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Spiele-PC: So klappt's mit Windows 7

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Windows 7: Spiele-PC fit machen  

Spiele-PC: So klappt's mit Windows 7

07.05.2009, 17:01 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Spiele-PC fit für Windows 7Spiele-PC fit für Windows 7 (Bild: Microsoft, Intel, AMD / Montage: t-online.de)Bereits zu Jahresbeginn stellte Microsoft eine funktionsfähige Beta-Version von Windows 7 zum Download bereit. Obwohl die Version noch mit mangelnder Treiberunterstützung zu kämpfen hatte, war der Zuspruch von Gamer-Seite für das neue Betriebssystem deutlich zu vernehmen. Von wenigen Ausnahmen waren die meisten für Vista und XP geeigneten PC-Spiele lauffähig und legten trotz des frühen Beta-Status sogar eine beeindruckende Stabilität und Performance an den Tag.

Mit dem seit dem 5. Mai zum Download angebotenen "Release Candidate" hat Microsoft nach ersten Tests die Stärken von Windows 7 weiter ausgebaut. Bleibt die Frage: Wie verträgt sich die aktuelle Spiele-PC-Hardware mit der "Sieben"? Und an welchen Stellschrauben gilt es zu notfalls drehen, um mit einem wettbewerbsfähigen Windows 7-Rechner Spaß am Gaming zu haben?

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Ressourcen schonen

Spiele-PC mit Windows 7Spiele-PC mit Windows 7 (Bild: Microsoft)Grundsätzlich gilt, dass Windows 7 trotz neuer Funktionen und visueller Effekte schonender als Vista mit der vorhandenen Hardware umgeht und in der Praxis sogar auf relativ schwachbrüstigen Netbooks ein flottes Arbeiten ermöglicht. Dies wirkt sich auch positiv auf die Performance von Spielen aus, da mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. Allerdings bieten bislang nur nur wenige Hersteller wie zum Beispiel Nvidia oder Microsoft selbst speziell angepasste Treiber an, welche die Leistungsfähigkeit der Hardware optimal ausreizen. Trotzdem kann man sich als Gamer anhand des Release Candidates (RC) ohne Bedenken einen Überblick verschaffen. Die Version wird bis zum 1. März 2010 ohne Einschränkungen funktionstüchtig sein und bietet bereits den neuen Spiele-Explorer. Der verfügt über die vielzitierte automatische Update-Funktion, welche die gekauften Spiele-Titel stets aktuell hält.

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Voraussetzungen für den Test

Half-Life 2Half-Life 2 (Bild: Valve)Als Systemvoraussetzung für den Test des RC 7 nennt Microsoft einen PC mit 1-GHz-CPU, 1 GB RAM und 16 GB Festplattenspeicherplatz. Für ernsthafte Spiele-Tests sollte aber bei der Prozessor-Power besser und bei der RAM-Ausstattung mindestens eine Zwei vor dem Komma stehen. Im Test zeigte sich, dass der 3DMark-Spielebenchmark und der auf der Unreal-Engine basierende Shooter Half-Life 2 bei dieser Ausstattung ähnlich flott und stabil unterwegs waren wie unter Vista und Windows XP SP3. Achtung: Wer selbst mit dem RC 7 testen will, der sollte das Betriebssystem auf keinen Fall auf einem für andere Zwecke unverzichtbaren Rechner installieren - auch nicht als Parallel-Installation. Der Grund: Das Setup-Programm installiert seinen eigenen Bootmanager und überschreibt bereits vorhandene ohne Vorwarnung.

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Auf zu neuen Grafik-Horizonten

DirectX 11-IllustrationDirectX 11-Illustration (Bild: Microsoft)Zusammen mit der fertigen Endversion von Windows 7 soll auch die neue Multimedia-Schnittstelle DirectX 11 das Licht der Welt erblicken und für speziell angepasste Spiele den Gaming-Horizont erweitern. Zum Beispiel sorgt dann das neue "Shader Model 5" für eine wesentliche Entlastung des Haupt-Prozessors, indem die Grafik-CPU viele Grafik-Berechnungen in einem höheren Tempo übernehmen kann. Mit Funktionen wie der "Tesselation" (supergenaue, blitzschnelle Zerlegung von Polygonen in kleinere Einzelteile zur besseren Detaildarstellung von 3D-Objekten) und der Einführung der "Compute Shader" (Ausführung von Anwendungen, die nicht speziell für Grafik-Prozessoren gedacht sind) werden hübschere Ergebnisse auf dem Bildschirm bei einer gleichzeitigen effektiven Arbeitsaufteilung möglich. Theoretisch ist sogar eine simultane Ansteuerung von bis zu 256 Prozessorkernen möglich. Allerdings werden DirectX 11-Grafikkarten mit dem AMD RV870-Chip beziehungsweise Nvidias GT300 erst später im Jahr auf den Markt kommen.

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Die passende Grafikkarte

Geforce GTX 285 NvidiaGeforce GTX 285 (Bild: Nvidia)Wer seinen Spiele-PC zum Test von Windows 7 mit einer frischen Grafikkarte aufrüsten will, macht aber bis auf weiteres mit potenter DirectX 9/10-kompatibler Hardware keinen Fehler. So ist Nvidias Geforce 9800 GT mit vorzugsweise einem GB RAM-Speicher bei einem Straßenpreis von unter 100 Euro eine günstige Übergangslösung. Eine Leistungsstufe höher im Bereich der soliden Mittelkasse rechnet die zirka 180 Euro teure HD 4870 von ATI, die aber ebenfalls über mindestens 1 GB RAM verfügen sollte. Ihr Vorteil: Die Karte unterstützt die derzeit aktuelle DirectX 10.1-Version vollständig. Ähnlich potent geht Nvidias GTX 260 (zirka 160 Euro) zu Werke. Bei beiden Grafikchips geht bei 99 Prozent der derzeit erhältlichen 3D-Games in Sachen Bildwiederholrate und Detailgenauigkeit bereits ordentlich die Post ab. Das Nonplusultra stellt derzeit der Geforce GTX 285-Chip dar. Damit ausgestattete Grafikkarten belasten mit knapp über 400 Euro allerdings auch gewaltig das Konto. Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf die Taktung des Grafikchips, sondern auch auf die RAM-Ausstattung (Minimum: 512 MB, besser 1 GB) achten. Achtung: Je schneller die Grafik-CPU, desto aufwendiger muss der Hitzkopf gekühlt werden. Entsprechend voluminöse Grafikkarten blockieren häufig auch benachbarte Slots auf dem Motherboard.

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Mehr Performance mit mehr Rechenleistung

Intel Core i7-ProzessorIntel Core i7-Prozessor (Bild: Intel)Weniger heikel fällt die Wahl eines guten Prozessors für ein leistungsfähiges Windows 7-System aus. Auch wenn das Betriebssystem bereits mit schwachbrüstigen Prozessoren einen reibungslosen und stabilen Arbeitsablauf garantiert, benötigen viele Spiele dennoch neben einer potenten Grafikkarte eine ordentliche Portion reiner Rechenleistung. Da mit der Einführung von DirectX 11 mehrere Prozessorkerne auch von Spielen ausgenutzt werden, empfiehlt es sich bei der Anschaffung von Komplettsystemen, gleich auf einen Quadcore-Prozessor mit vier Rechenkernen zu setzen. Allerdings reizen viele Spiele im Moment maximal zwei Prozessorkerne aus. Für den kleinen Geldbeutel (und insbesondere für CPU-Aufrüstungen) empfiehlt sich daher Intels Core 2 Duo E8500 mit 3,16 GHz Geschwindigkeit (die "Boxed"-Version mit Lüfter koster zirka 170 Euro). Mit knapp 230 Euro etwas teurer, dafür aber bereits vierkernig unterwegs ist AMDs Phenom II X4 945 mit 3.0 GHz, der auch in Zukunft noch gute Ergebnisse beim Spielen erzielen wird. 500 Euro kostet der Intel Core i7 940, der zwar auf den ersten Blick mit 2.93 GHz nicht überragend motorisiert ist, de facto aber durch zahlreiche neue Technologien und einen hohen Cache-Wert in Tests alle anderen Modelle hinter sich lässt. Von den "Extreme"-CPU-Modellen sollte man die Finger lassen: Das von den zur Verfügung stehenden Games ohnehin nicht ausgereizte Plus an Power kostet leicht einen vierstelligen Euro-Betrag. Der lässt sich an andere Stelle besser einsetzen.

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Anpassung der Komponenten

Beim Kauf eines Mainboards samt passendem Arbeitsspeicher muss man sich an dem angestrebten Prozessor orientieren. So benötigen beispielsweise grundsätzlich Intel- und AMD-Prozessoren gänzlich unterschiedliche Mainboards. Zusätzlich verlangen auch die unterschiedlichen Herstellungsvarianten eines Anbieters wegen der häufig wechselnden Pin-Bestückung und Anordnung nach einem ganz speziellen Sockel auf der Hauptplatine. Überprüfen Sie deshalb auf den entsprechenden Hersteller-Seiten im Internet oder direkt beim Händler, welche Anschlussmöglichkeiten das Board bietet und vor allem, ob die ausgesuchte CPU mit der Platine kompatibel ist. Jedes Mainboard gibt darüber hinaus in seiner technischen Spezifikation einen Wert an, wie viel RAM in welcher Aufteilung und Leistungsklasse eingesetzt werden kann. Beim weit verbreitern DDR2-RAM-Standard liegt die Bandbreite der Taktung zwischen 533 und 1333 MHz, beim noch relativ seltenen und daher teureren DDR3-RAM zwischen 1066 und 1600 MHz. Hier gilt es für anspruchsvolle Gamer, punktgenau zu kaufen und beim Speicherausbau genau die Limits von Chipsatz und Motherboard zu beachten. Im Fachhandel werden dazu häufig RAM-Riegel mit gleicher Speicherbestückung, Latenzzeit und Takt in so genannten Zweier- oder -Dreier-"Kits" angeboten: Eine sinnvolle Sache, da hier Unverträglichkeiten von vorneherein ausgeschlossen sind. Achtung: Auch unter Windows 7 gilt, dass das Betriebssystem in der 32-Bit-Version höchstens zwischen drei und vier GB RAM ansprechen kann. Wer mehr in seinen Rechner packen will, muss zur 64-Bit-Variante greifen.

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Kompatibilität mit Windows XP

Windows 7-StartscreenWindows 7-Startscreen (Bild: Microsoft)Um die zugesagte hohe Kompatibilität mit dem weit verbreiteten XP zu gewährleisten, hat sich Microsoft den "Windows XP Modus" (XPM) ausgedacht. Dieser muss separat herunter geladen werden und wird laut Hersteller nur in den Pro-, Ultimate- und Enterprise-Versionen von Windows 7 installierbar sein. Der Vorteil: Man kann ein Windows XP im Fenster laufen lassen und darin Spiele und Anwendungen, die unter Windows 7 nicht laufen, völlig transparent betreiben. Die Anwendungen lassen sich ganz normal aus dem Startmenü heraus aufrufen. Der Nachteil: XPM setzt auf einer speziellen "Virtual PC"-Version auf. Davon bekommt der Anwender nichts zusehen; allerdings ist die Performance von Games innerhalb einer virtuellen Maschine noch nie besonders hoch gewesen. Für Casual-Games und einfache Spiele wird's wohl reichen; ob die Power auch für anspruchsvolle 3D-Games reicht, müssen spätere Tests erweisen.

Fazit

Erste Tests mit den frühen Versionen von Windows 7 zeigen, dass Gamer nur wenige Kompatibilitätsprobleme zu befürchten haben und sich auf einen schnellen, stabilen und sicheren Umgang mit Microsofts "Sieben" freuen dürfen. Alle getesteten Spiele - ob alter Schinken oder brandneuer Megaseller - funktionierten auch mit Vista-Treibern tadellos. Auch das Aufrüsten des aktuellen Spiele-PC für Windows 7 stellt kein Problem dar. Lediglich mit dem Kauf einer Grafikkarte gilt es, noch einige Monate warten, bis sich die ersten DirectX 11-Karten auf dem Markt etabliert haben. Damit kann man dann auch die neuesten Funktionen nutzen, die ein flotteres und schöneres Gaming als bisher erlauben sollen. Eine Installation des Release Candidate 7 lohnt sich definitiv, um einen ersten Eindruck zu erlangen.

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