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"Burnout Paradise: Ultimate Box": Rennspiel im Spieletest

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Test Burnout Paradise: Ultimate Box | Rennspiel | PC, Xbox 360, PS3  

Paradies für Vollgas-Rambos  

10.02.2009, 10:59 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA / Montage: t-online.de)Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA / Montage: t-online.de)Mit PC-Portierungen erfolgreicher Konsolenspiele ist das so eine Sache. Nicht selten bleiben diese in Sachen Spielspaß deutlich hinter dem Original zurück, oder man muss sich wie jüngst bei GTA 4 mit Hardware-Unverträglichkeiten herumärgern. Dass es aber auch anders geht, beweisen Electronic Arts und Entwickler Criterion mit der famosen PC-Fassung des Rennspiel-Krachers Burnout Paradise: Die mit dem Untertitel The Ultimate Box erschienene Version sieht nicht nur gnadenlos gut aus, sondern überzeugt auch in Sachen Spielspaß, Inhalt und Performance auf ganzer Linie.

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Offene Welt

Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Im Gegensatz zu seinen Vorgängern setzt Burnout Paradise auf das “Open World“-Konzept. Anstatt über abgesteckte Rennkurse zu rasen, erkundet man auf eigene Faust eine XXL-Spielewelt. Mit insgesamt 75 freispielbaren Flitzern, unterteilt in Stunt-, Crash- und Sportautos, braust man durch die 30 Quadratkilometer große Fantasie-Metropole Paradise City. Die Fahrzeuge unterscheiden sich dabei im Handling teilweise stark. Zusätzlich sind die Motorräder aus dem Konsolen-Download-Paket Bikes mit von der Partie, die in speziellen Herausforderungen und Lizenzen über den Asphalt gescheucht werden können. Auch die Download-Add-Ons Cagney und Party Pack sind auf dem PC von Haus aus an Bord und erweitern das so schon enorm umfangreiche Spiel um weitere Fahrzeuge, Modi und Herausforderungen. Vor allem der neue Offline-Multiplayer-Modus Party macht jede Menge Spaß: Bis zu acht Spieler können sich an einem Rechner in witzigen Mini-Aufgaben messen.

Führerschein-Klassen

Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Der Spieler nimmt in Burnout Paradise für den PC nach Herzenslust an insgesamt 120 Events teil, die es zu gewinnen gilt, damit man seine Fahrerlizenz nach und nach vom Anfänger- bis hoch zum Burnout-Status levelt. Dabei fährt nicht nur durch durch die riesige Stadt, sondern macht auch Autobahnen oder Gebirgsstraßen nebst Tunneln unsicher oder düst an malerischen Seen und Flüssen vorbei. Zwar gibt es keine Passanten, dafür aber regen Verkehr, mit dem der Spieler sehr oft Bekanntschaft in Form von Zusammenstößen macht. Ist dies der Fall, zoomt die Kamera in Superzeitlupe äußerst spektakulär an die Unfallopfer heran, während die Karren in ihre Einzelteile zerlegt werden. Wie gehabt ist das Schadensmodell rein optischer Natur und sieht klasse aus.

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Action, Action, Action!

Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Um einen Event zu starten, braust man zur nächsten Ampel und drückt gleichzeitig Gas und Bremse. Nach kurzer Instruktion bezüglich der zu erledigenden Aufgabe startet umgehend der Wettbewerb. Angefangen bei Stunt-Rennen, in denen man für waghalsige Spins und Crashs Punkte kassiert, über “Road Rage“, wo man innerhalb eines Zeitlimits eine bestimmte Anzahl gegnerischer Fahrzeuge Schrotten muss, bis hin zu klassischen Rennen reicht das Event-Angebot. Das Spielgefühl ist ganz klar auf rasend schnellen Arkade-Spaß ausgelegt; Simulations-Fans sind bei Burnout Paradise fehl am Platz. Etwas nervig: Nicht selten rauscht man mit dem Gegenverkehr zusammen und muss dann abwarten, bis das eigene Auto wieder auf der Straße steht. Die Frontal-Zusammenstöße sehen zwar cool aus, aber spätestens nach dem zehnten Mal hat man sich daran satt gesehen.

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Gegner abschießen

Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Burnout Paradise Ultimate Box (Bild: EA)Durch Siege schaltet man neue Wagen frei. Ein neues Gefährt muss man sich aber häufig erst verdienen, in dem man das durch die Stadt rasende Auto ausfindig macht und per “Takedown“ an die Bande rammt. Anschließend ist der Wagen in der eigenen Garage - oder besser dem Schrottplatz - verfügbar. Neben dem Schrottplatz sind Tankstellen und Werkstätte wichtige Fixpunkte. An den Spritstationen tankt man den enorm wichtigen Nitro-Boost, den man sich ansonsten durch erfolgreiche Takedowns oder coole Drifts auffüllen muss. In Werkstätten werden alle Fahrzeugschäden beseitigt - eine optische Spielerei, da man selbst nach Frontal-Crashs mit Totalschaden sofort weiter fahren kann. In Events sind die Reparaturhallen allerdings nützlich: Nach mehreren Totalschäden in Folge wird nämlich eingeblendet, dass die eigene Kutsche einen kritischen Zustand erreicht hat. Glänzt der Spieler nun weiter durch seine unsaubere Fahrweise, ist der Event für ihn gelaufen. Damit der Spielfluss nicht unterbrochen wird, reicht es, einfach durch Lackiererei, Tankstelle oder Werkstatt durchzufahren, extra anhalten muss man nicht.

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Technik-Traum

Sah das Spiel schon auf Xbox 360 und PS3 exzellent aus, legt die PC-Version noch einen drauf. Das wahnwitzige Spieltempo kommt selbst in hohen Auflösungen und mit allen Details nicht ins Stocken - zumindest auf einem ordentlichen Mittelklasse-PC. Hinzu kommen traumhafte Licht- und Blendeffekte, eine detaillierte Spielwelt und spektakuläre Explosionen. Auch der Sound kassiert ein dickes Lob: Electronic Arts ließ sich nicht lumpen und lizenzierte die Pop-, Rock- und Hip-Hop-Songs von etlichen bekannten Bands wie Faith No More oder Soundgarden. Ein Highlight ist der Beitrag von Guns n’ Roses mit ihrem Klassiker Paradise City, den man im Intro zu hören bekommt und der perfekt zur Spielthematik passt.

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Fazit

Burnout Paradise kommt auch auf dem PC ins Fliegen. Man genießt einen Temporausch nach dem anderen und kann sich in der riesigen Spielwelt in unzähligen Events austoben. Zudem warten an jeder Ecke Aufträge, Stunt-Rampen und Geheimnisse - wochenlanger Spielspaß ist vorprogrammiert! Allerdings nur, wenn man bereit ist, Paradise City intensiv kennenzulernen. Und das dauert einige Stunden. Dann allerdings gibt es kein anderes Rennspiel, das eine so große Langzeitmotivation besitzt. Technisch ist Burnout Paradise derzeit das Nonplusultra im Genre. Schade allerdings, dass keine Lenkrad-Controller unterstützt werden. Dennoch spielt es sich auch mit einem guten Analog-Gamepad hervorragend.





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