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"Fallout 3 - Operation: Anchorage": Alaska sehen und langweilen

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Test Fallout 3 - Operation: Anchorage | Rollenspiel | Xbox 360, PC  

Alaska sehen und langweilen

02.02.2009, 17:01 Uhr | Volker Bonacker, t-online.de

Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Fallout 3 gehörte zu den Top-Games des letzten Jahres. Eine packende Geschichte, eine lebendige, offene Spielwelt und Rollenspiel- wie Action-Elemente konnten überzeugen und sorgten für Spielspaß. Der noch nicht zu Ende sein soll, denn Bethesda hat drei kostenpflichtige Zusatzinhalte in Arbeit, von denen der erste nun erschienen ist.

Operation: Anchorage, so der Name des für Xbox 360 und PC erhältlichen Download-Inhalts, ist mit rund 350 MB Größe recht schnell auf die heimische Konsole oder den Rechner geladen. Die neue Mission kostet 800 Microsoft-Punkte (rund zehn Euro) und spielt noch vor den Ereignissen des Hauptspiels. Operation Anchorage spielt, wie der Name schon andeutet, in Alaska. Dort findet im Jahr 2066 die Invasion durch chinesische Armeen statt.

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Mit der Bruderschaft nach Alaska

Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Bevor der Spieler jedoch in den kalten Norden gelangt, um die Invasion abzuwehren, erhält er einen Funkspruch von unbekannter Stelle. Die "Bruderschaft der Ausgestoßenen" bittet um Hilfe. Nach einigen Minuten Suche findet man das Hauptquartier der Truppe im zerstörten Washington. Dort wartet ein Kampfeinsatz auf den Spieler, der allerdings nicht in der eigentlichen Spielwelt stattfindet. Stattdessen legt sich der Charakter in eine Art Simulations-Maschine, welche den Kampf um Alaska als virtuellen Einsatz darstellt.

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Keine Waffen, keine Rüstung

Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)In diesem Einsatz hat sich das Gameplay allerdings sehr verändert - und das zum Nachteil des Spiels. Denn die Charakteristika des Hauptspiels sind in Operation: Anchorage kaum mehr auszumachen. Zunächst beginnt man die Mission nur mit einer Pistole bewaffnet. Nachdem die ersten Gegner erledigt sind, besteht jedoch nicht die Möglichkeit, sie nach Waffen, Gegenständen oder Stimpacks zu durchsuchen, denn stattdessen verschwinden die Feinde einfach. Munitions- und Gesundheits-Upgrades gibt es ab sofort nur noch an speziellen Stationen. Wer auf dem Weg zu einer davon stirbt, hat das Nachsehen.

Leichte Kost

Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Fallout 3 - Operation: Anchorage (Bild: Bethesda)Das verwirrt zunächst einmal, vor allem aber hemmt es den Spielfluss. Hinzu kommt, dass die Ausrüstung nicht verändert werden kann. Stattdessen gibt es eine vorgegebene Auswahl an Waffen und Rüstungen. Auch hier ging somit einiges an Entscheidungsfreiheit verloren. Überhaupt ist Operation: Anchorage äußerst linear geraten: Der Spieler verfolgt mehr oder weniger vorgegebene Pfade, die kein Abweichen zulassen. Die aus dem Hauptspiel bekannten Nebenmissionen gibt es auch nicht mehr, womit der Download-Inhalt zu einem sturen Abarbeiten von viel zu einfachen Aufträgen verkommt. Denn zu Beginn von Operation: Anchorage werden wohl die meisten Fallout 3-Besitzer über einen gut ausgestatteten Charakter verfügen, dem die Erfüllung der Aufgaben mehr als leicht fällt. Sollte das nicht der Fall sein, übernimmt man ab der Hälfte des Spiels das Kommando über eine Soldaten-Truppe. Die Kämpfer erledigen auf Wunsch jeden Gegner in der Nähe. Stirbt einer der Helfer, rückt automatisch ein neuer nach. Spätestens damit sollte Operation: Anchorage keinen Fallout 3-Spieler mehr herausfordern.

Fazit 

Bethesda hat leider auf viel zu viele Charakteristika des Hauptspiels verzichtet. Die Entscheidungsfreiheit oder das Prinzip einer offenen, frei begehbaren Welt fehlen vollends. Stattdessen ist Operation: Anchorage ein simpler Shooter geworden, dessen Abspann mangels spielerischer Herausforderungen nach weniger als fünf Stunden über den Bildschirm flimmert. Kurz gesagt: Das erste der drei Zusatz-Pakete wird dem Hauptspiel nicht gerecht. Einzig die toll dargestellte, unterkühlte Landschaft Alaskas vermag zu überzeugen. Was den Rest betrifft, bleibt zu hoffen, dass die beiden Nachfolger aus den Fehlern von Operation: Anchorage lernen.




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