amoklauf angeregt haben.

2003

Thompson beschuldigt die Macher von GTA Vice City, einen Teenager zum Autodiebstahl und mehrfachen Mord getrieben zu haben. Thompson wird vom Prozess ausgeschlossen, nachdem er den Verteidigern Drohbriefe geschrieben hat.

2005

Thompson verspricht 10.000 Dollar Belohnung für ein Spiel, in dem man Führungskräfte der Games-Industrie zu Tode prügeln und ihre Leichen schänden kann. Als Amateure ein solches Spiel entwickeln, erklärt er, seine Aussage sei rein satirisch gewesen.

2006

Thompson verlangt von Rockstar Games eine Ansichtsversion von Bully vor Veröffentlichung des Spiels. Rockstar stimmt einer Sichtung im Beisein eines Richters zu. Als dieser keinen Grund zum Verbot sieht, erklärt Thompson ihn für unzurechnungsfähig.

2007

Take Two verklagt Thompson präventiv, nachdem dieser versucht hat, die Veröffentlichung von GTA 4 und Manhunt 2 zu verhindern. In einer außergerichtlichen Einigung gelobt er, künftig nicht mehr rechtlich gegen den Publisher vorzugehen.

2008

Die Anwaltskammer Floridas beschließt, dass Thompson künftig seine Klagen erst von einem anderen Kammermitglied abzeichnen lassen muss - eine Reaktion auf bizarre, mit Comicfiguren und Hakenkreuzen bemalte Klageschriften Thompsons. Mehrere Richter beantragen ein Berufsverbot und Strafzahlungen wegen wiederholter Falschaussagen, Beleidigungen und Einschüchterungsversuchen vor Gericht. In einem kürzlich gefällten Urteil wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 43.675 Dollar und einem Entzug seiner Lizenz als Anwalt im US Bundesstaat Florida verurteilt. In 10 Jahren darf er sich erneut um eine Lizenz bewerben.

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