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Retten Videospiele die Autoindustrie?

17.02.2009, 11:28 Uhr

Project Gotham Racing 4 (Bild: Bizarre Creations)Project Gotham Racing 4 (Bild: Bizarre Creations)Die weltweite Finanzkrise hat bekannterweise nicht nur Banken, die faule Kredite und toxische Wertpapiere haben, getroffen, sondern auch die Autoindustrie. Daran konnte auch die hierzulande ausgelobte "Verschrottungsprämie" noch nichts Grundsätzliches ändern. Nun stellt das US-Blatt „Financial Post“ eine ungewöhnliche Rettungsaktion vor. Die Zeitung berichtet über eine Studie des Carleton College, laut der Videospiele ganz offensichtlich zum Autokauf animieren.

Erst spielen, dann kaufen

Project Gotham Racing 4 (Bild: Bizarre Creations)Project Gotham Racing 4 (Bild: Bizarre Creations)Die Studie wurde von einem Redakteur der Zeitung mitverfasst und beschäftigte sich mit zwei Gruppen. Die erste Gruppe spielte das Rennspiel Project Gotham Racing auf der Xbox 360, während in einem anderen Raum eine zweite Gruppe die Spielszenen der ersten auf einem Bildschirm sah. Das überraschende Ergebnis der Untersuchung: Während die passiven Betrachter zwar ebenfalls Spaß hatten, neigen die Spieler wesentlich stärker dazu, einen Wagen zu kaufen, den sie zuvor im Spiel gefahren haben. Selbst wenig erfahrene Spieler waren so zu begeistern. Insgesamt waren die PGR-Spieler verglichen mit den passiv rezipierenden Zuschauern um rund 50 Prozent geneigter, den von ihnen gefahrenen Wagen zu kaufen.

Mehr Werbung in Games

Die "Financial Post“ relativiert vernünftigerweise die Ergebnisse der Studie und betont, dass es nur ein erster Schritt ist, zu zeigen, was die Verknüpfung von realweltlichen Marken und Videospielen an Vorteilen bieten könne. Neu sei immerhin, wie sehr das Auftauchen einer Marke in Spielen die Einstellung gegenüber dem echten Produkt verändern könne, so das Blatt. Und das wirkt sich durchaus auf Werbemaßnahmen und PR aus. Laut "Financial Post“ soll der Markt für Werbung in Spielen in den nächsten Jahren auf 1,8 Milliarden US-Dollar anwachsen.

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