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Das Ende des Wii-Hypes? (1/2)

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Kritik an Nintendo wächst  

Das Ende des Wii-Hypes? (1/2)

28.04.2009, 12:50 Uhr | jr

Wii Hype Nintendo SpielekonsoleDas Ende des Wii-Hypes (Bild: Nintendo / Montage: t-online.de)Bei den Hardware-Verkäufen marschiert Nintendo seit Monaten mit seiner Ende 2006 gestarteten Wii unangefochten an der Spitze. Experten führen das auf zwei Faktoren zurück: Zum einen ist die Wii-Hardware ist technisch verglichen mit dem Vorgänger Gamecube lediglich moderat verbessert und deshalb im Herstellungsprozess wesentlich günstiger als die Konkurrenz-Konsolen. Doch fast noch wichtiger war, dass man mit der Wiimote-Fernbedienung auf ein neues, aktives Steuerungskonzept setzte und dank der leichten Zugänglichkeit vieler Wii-Spiele Millionen neuer Kunden einsammelte. Doch mit des Geschickes Mächten ist auch in der Spiele-Branche kein ewiger Bund zu flechten. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass der absolute Wii-Hype vorüber ist.

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Neue Kundschaft erschlossen

Wii Sports NintendoWii Sports (Bild: Nintendo)Eins ist unbestritten: Nintendo hat es geschafft, mit der Wii neue Zielgruppen - Noch-Nicht-Spieler, jüngere Daddler und vor allem Frauen - anzusprechen und für sich ein lukratives Geschäft aufzubauen. Die Webseite VG Chartz sieht die Wii mit weltweit 49,1 Millionen verkauften Geräten klar in Front, gefolgt von Microsofts Xbox 360 (29,9 Millionen seit Ende 2005) und Sonys Playstation 3 (21,7 Millionen ab Ende 2006). Allein der Spiele-Klassiker PS2 (mehr als 100 Millionen verkaufte Konsolen seit der Premiere 2000) ist bislang noch unerreicht. Doch immer mehr Hersteller und Publisher zweifeln daran, dass sich das Geschäft mit Wii-Software tatsächlich lohnt. Das Problem: Viele Kunden geben sich mit der gebündelten Games-Erstaustattung und den von Nintendo selbst angebotenen, die Plattform optimal ausnutzenden Fitness-, Jump & Run- und Sport-Spielen zufrieden.

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Probleme mit der Qualität

Wii Nintendo SpielekonsoleWii (Bild: Nintendo)Die Folge: Viele Games von Drittherstellern stehen als Ladenhüter in den Geschäften. Kenner führen als Begründung für dieses Phänomen häufig Qualitätsgründe an. Nicht ganz zu Unrecht, denn um am Boom der Plattform zu partizipieren, haben Publisher und Studios des Öfteren bewährte Spielprinzipien für die Wii recycelt und dabei zeitintensiven Faktoren wie Gameplay, Balancing und Spiele-Inhalten vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Gerade einmal vier Prozent der Wii-Games erreichen nach Angaben des Internet-Dienstes "Metacritic", der Rezensionen sammelt und daraus einen Wertungsdurchschnitt errechnet, eine gute bis sehr gute Bewertung (85 Prozent und besser). Der vergleichbare Wert für PS3-Games liegt bei 17 Prozent, der von Xbox 360-Spielen immerhin noch bei 13 Prozent.

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Schwierige Zielgruppe

Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Die Wii spricht verstärkt Kunden an, die bisher noch nicht mit einer Spielkonsole Erfahrungen gesammelt haben. Nach Angaben von Nintendo haben gerade einmal 20 Prozent der Kunden zuvor schon eine andere Spielkonsole besessen. Ein Umstand, der Publishern wie EA, Ubisoft und Activison ein weiteres Problem beschert. Spielelemente und Mechanismen, die auf Hardcore-Gaming-Plattformen funktionieren, lassen sich schlecht oder gar nicht auf die Wii-Gamer mit ihrem gänzlich anderen Erfahrungshorizont portieren. Und so sind Shooter-, Action- und Adventure-Spiele, die auf der Xbox 360 und der PS3 mit ihrer opulenten Grafik gut funktionieren, auf der Wii häufig veritable Pleiten. Dagegen klappt es mit dem Genre der Survival-Horror-Games, das dramaturgisch anders gestrickt ist, auch auf der Wii (Resident Evil) recht gut. "Man kann nicht einfach Spiele für Xbox 360 und PS3 entwickeln und diese dann auf die Wii portieren", sieht EA Sports-Chef Peter Moore die Situation. Dass Dritthersteller selbst mit der Portierung von Markentiteln auf der Wii kaum einmal einen durchschlagenden Erfolg erzielen, zeigt das Beispiel Guitar Hero 3: Legends of Rock, von dem Publisher Activision trotz der sehr viel höheren Hardware-Basis 500.000 Exemplare weniger verkaufte als von der Xbox 360-Adaption. Als Konsequenz planen EA und andere große Hersteller, künftig mehr eigenständige Produktionen für die Wii aufzulegen.

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