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WoW: CSU will wohl "World of Warcraft" verbieten

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Bild-Zeitung: CSU will "World of Warcraft" verbieten

30.04.2009, 14:26 Uhr | golem.de / vb

Christine Haderthauer (Bild: dpa)Christine Haderthauer (Bild: dpa)Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hat mit der Münchner Ausgabe von "Bild" gesprochen und angeblich ein Verbot von World of Warcraft gefordert. Hintergrund sind Bemühungen, das Element der Spielesucht bei Prüfungen der Freigabestelle USK zu berücksichtigen. Laut Informationen der Webseite "Golem.de" berät das bayerische Kabinett am 5. Mai 2009 über das Thema.

Wie die "Gamestar" berichtet, hat die "Bild"-Zeitung in ihrer Münchner Ausgabe am 29. April 2009 einen Artikel mit der Überschrift "World of Warcraft - Haderthauer will das Killerspiel verbieten" veröffentlicht. Auch entsprechende politische Initiativen seien schon in die Wege geleitet worden. Dem Bericht nach hat Haderthauer in der Kabinettssitzung am 28. April 2009 einen Vorschlag eingebracht, die Kriterien überprüfen zu lassen, nach denen die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ihre Altersfreigabe für Computerspiele erteilt.

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Kabinettssitzung mit Spielegegner Nummer 1

Christian Pfeiffer (Bild: dpa)Christian Pfeiffer (Bild: dpa)Während des Kabinettstreffens wurde über Konsequenzen aus dem Amoklauf von Winnenden beraten. Beschlüsse wurden aber nur zum Waffenrecht gefasst. Allerdings hat als externer Experte Christian Pfeiffer - Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und der wohl bekannteste Spielegegner Deutschlands - an der Sitzung teilgenommen. Einen formellen Beschluss zu Computerspielen hat das Kabinett laut einem Bericht des Münchner Merkur entgegen ursprünglichen Plänen nicht gefasst, weil neue Aspekte in die Diskussionen eingeflossen seien, wie der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Martin Zeil (FDP) berichtete. Wie "Golem.de" erfahren hat, steht das Thema "Jugendschutz - Vollzug und Optimierungsmöglichkeiten" aber auf der vorläufigen Tagesordnung für die Kabinettssitzung am Dienstag, dem 5. Mai 2009.

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Mangelndes Wissen über die USK

USK-Logo (Bild: USK)USK-Logo (Bild: USK)Im Gespräch mit "Bild" München übte Haderthauer harte Kritik an der Arbeit der USK: "Die freiwillige Selbstkontrolle wird von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt", sagte sie. Und weiter: "Da findet eine Vorauswahl des Materials statt. Die schlimmsten Gewaltszenen bekommen die Gutachter oft gar nicht vorgelegt. Das Ergebnis sind Altersfreigaben, über die die Gutachter selbst entsetzt sind, wenn sie das Spiel dann ganz sehen." Über derartige Fehlinformationen klärt "Gamestar" allerdings auf und attestiert Haderthauer zurecht, über die USK "nicht gut Bescheid" zu wissen.

News Aktuelle Nachrichten aus der Spiele-Branche

Suchtgefahr als Altersfreigabe-Kriterium

World of Warcraft (Bild: Blizzard)World of Warcraft (Bild: Blizzard)Der "Münchner Merkur" meldet derweil, die Sozialministerin verlange, dass die Kriterien für die Altersfreigabe von Computerspielen um das Element "Suchtgefahr" erweitert werden. "Eltern dürfen sich nicht in Sicherheit wiegen, weil ein Spiel eine Altersfreigabe hat. Es kann dennoch ein brutales Killerspiel sein", warnte Haderthauer laut Merkur. Besonders ärgerlich ist aus der Sicht der Ministerin, dass ein Verbot wegen Jugendgefährdung nicht mehr möglich sei, sobald die Altersfreigabe erteilt ist. Dieses Argument wird insbesondere von bayerischen Politikern oft vorgebracht - einige Rechtsexperten sind allerdings der Auffassung, dass beispielsweise Staatsanwälte unabhängig von den derzeitigen USK-Regelungen durchaus Ermittlungen wegen Jugendgefährdung aufnehmen könnten. Die Altersfreigabe "ab 12" für World of Warcraft würde Haderthauer laut "Merkur" gerne rückgängig machen, weil "massive Suchtgefahr" bestehe. Die Zeitung spricht, anders als Bild, nicht von "verbieten". 

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