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Batman: Arkham Asylum im Spieletest: Comeback für den Dark Knight

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Test Batman: Arkham Asylum | Action | PC, PS3, Xbox 360  

Comeback für den Dark Knight

24.08.2009, 15:55 Uhr | Richard Löwenstein / vb

Batman: Arkham Asylum EidosBatman: Arkham Asylum (Bild: Eidos)"Willkommen im Irrenhaus, Batman!" - mit diesen Worten empfängt der Joker seinen Erzfeind im Arkham Asylum, der düsteren Strafanstalt von Gotham City. Und die ist zugleich Kulisse für das Action-Abenteuer Batman: Arkham Asylum. Das für PC, PS3 und Xbox 360 erhältliche Spiel beginnt wie der letzte Batman-Streifen The Dark Knight furios. Der Dunkle Ritter hat seinen Erzfeind Joker gefangen genommen. Er zerrt ihn durch die Eingangstüre des düsteren Gemäuers und begleitet ihn bis in die Überwachungs-Kammer. Die Szene sieht aus wie ein Introvideo, ist aber spielbar. Man kann sich umsehen und mit Wachen plaudern.

Schon in den ersten spielbaren Minuten fällt die für Videospiel-Verhältnisse außerordentlich gelungene Portraitierung der Charaktere auf. Batman steht als Heldenfigur im Mittelpunkt. Ein allzu menschlicher Kämpfer für das Gute, durchtrainiert, idealistisch, aber nicht ohne Selbstzweifel. Auf der anderen Seite der Joker: Irre, sarkastisch und clever, durchtrieben, hinterhältig und abgrundtief böse. Seltsam nur, dass sich der Joker so leicht fassen ließ. War das geplant? Und tatsächlich, nach einem kurzen Lauf- und Kampftraining befreit sich der Gegner, und flüchtet in die Katakomben. Batman beginnt die Jagd, doch er wird bald selbst zum Gejagten.

Jäger oder Gejagter

Batman: Arkham Asylum EidosBatman: Arkham Asylum (Bild: Eidos)Nur zu Anfang verläuft die Story geradlinig: Batman dringt tiefer in die maroden Gänge und verwinkelten Flure des Arkham Asylum ein. Er kämpft mit herum lungernden Insassen, sichtet Spuren und sammelt Informationen. Atmosphäre und Gameplay erinnern an das Unterwasser-Drama Bioshock. Immer wieder meldet sich der Joker über das TV-Interkom zu Wort. Anfangs neckt er Batman, gegen Ende wird der Ton rauer. Doch Batman ist nicht allein, sondern per Sprechfunk mit Commissioner Gordons Tochter Barbara alias Oracle verbunden. Sie dient als Führungsoffizier, lotst den dunklen Ritter von Mission zu Mission.

Rastloser Rächer

Batman: Arkham Asylum EidosBatman: Arkham Asylum (Bild: Eidos)Ob es um die Jagd auf Officer Frank Boles, die Rettung des Commissioners, eine Instandsetzung des Transportsystems oder die Flucht vor Killer Croc geht - es tut sich einiges, auch in der Rahmenhandlung. Das ganze Ausmaß von Jokers perfidem Plan erschließt sich erst nach rund 20 Spielstunden. Dabei zeigt sich, dass das ehrwürdige Gebäude des Arkham Asylum offenbar auf Geheimnissen und Überraschungen, Intrigen und Verrat aufgebaut ist. Wer sich Zeit nimmt, kann viele Freispiel-Extras entdecken, etwa kniffelige Rätsel-Missionen.

Alte Bekannte

Dass der Dunkle Ritter einen so unwiderstehlichen Reiz entfaltet, hängt mit der ausgewogenen Vermengung actionreicher Kämpfe, intelligenter Puzzles und prickelnder Schleichereien zusammen. Eine Handvoll Klettereinlagen und Hangeleien bringen den Puls runter, bloß damit er bei den spektakulären Bossgegner-Kämpfen umso mehr in die Höhe schießt. Die Auseinandersetzung  mit der XXL-Kreatur Killer Croc umfasst beispielsweise ein halbes Kapitel - inklusive haarsträubender Flucht und aufregenden Reaktionstests.

Zum Narren halten

Batman: Arkham Asylum EidosBatman: Arkham Asylum (Bild: Eidos)Außerdem öffnet sich das Arkham Asylum nach zwei bis drei Stunden. Man muss die Herausforderungen dann nicht Reih in Glied bewältigen, sondern kann sich innerhalb einer offenen Welt umsehen und zahlreiche Entdeckungen machen. Beispielsweise Einträge in das liebevoll gemachte Charakter-Lexikon, das jede beteiligte Figur - Gordon, Joker, Two-Face, Poison Ivy und viele mehr - im Detail beschreibt. Und dann ist da noch die geheimnisvolle Figur des Riddlers, der sich ab und zu per Sprechfunk einmischt. Er verfolgt eigene Pläne, soviel ist bald klar. Aber welche? Und warum hält er einen ab und zu mit Wort-, Bild- und Reim-Rätseln zum Narren? Die Antworten jagen, das spornt nicht nur Comic-Fans an.

Fazit

Film- oder Comic-Adaptionen werden nur selten in einem Atemzug mit großen Titeln wie Bioshock oder Prince of Persia genannt. Die meisten Comic-Games sind eher schlicht gestrickt. Aber das hier ist die Ausnahme von der Regel. Ähnlich wie der Kino-Erfolg The Dark Knight fesselt Batman: Arkham Asylum fesselt von der ersten Minuten an. Visuell bemerkenswerte, inhaltlich faszinierende und spielerisch erstaunliche Action, nicht nur für Batman-Fans spielenswert. Eine echte Empfehlung.

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