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"Flight Simulator X - F16 Fighting Falcon" für PC im Spieletest

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Test Flight Simulator X: F16 Fighting Falcon | Flug-Simulation | PC  

Pfeilschneller Klassiker

02.01.2009, 13:47 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Microsofts "Flight Simulator"-Reihe hat immer von ihrer Flexibilität gelebt, die es den Entwicklern erlaubte, das Hauptprogramm mit interessanten Erweiterungen für die unterschiedlichsten Interessengruppen auszustatten.  Daran hat sich auch bei der jüngsten Edition, dem "Flight Simulator " (FSX), nichts geändert. Die zahlreichen Add-Ons sind auch hier für die Fans erst das richtige Salz in der Suppe: Sei es nun ein markanter Flughafen wie der im vergangenen Sommer erschienene Mega-Airport Frankfurt vom Paderborner Entwickler Aerosoft oder ein legendärer Kampfjet wie im aktuellen F16 Fighting Falcon-Zusatzpack aus demselben Hause.

Waffenstillstand

Ganze zwei Jahre feilten die Flugsimulations-Spezialisten von Aerosoft nach eigenem Bekunden am F-16 Fighting Falcon, experimentierten mit unterschiedlichen Ideen und beschränkten sich schließlich darauf, ein möglichst realitätsgetreues, digitales Abbild des berühmten Kampfjets zu liefern - ohne zusätzlichen Schnickschnack bei der Bodendarstellung und auch ohne funktionierende Waffensysteme. Letztere sind zwar der Optik halber implementiert, können aber vom virtuellen Piloten nicht bedient werden - schließlich soll Microsofts FSX weiterhin eine "friedliche" Flugsimulation bleiben.

Authentizität garantiert

Auch ohne garnierende Zutaten kann das F16 Fighting Falcon-Add-On auf ganzer Linie überzeugen. Das Flugzeug, das mittlerweile seit über 30 Jahren weltweit in den verschiedensten Luftwaffen seinen Dienst tut und bis heute zahllose Modifikationen erfahren hat, wurde mit einer ungeheuren Liebe zum Detail umgesetzt: In mehr als einem Dutzend Ländervarianten und über 60 unterschiedlichen Bemalungen wirkt der "Kämpfende Falke" schon allein fürs Auge imposant. In drei Missionstypen, nämlich Abfangen, Beschuss und Bombardierung - hier darf man dann auch immerhin die Abwurfbomben der F-16 einsetzen - lernt man die Fähigkeiten des Falken richtig einzusetzen.

Flugmodell für Profis

Besonders beeindruckend ist jedoch das Flugmodell ausgefallen, das laut Aerosoft wegen seiner Realitätsnähe bereits in drei Ländern zur Schulung von professionellen F16-Piloten herangezogen wird. Die F-16 sollte bei ihrer Konstruktion nahezu unvereinbare Eigenschaften miteinander verbinden: niedrige Tragflächenlast und hohe Schubkraft. Dem Unternehmen General Dynamics gelang es, beide Anforderungen zu erfüllen. Auffällige Neuerung: Die F-16 verfügte als erstes Flugzeug über ein elektronisches Fly-by-Wire-Steuersystem, das den Piloten unterstützt und vor gefährlichen Manövern jenseits der Belastbarkeitsgrenze bewahrt. Die originalen Steuerungssysteme der F-16 wurden, soweit das im Flight Simulator X möglich ist, ebenfalls in das Add-On integriert: Das primäre Flugsteuerungssystem (FSS) ist ebenso enthalten wie das sekundäre mit Nasenklappen, Flügelaustrittsklappe und Luftbremse.

Realistischer Blick aus dem Cockpit

Einzigartig ist das Cockpit der F16, bei dem der Rundumblick des Piloten nicht durch Zwischenstreben behindert wird. Zwei verschiedene Cockpit-Layouts und detailgetreue Bedienpanels vermitteln das Gefühl, tatsächlich in einem der meistgeflogenen Kampfjets zu sitzen. Anzeigen wie ein HUD mit Zielerfassung und ein Navigationsdisplay mit Geländedarstellung gehören ebenso dazu wie die Schleudersitzsteuerung für den schnellen Notausstieg.

Fazit

F16 Fighting Falcon für Microsoft Flight Simulator X ergänzt die dort gebotene Palette an Flugzeugtypen um einen der wichtigsten Militär-Jets der letzten Jahrzehnte. Sauber, realitätsgetreu und detailverliebt umgesetzt, bereitet die F16 jedem Flugsimulator-Freak lange Freude, denn es dauert eine Weile, bis man die ungewöhnlichen Flugeigenschaften dieses kraftvollen Geschosses hundertprozentig im Griff hat. Hier lohnt sich dann auch der eine oder andere Blick in das sehr informative Handbuch.

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