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LAN-Parties für Eltern: "Counter-Strike" für Mama und Papa

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Spielend lernen: LAN-Parties für Eltern  

"Counter-Strike" für Mama und Papa

03.12.2008, 14:44 Uhr | vb

LAN-Party für Eltern (Bild: BpB)LAN-Party für Eltern (Bild: BpB)Konzentrierte Blicke, schnelle Bewegungen mit der Maus, Freude über Siege, Frust über Niederlagen: Derartige Szenen kennt jeder Besucher einer LAN-Party. Ähnliches spielte sich auch vor wenigen Tagen in Bochum ab. Mit einem kleinen Unterschied: Die Spieler waren nicht Jugendliche, sondern Eltern. Denn diese ganz besondere LAN-Party ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).

Das Ziel des Projekts: Die Eltern sollen einen Einblick in die Spiele-Welt ihrer Kinder bekommen. Die oft geforderte Medienkompetenz wird hier gefördert. Dazu gehört auch, dass die Erziehungsberechtigten erfahren, was Spielen heute ausmacht, welche Anforderungen bestehen und wie faszinierend die Teilnahme an Wettbewerben wie E-Sport-Turnieren sein kann. Unterstützt wird die BpB dabei von namhaften Partnern, etwa dem Institut zur Förderung von Medienkompetenz der Fachhochschule Köln.

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Ballern für die Bildung

Ein ESL-Teilnehmer spielt Counter-Strike gegen ein anderes Team  (Bild: dpa)Ein ESL-Teilnehmer spielt Counter-Strike gegen ein anderes Team (Bild: dpa)Die Eltern spielen nicht nur die LAN-Party-üblichen Titel Fifa 08 und Warcraft 3, sondern auch den Shooter Counter-Strike. Dieser war in der Vergangenheit immer wieder Stein des Anstoßes und wird von Politikern weiterhin als Grund für ein gewaltbereites Verhalten von Jugendlichen genannt. Während speziell Anhänger von CDU und CSU ein Verbot derartiger Games fordern, plädieren Medienpädagogen immer wieder dafür, die Eltern in die Pflicht zu nehmen. Einen kleinen Teil hierzu trägt die BpB-Veranstaltung bei, denn hier sind die Eltern selbst Spieler, womit eine Brücke zwischen den Generationen geschlagen werden soll.

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Das Hobby verstehen lernen

PEGI-Freigabe (Bild: PEGI)PEGI-Freigabe (Bild: PEGI)Die Eltern sollen das Hobby ihrer Kinder besser verstehen lernen und Berührungsängste abbauen. Gerade hierfür ist vermutlich kaum ein Spiel besser geeignet als das viel gescholtene Counter-Strike. In einem 24-seitigen Info-Dokument zur Eltern-LAN (PDF herunterladen) beschreibt die BpB den Titel als „klassisches Räuber- und Gendarm-Spiel“. Vor allem der Teamplay-Aspekt wird hervorgehoben: Wichtig sei die Kommunikation der Spieler. Wer die Runde gewinnen will, muss zusammenarbeiten, so die Info der LAN-Veranstalter. Damit tritt man den Vorurteilen über den Titel, der letztlich den Begriff "Killerspiel" geprägt hat, auf erstaunlich offene Art und Weise entgegen.

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Wichtige Tipps für Eltern

Counter-Strike (Bild: Valve)Counter-Strike (Bild: Valve)Neben den Infos über den Ablauf der Spiele und einer LAN-Party gibt es auch hilfreiche Tipps zum Umgang mit dem Medium Computerspiel: So sollen Eltern ihren Kindern klar machen, was sie spielen dürfen und was nicht, also vor allem einen Blick auf die Alterseinstufungen werfen. Zudem ist es wichtig, Regeln über Spielzeiten zu treffen und dafür zu sorgen, dass sich die Kinder auch daran halten. Letztlich sollen Spiele nicht zum Babysitter verkommen. Diese Tipps decken sich mit den Argumenten, die Spieleverbots-Gegner oftmals anführen: Mehr Aufklärung der Eltern, die schließlich für die Mediennutzung der Kinder verantwortlich sind. Die übrigens beiden Spaß machen kann, wie auch die BpB-Broschöre rät: „Spielen Sie mit.“

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