Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

Amoklauf von Winnenden: "Expertenkreis Amok" fordert Killerspielverbot

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Expertenkreis Amok" fordert Killerspielverbot

01.10.2009, 08:45 Uhr

Counter-Strike (Montage: t-online.de)Counter-Strike (Montage: t-online.de)

In seinem Abschlussbericht fordert der anlässlich des Amoklaufs in Winnenden vom Land Baden-Württemberg eingesetzte "Expertenkreis Amok" unter anderem ein Verbot sogenannter "Killerspiele". Außerdem sollen nach Ansicht der Kommission, der neben Pädagogen, Politikern, Psychologen auch Angehörige von Opfern des Dramas angehören, die bereits bestehenden Internetsperren ausgeweitet, Alarmsignale an Schulen überarbeitet und die Beschaffung von Waffen weiter erschwert werden. Gleichzeitig fordert der Bericht des Fachkreises aber auch neue Ansätze bei der Erziehung, Prävention und Früherkennung.
#

Konsolen Games Shop (Montage: Gamesload)


"Beschäftigung mit gewaltrelevanten Inhalten generell auffällig"

In einem Teil des Abschlussberichts werden Computerspiele thematisiert. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden hatte sich der Täter in Winnenden regelmäßig mit gewalthaltigen Spielen beschäftigt. Unter anderem behauptet der Bericht, bei Amokläufern sei generell eine "intensive Beschäftigung mit Videofilmen und Computerspielen mit gewaltrelevanten Inhalten auffällig". Außerdem besäßen die Täter "zum Teil über enorme Treffsicherheit durch Einübung mit scharfen Waffen oder bestimmten Computerspielen". Inwieweit hier allerdings der Amoklauf im fränkischen Ansbach in dieses Bild passt, bei dem der Täter nach aktuellem Erkenntnisstand keine besonders gewalthaltigen Spiele oder Filme konsumiert hatte, geht aus dem Bericht nicht hervor.


Maßnahmen gefordert

Als Konsequenz empfiehlt die Kommission in dem Bericht dem Land Baden-Württemberg "den Bund aufzufordern, das Verbot von gewaltverherrlichenden Darstellungen, vor allem bei Computerspielen (off- und online), durch Änderung des Strafgesetzbuches im Rahmen der verfassungsrechtlichen Schranken auszudehnen." Zusätzlich sollen Onlinespiele künftig mit einer Alterskennzeichnung versehen sowie die internationalen Richtlinien zum Jugendschutz vereinheitlicht werden. Damit will man zumindest Ansatzweise der vergleichsweise einfachen Verfügbarkeit von Ego-Shootern im Internet entgegen wirken.


News Aktuelle Nachrichten aus der Spiele-Branche



Spiele-Quiz Sind Sie ein Spiele-Kenner?
Spiele-Bilder Screenshots aus den Top-Spielen
Cheats & Tricks So lösen Sie jedes Spiel

#



Hinweis: Ihr Kommentar wird nach Prüfung durch die Redaktion freigegeben. In den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende erfolgt deshalb keine Freischaltung. Ihr Kommentar ist aber nicht verloren, sondern wird sobald wie möglich freigegeben. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal