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"Empire: Total War" im Spieletest: Mit Schießpulver und Bordkanone

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Test Empire: Total War | Strategie | PC  

Mit Schießpulver und Bordkanone

18.03.2009, 12:16 Uhr | Medienagentur plassma / vb

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Über das römische Imperium und das Mittelalter ist die Strategiereihe Total War nun im 18. Jahrhundert angelangt. Die Erfindung des Schießpulvers veränderte seinerzeit die kriegerischen Auseinandersetzungen dramatisch, zudem wurde der Kampf auf hoher See immer wichtiger. Diese beiden Aspekte stellt auch Empire: Total War in den Mittelpunkt. Während in den Vorgängern die Armeen noch von Bogenschützen oder Schwertträger bestimmt wurden, treten jetzt mit Kanonen und Musketen bewaffnete Soldaten gegeneinander an. Die taktisch geprägten Echtzeit-Schlachten spielen sich bereits dadurch merklich anders, auch wenn Empire seinen Serienwurzeln vergleichsweise treu bleibt.

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Runde gegen Echtzeit

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Was man mögen muss, um mit dem Spiel warm zu werden, ist der stete Wechsel von Rundenspielweise und Echtzeitschlachten. Während die Gefechte wie ein klassisches Echtzeitstrategiespiel ablaufen, verbringt der Spieler seine Zeit auf der Weltkarte im Rundenmodus. Während einer solchen Runde errichtet man neue Gebäude in seinen Siedlungen, schickt seine Truppen durch die Lande oder wechselt mal eben die Regierungsform. Der Rundenmodus sieht optisch zwar ziemlich trist aus, macht aber trotzdem jede Menge Spaß: Unmengen von Entscheidungen werden hier vom Spieler verlangt und lassen jede Partie anders ablaufen. Zumindest in der “richtigen“ Kampagne, in der man zwischen zwölf unterschiedlichen Fraktionen wählen darf. Etwas eingeengter geht es in der Unabhängigkeits-Kampagne zu, dafür wird hier eine richtige Geschichte erzählt, was für die Spielereihe Neuland ist. Dank des behutsamen Einstiegs und der vielen Erklärungen dient die “kleine“ Kampagne auch prima als Tutorial.

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Empire erobert das Wasser

Empire: Total War (Bild: Sega)Empire: Total War (Bild: Sega)Das zweite Standbein von Empire sind die Seeschlachten. Erstmals in einem Total War-Spiel werden die Kämpfe auf hoher See nicht mehr automatisch vom Computer berechnet, sondern dürfen nun ebenfalls in Echtzeit gespielt werden. Vor allem zu Beginn macht das Ganze einen sehr komplizierten Eindruck. Wer mag, kann sich richtig in die Seeschlachten hineinbeißen, da taktische Finessen wie Kanonenwahl oder der Wind entscheidend sein können. Doch da die Steuerung überzeugt und man auch mit wenig Hintergrundwissen erste Erfolge feiert, sind die Kämpfe auf dem Wasser letztlich am Interessantesten und machen auch grafisch den besten Eindruck. Ein paar weitere Anmerkungen zur technischen Seite des Spieles: Empire muss via Steam aktiviert werden, wofür eine Internetverbindung nötig ist. Das hat den Nachteil, dass ein Weiterverkauf des Spiels bei Nichtgefallen nicht möglich ist - man sollte also auf jeden Fall zuvor die Demoversion testen. Auf unserem Testsystem trat zudem ein dicker Sound-Bug auf: Viele Effekte kamen gar nicht oder nur extrem leise aus den Lautsprechern, manche Sprachausgabe der Berater wurde mitten im Satz abgebrochen. Auch die langen Ladezeiten vor einer Schlacht sollten die Entwickler noch optimieren.

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Fazit

Empire: Total War ist ein unglaublich vielschichtiges Strategiespiel, das den Stil der Serie bravourös ins 18. Jahrhundert herüberrettet. Vor allem die neuen Seeschlachten machen einen Großteil des Spielspaßes aus. Die Kämpfe zu Land und der Rundenmodus machen zwar ebenfalls Laune und bieten etliche Neuerungen gegenüber den Serienvorgängern, spielen sich aber nicht so innovativ und fallen optisch klar gegen die hübschen Seeschlachten ab. Für Fans der Total War-Reihe ist Empire ein absoluter “Must Have“-Titel. Wer schon mit den bisherigen Teilen und dem etwas kruden Mix aus Echtzeit- und Rundenmodus nur wenig anfangen konnte, wird jedoch auch mit Total War nicht sein großes Glück finden.

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