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"World of Warcraft: Wrath of the Lich King": Online-Rollenspiel für PC

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Test World of Warcraft: Wrath of the Lich King | Online-Rollenspiel | PC  

Schwerer Wintereinbruch in Azeroth

24.11.2008, 10:33 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

"World of Warcraft: Wrath of the Lich King": Online-Rollenspiel für PC. World of Warcraft: The Wrath of the Lich King MMOG von Activision Blizzard für PC und Mac

World of Warcraft: The Wrath of the Lich King (Bild: Blizzard)

Das Multiplayer-Online-Rollenspiel "World of Warcraft" von Blizzard ist ein Phänomen. Seit der Veröffentlichung Anfang 2005 haben sich über elf Millionen PC-Zocker weltweit den Titel gekauft und ein Abo abgeschlossen. Schon The Burning Crusade, das im Januar 2007 erschienene erste Add-on, brach alle Rekorde. Jetzt gibt es einen neuen Spitzenreiter. Von der zweiten WoW-Erweiterung "The Wrath of the Lich King" wurden innerhalb der ersten 24 Stunden nach Verkaufsstart am 13. November 2008 weltweit mehr als 2,8 Millionen Exemplare verkauft. Damit avancierte es zum schnellstverkauften PC-Spiel aller Zeiten. Auch in Deutschland war Wrath of the Lich King sofort ein voller Erfolg: Am ersten Verkaufstag gingen mehr als 315.000 Exemplare über die Ladentheken. Doch was bietet das Spiel überhaupt Neues?

Neuer Kontinent zu erkunden

Vor allem einen großen neuen Kontinent namens Nordend, der in den Kältezonen der Spielwelt gelegen und über Zeppelin- beziehungsweise Schiffsrouten mit den anderen Kontinenten verbunden ist. Nordend besteht insgesamt aus neun frischen Zonen. Schon die Namen wie boreanische Tundra, heulender Fjord oder Eiskrone verdeutlichen, dass ein Sonnenbrand dort die geringste Gefahr ist. Alle Zonen in Nordend sind sogenannte High-Level-Gebiete. Sprich: Man benötigt einen ebenso erfahrenen wie kampfkräftigen Helden, um in den Norden aufzubrechen. Das Stufenmaximum wird durch das Add-on um satte zehn Level auf Stufe 80 hochgeschraubt. Dementsprechend verteilen sich die Gebiete in Nordend auf die Level-Stufen zwischen 70 und 80. Neben zahlreichen neuen Quest-Gebieten gibt es natürlich auch Nachschub in Form von Instanzen. Sowohl große wie kleine Dungeons warten auf die Heldengruppen und bringen einem nicht nur viel Erfahrung und ein einzigartiges Spielerlebnis, sondern auch viele äußerst kostbare Ausrüstungsgegenstände.

Die erste Heldenklasse

Eine weitere große Neuerung von Wrath of the Lich King ist die Einführung einer neuen Klasse, und zwar die des Todesritters. Hierbei handelt es sich um eine Heldenklasse. Das bedeutet letztlich nicht, dass die Todesritter anderen Klassen überlegen sind, sondern lediglich, dass man nicht bei Stufe 1 beginnt, sondern gleich mit Level 55 startet. Eben diese Level-Grenze muss aber auch zumindest ein eigener Held auf dem Server haben, sonst darf man erst gar keinen Todesritter erstellen. Der neuen Heldenklasse ist eine eigene und sehr spannende Quest-Reihe gewidmet, die in den östlichen Pestländern spielt und klug in ihre Besonderheiten einführt. Spezialität der Todesritter sind ihre Nahkampfangriffe mit großen Waffen. Dazu gesellen sich einige wirkungsvolle Zauber, die mit Runen und Glyphen nochmals verstärkt werden können. Gegenüber den bekannten Klassen spielen sich die Ritter des Todesetwas anspruchsvoller, eignen sich in Gruppen gut als Anführer bei Sturmangriffen ("Tank" oder “Damage Dealer“).

Schreib mal wieder…

Allen Klassen steht mit Wrath of the Lich King ein neues Berufsfeld offen. Die Helden können jetzt den Beruf des Inschriftenkundlers lernen, der aus Papier, einer bestimmten Tinte und Schreibzeug mächtige Verzauberungen oder gar Bücher herstellt. Die Verzauberungen verleihen kurzfristige oder gar dauerhafte Boni auf verschiedene Fähigkeiten. Fertige Bücher und Schriftrollen darf man sogar an andere Spieler über das Auktionshaus verkauften, so dass der Beruf sehr einträglich ist. Als Zweitberuf empfiehlt sich der Kräutersammler, um genügend Rohstoffe für die Tinte zu erhalten.

Fazit

Blizzard hat es wieder geschafft: Wrath of the Lich King knüpft qualitativ an The Burning Crusade an, so dass aktive World of Warcraft-Zocker um die Erweiterung nicht herum kommt. Natürlich erfinden die Entwickler das Rad des Online-Rollenspieles nicht neu. Vieles fühlt sich altbekannt an, und manches macht die Genre-Konkurrenz inzwischen besser, etwa bei Grafik und PvP-Kämpfen (Player versus Player). Doch in kaum ein anderes PC-Spiel kann man derart eintauchen. Die Spielwelt ist unglaublich stimmig, und der neue Kontinent Nordend fügt sich prächtig ein.


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