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"WoW": Blizzard kuriert Zombie-Seuche

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Laborversuch oder Programmfehler?  

Zombie-Seuche in "WoW"

30.10.2008, 13:39 Uhr | jr, t-online.de

Zombies in WoW (Bild: Blizzard)Zombies in WoW (Bild: Blizzard)Geplant war ein PR-Event im Vorfeld des Launches des zweiten WoW-Add-Ons The Wrath of the Lich King. Doch was tatsächlich ablief, kostete Hersteller Blizzard mehr als nur ein paar Schweißtropfen. Im Zuge des "The Wrath of the Lich King: Scourge Invasion"-Events brach in der Onlinewelt von Azeroth eine Seuche aus. Und zwar mit gravierenden Folgen: Zigtausende Avatare wurden von einem Virus befallen und mutierten zu beißfreudigen Zombies.

Der Ärger unter den mittlerweile mehr als 11 Millionen Abonnenten des führenden Massive-Multiplayer-Online-Rollenspiels (MMORPG) schlug hohe Wellen: Die Eigentümer der befallenen Avatare hatten wenig Lust, für eine Monatsgebühr von um die 13 Euro fortan als fader Untoter durch die Fantasy-Welt von Azeroth zu wanken. Mittlerweile hat Blizzard hat ein Gegenmittel zu der virtuellen Seuche gefunden, die befallenen Spielfiguren wurde "geimpft".


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Überraschungs-Coup


World of Warcraft: The Wrath of the Lich King (Bild: Blizzard)World of Warcraft: The Wrath of the Lich King (Bild: Blizzard)Blizzards Überraschungs-Coup mit dem Werb-Event war zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Wie die Online-Ausgabe der renommierten englischen Tageszeitung The Times berichtet, beschwerten sich zahlreiche WoW-Spieler bei Blizzard. Mit der Seuche würde der WoW zugrunde liegende Spielgedanke beschädigt - und zwar unabhängig davon, dass mittlerweile wieder die üblichen Zustände in Azeroth herrschen und die Seuche erfolgreich bekämpft wurde. Insbesondere auf neu dazugekommene, unerfahrene Spieler, so die Kritik, hätte die Seuche eine abschreckende Wirkung gehabt. Sie hätten nicht gewusst, welche Gegenmaßnahmen nach einer Infizierung notwendig gewesen wären, um den eigenen Spielcharakter zu heilen, und seien so abgeschreckt worden, weiter in WoW aktiv zu sein.

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Beifall aus Spielerkreisen

Erfahrene WoW-Recken reagierten eher amüsiert auf die Zombie-Attacke, die man als witzige Abwechslung vom Alltag einschätzte. So wurde in Foren darüber berichtet, dass vermehrte Log-Ins ins Spiel verzeichnet wurden, da die passionierten Gamer den Virus in ihrer Spiel-Umwelt weiter verbreiten und eigene Zombie-Armee aufbauen wollten. Manche High-Level-Helden hatten dabei ein Déjá-vu-Erlebnis: Bereits im Jahr 2005 war es zu einem "Seuchenausbruch" im World of Warcraft-Basisspiel gekommen ("Verdorbenes Blut"), der auf einen Programmierfehler zurückzuführen war. Diesmal, entfleuchte es aus der Gerüchteküche, sei Blizzard selbst für die Zombie-Mutation verantwortlich. Unter wissenschaftlicher Begleitung habe man Informationen darüber sammeln wollen, wie die Reaktionen auf den Ausbruch einer Massenseuche in einer virtuellen Welt ausfallen würden.


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