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WoW: Konkurrenten und Herausforderer des Rollenspiels

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Konkurrenten und Herausforderer von WoW  

Angriff auf "World of Warcraft"

27.08.2009, 17:35 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

WoW: Konkurrenten und Herausforderer des Rollenspiels. WoW-Herausforderer (Bild: Blizzard)

Mehr als elf Millionen Spieler tummeln sich regelmäßig auf den "WoW"-Servern. Man kämpft, handelt und chattet miteinander. Kein anderes MMORPG (Massive Multiplayer Online-Rollenspiel) kann mit diesen Zahlen auch nur ansatzweise mithalten. Dabei buhlen etliche interessante Genre-Vertreter um die Gunst der Spieler, die es in Sachen Spielspaß durchaus mit dem Erfolgstitel von Blizzard aufnehmen können. Ob die Lizenz-Spiele "Der Herr der Ringe Online" und "Warhammer Online", der Klassiker "Everquest 2" oder das kostenlose "Free2play"-Epos "Runes of Magic" - die Bandbreite ist enorm.

Wir sind deshalb auf Streifzug durch die Online-Welten gegangen und sagen, ob es sich lohnt, Azeroth den Rücken zu kehren und den anderen aktuellen PC-Online-Rollenspielen eine Chance zu geben. Wer also den WoW-Kontinent Azeroth schon in- und auswendig kennt oder einfach mal Lust auf ein neues Szenario hat, der kann aktuell und zukünftig aus einer reichhaltigen Palette an Online-Rollenspielen schöpfen. In unserer Artikelshow stellen wir die besten derzeit erhältlichen und die interessantesten kommenden MMORPG im Detail vor.

Konkurrenten im Anmarsch

Die Zukunft sieht für das Genre rosig aus: Experten bescheinigen den Online-Rollenspielen ein enormes Wachstumspotential. Daher ist es fast schon logisch, dass etliche neue WoW-Konkurrenten in der Mache befinden. Das Ende September erscheinende Aion ist nicht nur mit feinster Edeloptik ausgestattet, sondern überzeugt mit innovativen Features, etwa der konsequenten Integration der Flug-Fähigkeiten der Charaktere als motivierendes Gameplay-Element. Nicht umsonst wurde das Spiel als bester Online-Titel der Gamesom 2009 in Köln ausgezeichnet. Ebenfalls im September kommt das Superhelden-Rollenspiel Champions Online auf den Markt. Das unter der Leitung von Ex-Blizzard-Mitarbeiter Bill Roper entstehende MMORPG will mit Comic-Look und unzähligen Anpassungsmöglichkeiten für den eigenen Charakter punkten. Science-Fiction-Fans sind dagegen scharf auf das neue Lucas Arts-Game Star Wars: The Old Republic sowie auf Cryptics Star Trek Online. Aber auch die Fantasy-Fans gehen dank Guild Wars 2 (das sich wieder ausschließlich über die Verkäufe des Spiels finanziert und auf Abo-Gebühren verzichtet) nicht leer aus.

WoW-Erfolgsgeheimnis

Thematisch und stilistisch gibt es also jede Menge Alternativen zu WoW. Doch warum tut sich die Konkurrenz bislang so schwer, am Lack von WoW zu kratzen? Das hängt an verschiedenen Faktoren. Bei Blizzard gilt das Credo: "Gameplay first" - alle anderen Aspekte eines Spiels sind zweitrangig. Eine nette Grafik: Nicht so wichtig. Statt zwanghaft innovativ sein, wird lieber der etablierte Warcraft-Stil verfeinert und verbessert. Technisch wird das Ganze so ausgelegt, dass auch Standard-PC mit dem Spiel gut zurecht kommen. Dazu kommt die kontinuierliche Pflege und inhaltliche Weiterentwicklung durch Add-Ons, die den Rahmen des Möglichen immer etwas weiter hinausschieben. All das wird in Einzelaspekten auch von den WoW-Herausforderern umgesetzt - in der Summe steht Blizzard jedoch noch einzigartig da.

Fazit

World of Warcraft dürfte daher vorerst das Maß aller Dinge unter den Online-Rollenspielen bleiben. Ob das jüngst angekündigte dritte Add-On Cataclysm den Erfolg der Vorgänger-Erweiterungen toppen kann, muss sich erst noch zeigen. Denn so langsam nagt auch an WoW der Zahn der Zeit, vor allem technisch. Fakt ist: Die Konkurrenz schläft nicht - und wartet mit frischen Einfällen und Traumgrafik (Aion) , neuen Szenarien (Champions Online) und zugkräftigen Lizenzen (Star Wars, Star Trek, Herr der Ringe) auf.

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