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GC 09: "Killerspiel-Debatte oft schnöder Opportunismus"

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GC 09: "Killerspiel-Debatte oft schnöder Opportunismus"

21.08.2009, 09:27 Uhr | dpa

Gamescom 2009 Spielemesse in KölnGamescom-Besucher testen Spiele (Bild: dpa)Auf einem Kongress im Rahmen der Gamescom-Spielemesse in Köln diskutierten am Donnerstag Vertreter aus Politik und Spielindustrie über die gesellschaftliche Rolle der Computerspiele. Der Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Norbert Schneider, forderte ein Umdenken von Politik und Gesellschaft. Die Debatte über die Gefahren von Computerspielen sei nichts als "schnöder Populismus". "Die Debatte ist dadurch geprägt, dass immer nur das Elend thematisiert wird", erklärte er.

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Aufklärung gefordert

Der nordrhein-westfälische Medien-Minister Andreas Krautscheid betonte derweil, die Kritiker der Branche müssten gehört werden. "Wir haben jede Menge Unkenntnis über die Folgen von Computerspielsucht." Suchtelemente müssten Einfluss auf die Klassifizierung von Computerspielen haben. "Die Kritik ist eine Verunsicherung der Eltern und Pädagogen, ein Generationenkonflikt", fügte Krautscheid hinzu. Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, forderte, dieser Konflikt müsse ausgetragen und durch Aufklärungsangebote gelöst werden.



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