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Spieletest zu Wii Sports Resort: Athleten mit Gefühl

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Test Wii Sports Resort | Wii | Sport  

Athleten mit Gefühl

29.10.2009, 16:33 Uhr | Richard Löwenstein / tz

Noch eine Sportspiel-Sammlung für die Wii-Konsole? Ja schon, aber eine ziemlich Spezielle. Auch wenn es erstmal gar nicht danach aussieht. Nach dem Öffnen der Packung von Wii Sports Resort purzelt einem die Standard-Disk entgegen. Sie enthält eine Sammlung von zwölf sportlichen Herausforderungen. Bunt, schnell, witzig, für bis zu vier Mitspieler geeignet. Klingt kaum rekordverdächtig, schließlich liegt der Konsole ja bereits Wii Sports bei: eine vergleichbare Zusammenstellung familientauglicher Turnübungen mit der Wii-Fernbedienung. Allerdings versteckt sich da noch etwas in der Verpackung. Ein kleines Stück Plastik, geformt wie ein Würfel. Passt haargenau an die Wii-Fernbedienung. Lässt sich da anstecken, wo sonst das Nunchuck geparkt wird.

Es handelt sich dabei um die Wii Motion Plus: eine sensorische Erweiterung, die Bewegungen der Wiimote besser und feinfühliger erkennen soll. Spiel und Sensor-Doping kosten zusammen soviel wie sonst ein Spiel alleine; so betrachtet ist die Wii Motion Plus bei diesem Bundle also kostenlos.


 

Sportliche Ideen

Wie gut funktioniert damit das Dutzend sportlicher Aktivitäten? Die Steuerung durch das Hauptmenü verändert sich gar nicht. Durch simples Zeigen per Wii-Fernbedienung auf Symbole am Bildschirm werden Mitspieler und Sportarten bestimmt. Es fällt aber auf, dass die die neuen Mii-Figuren - die kleinen, knuffigen Avatare - sichtlich detailreicher und charmanter aussehen als im original Wii Sports. Und man kann sie herrlich ausstatten: Hautfarben, Gesicht, Haare und Kleidung, schon ist der Athlet bereit für die Jagd nach Punkten und Medaillen. Und hier bringt Wii Motion Plus tatsächlich eine deutlich spürbare Steigerung mit sich. Beispielsweise beim Jetboot-Fahren: Hier besteht die Aufgabe darin, in vorgegebener Zeit möglichst viele Ringe zu durchfahren. Das Nunchuck dient als Gasgriff, die Wii-Fernbedienung funktioniert wie eine virtuelle Lenkstange. Lenkbewegungen werden Eins zu Eins umgesetzt. Die Sache macht einen Heidenspaß, vor allem, wen sich bis zu vier Spieler sportlich herausfordern. Oftmals geht das zwar nur nacheinander, lediglich bei Disziplinen wie Rudern, Radfahren, Tischtennis, Kendo und Basketball darf man auch mal simultan ran.

Sensor mit viel Gefühl

Die Handhabung ist einfach: Beim Kanufahren taucht man das Paddel links oder rechts vom Kanu ins Wasser und ändert so die Richtung. Steuert sich famos und sieht dank des animierten Wasser klasse aus. Schweißtreibend ist das Radfahren: Man muss nicht nur mit Pedal-Bewegungen Fahrt aufnehmen, sondern auch lenken und immer darauf achten, dass sich der Pedaleur nicht übernimmt. Das Bogenschießen verlangt hingegen ein Höchstmaß an Konzentration. Nach dem Spannen des Bogens muss man die Entfernung zum Ziel und den Wind ins Kalkül ziehen, alles unter Zeitdruck. Auch das Tischtennis ist anspruchsvoll: Der Schläger lässt sich in alle möglichen Richtungen anwinkeln, das erlaubt gut kontrollierbare Topspins und Schmetterbälle. Leichter gehen das Frisbee-Werfen auf Luftballons oder der Kampf mit Gummischwertern vor sich. Golf und Bowling kennt man ja schon vom Vorgängerspiel Wii Sports, allerdings spielen sie sich hier um Längen präziser.

Fazit

Keine andere Videospiel-Olympiade verbreitet auch nur annähernd so viel Spaß wie Wii Sports Resort. Und so holt sich Nintendo erneut die Goldmedaille für familientaugliche Partygames: Das Ganze spielt sich leichtfüßig und hat Charme. Zugleich steckt genug Raffinesse und Wettbewerb drin für dauerhafte Unterhaltung. Auch ohne Online-Option ein Kauftipp.





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