Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Spiele-PC: Mit diesem Rechner macht Gaming Spaß

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mit diesem Rechner macht Gaming Spaß  

Der optimale Spiele-PC

23.03.2009, 13:31 Uhr | Medienagentur plassma / jr / tz

Optimaler Spiele-PCDer optimale Spiele-PC (Montage: t-online.de)Fertige Komplett-PCs aus den Geizmärkten sind zwar meist in der Summe günstiger, bieten aber selten genau das, was der Benutzer eigentlich fordert. Die Grafikkarte ist zu schwach, der Prozessor überdimensioniert oder das mitgelieferte Software-Paket mit Share- und Crapware (funktionsbeschränkte Programme zum Ausprobieren) vollgestopft, die wohl niemals Verwendung finden werden. Nach Marke “Eigenbau“ stellen Sie sich schnell mit etwas Know-how Ihren eigenen, speziell an Ihre Bedürfnisse angepassten Spiele-PC zusammen und müssen sich nicht mehr über unerwünschte Komponenten ärgern. Wir geben Ihnen die wichtigsten Tipps für eine derzeit optimale Zusammenstellung - sowohl für preisbewusste als auch Luxus-Gamer.

Hardware Gift-Cocktails in Spiele-Konsolen

Der richtige Rechner

Intel Core i7Intel Core i7 (Bild: Intel)Als Prozessoren bieten sich sowohl der neure Core i7 von Intel als auch AMDs Phenom II an. Beide kommen mit bis zu vier Prozessorkernen daher, die sich vor allem in der Video- und Bildbearbeitung bemerkbar machen. Inzwischen setzen auch zahlreiche Spiele auf die Multicore-Technologie und bieten einen deutlich spürbaren Geschwindigkeitsvorteil gegenüber alten, einkernigen CPUs. Zurzeit beschränkten sich die Mehrkern-Optimierungen allerdings häufig auf die Nutzung von maximal zwei Prozessoren. Spiele, die aus der geballten Power von vier Kernen Vorteile ziehen, muss man noch mit der Lupe suchen. Für die Zukunft sind Sie mit drei oder mehr Kernen aber auf jeden Fall besser gerüstet. Im Preis-/Leistungsverhältnis sticht der AMD Phenom II X3 720 (zirka 135 Euro) heraus, der über drei Prozessorkerne mit jeweils 2800 MHz verfügt und sowohl beim Spielen als auch bei Office-Anwendungen sehr gute Ergebnisse erzielt. Rund das Doppelte kostet der Quadcore-Prozessor Intel Core i7-920 (zirka 275 Euro), rechtfertigt aber seinen Preis auch dadurch, dass er nicht nur in Spielen Dampf macht, sondern auch in punkto Videobearbeitung auftrumpft.

Spiele-Quiz Sprechen Sie Fachchinesisch? Teil 1
Spiele-Quiz Sprechen Sie Fachchinesisch? Teil 2
Spiele-Quiz Sprechen Sie Fachchinesisch? Teil 3

Schmucke Gehäuse

Antec Nine Hundred Gehäuse CaseAntec Nine Hundred (Bild: Antec)Langweilige, graue und laute Kisten möchte heute niemand mehr sehen respektive hören. Daher sollte man bei der Auswahl des Gehäuses nicht nur nach dem Aussehen gehen, sondern auch der Verarbeitung Aufmerksamkeit schenken, damit im Gehäuse nichts klappert und rattert. Ob sie sich für ein Midi- oder Big-Tower-Gehäuse entscheiden sollten, hängt davon ab, wie viele Geräte Sie verbauen möchten. Grundsätzlich sollten Sie bei einer Anzahl von über vier Festplatten und optischen Laufwerken zu einem Big Tower greifen. Für knapp 30 Euro bietet sich als Midi-Variante das “CT K2“ aus dem Hause Coolermaster an, das sich mit Front-Anschlüssen sehr großzügig zeigt. Deutlich mehr Platz werden Sie im “Nine Hundred“-Gehäuse von Antec (zirka 95 Euro) finden. Das beinahe futuristisch wirkende Gehäuse bietet Platz für zahlreiche Laufwerke, Lüfter und Spielereien.

Power - aber leise

BQT E6 NetzteilBQT E6 Netzteil (Bild: bequiet!)Damit es den Prozessoren im PC nicht zu heiß wird, bietet sich außerdem der Einbau von leisen Lüftern an, die die Wärme nach außen tragen. Informieren Sie sich in der Anleitung der Gehäuse über die Größe der möglichen Mini-Ventilatoren und kaufen Sie anschließend nicht die billigsten Geräte. Ihre Ohren werden es Ihnen danken. Für normale Konfigurationen genügt ein 400-Watt-Netzteil, doch auch hier sollten Sie etwas mehr als zu wenig ausgeben. Das “BQT E6“ (zirka. 50 Euro) von be quiet! hat sich in der Praxis bewährt und ist nicht nur leise, sondern auch zuverlässig. Etwas leistungsstärker präsentiert sich das “BQT P7-PRO“ (zirka 90 Euro) mit 550 Watt Leistung desselben Herstellers.

Eine Grafikkarte genügt

Geforce GTX 295 GrafikkarteGeforce GTX 295 Grafikkarte (Bild: Gigabyte)Was nützt beim Spielen der teuerste Prozessor, wenn die Grafikkarte nichts taugt? Genau, nichts! Inzwischen bieten viele Mainboards die Möglichkeiten, gleich zwei oder mehr Grafikkarten in einen PC einzubauen. Zwar winkt theoretisch die doppelte Leistung, in der Praxis gibt es allerdings häufig Probleme. Jedes Spiel benötigt im Treiber der Grafikkarte ein spezielles Profil, um sich zur Zusammenarbeit mit mehreren Grafikchips (GPUs) überreden zu lassen. Ist das nicht der Fall, tendiert der Geschwindigkeitsvorteil bei nichtangepassten Spielen mitunter gegen null. Regelmäßige Updates des Grafikkarten-Treibers sind bei Systemen mit mehreren GPUs daher dringend empfohlen. Mit einer einzelnen, dafür aber schnellen Karte ist man meist besser und sorgenfreier beraten. In der großen Schlacht der beiden großen Chip-Hersteller Nvidia und Ati haben Sie die Qual der Wahl. Als gutes, solides Modell bietet sich die Radeon HD 4870 mit 1 GB RAM von Sapphire (zirka 200 Euro) an. Das Nonplusultra stellt allerdings derzeit die Geforce GTX 295 von Gigabyte (zirka 460 Euro) mit dem Nvidia-Chipsatz und 1792 MB RAM dar, die selbst die aktuelle Radeon HD 4870 X2, das Topmodell von Ati, in ihre Schranken weist.

Hardware 3DMark Vantage: Pixelpracht für flinke Rechner
Spiele-Bilder Screenshots aus den Top-Spielen

Das Mainboard der CPU anpassen

Asus M4A78 PRO MotherboardAsus M4A78 PRO Motherboard (Bild: Asus)Bei den Mainboards müssen Sie generell abwägen, welchen Prozessortyp Sie verbauen möchten. Für die oben aufgeführte AMD Phenom II X3 720-CPU benötigen Sie ein Board mit Sockel AM2+ oder AM3, der Intel Core i7-920 arbeitet hingegen nur mit Sockel-1366-Mainboards. Die verschiedenen Mainboards unterscheiden sich insbesondere durch ihre Ausstattung. Einige bringen Sound, integrierte Grafikeinheiten oder schnelles Gigabit-Netzwerk mit und bieten außerdem noch die Möglichkeit, mehrere Grafikkarten zu verbauen. Daher sollten Sie gut überlegen, was Sie wirklich brauchen, um Ihr Geld nicht für unnötige Funktionen auszugeben. Mit dem Asus "M4A78 PRO" (zirka 100 Euro) mit AMDs 780G-Chipsatz für Phenom II-Prozessoren machen Sie aber nichts falsch. Für ein gutes Mainboard für den Core i7 müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Für etwa 210 Euro erstehen Sie das Asus "P6T X58“, das kaum Wünsche offen lässt und sechs Steckplätze für DDR3-RAM bietet. Inzwischen bieten beinahe alle Mainboards ausreichend Möglichkeiten, um auch digitalen Sound auszugeben, so dass nur High-End-Nutzer über eine zusätzliche Soundkarte nachdenken müssen.


>> Weiter auf Seite 2



Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal