Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > Tests & Previews >

Preview "Darksiders": Attraktive Apokalypse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Preview Darksiders | Action | Xbox 360, PS3  

Attraktive Apokalypse

08.10.2009, 11:13 Uhr | Richard Löwenstein / vb, t-online.de

Darksiders (Bild: THQ)
Ist das hier das schönere God of War? Selten hat ein Spiel so attraktiv ausgesehen wie Darksiders: Wrath of War, das kommende Fantasy-Action-Feuerwerk für Xbox 360 und Playstation 3. Dessen Held "Krieg" ist groß, weisshaarig und bis an die Zähne bewaffnet. Er ist einer der vier apokalyptischen Reiter, eine Personifizierung des Bösen. Dereinst soll Krieg die Menschheit auslöschen - eigentlich. Doch er wird hintergangen: Jemand löst vorzeitig die Apokalypse aus und will das nun Krieg in die Schuhe schieben. Der wiederum reist auf die verwüstete Erde, um den Verrat aufzudecken. Allein und all seiner Kräfte beraubt, muss der Held wortwörtlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die Wahrheit herauszufinden.

M

it Schwert und Raketenwerfer

Krieg muss sich bei seiner Suche den himmlischen Heerscharen und der höllischen Brut gleichermaßen stellen, denn beide Parteien führen ihren Krieg auf Erden weiter. Der Held ist umringt von Feinden. Die bekämpft er mit blankem Schwert, großer Knarre oder einem dämonischen Raketenwerfer. Außerdem hat Krieg noch etliche Spezial-Attacken drauf und verfügt über ein großes Bewegungsrepertoire. Er rennt, schwimmt, taucht, fliegt, klettert, hangelt oder löst per "Windlauf" einen Orkan aus, der alles in der Umgebung deformiert. Und sobald Krieg alleine nichts mehr ausrichten kann, springt er auf sein höllisches Pferd namens Ruin und reitet mit brennenden Hufen durch die Gegnermassen. Das ganze ist optisch sehr gut umgesetzt, die Spezial-Effekte geben sich praktisch die Klinke in die Hand.

Freies Schlachtfeld

Im Vergleich mit Sonys ähnlich gearteten Fantasy-Actiongame God of War ist das Schlachtfeld freier strukturiert: Die Stadt aus Schutt und Asche zu erkunden und Extras zu finden, soll zum mehrfachen Durchspielen motivieren. Die Reise von einem Bezirk zum anderen gestaltet sich allerdings alles andere als ungefährlich, denn zwischen den Häuserschluchten streunen verfaulende Zombies, hinterlistige Phantome und finstere Golems herum. Außerdem sind ein Dutzend weitläufiger Keller-Gewölbe zu entdecken. Sie beherbergen zwölf abgefahrene Bossgegner als Höhepunkte. Beispielsweise einen kolossalen "Seelensammler", dessen Körper aus Kadavern besteht. Und Fledermauskönigin Tiamat, die erst nach Konfrontation mit clever getimten Bumerangs und intelligent platzierten Minen das Feld räumt. Simples Draufhauen alleine reicht nicht aus, man muss Reflexe trainieren, Schwachstellen analysieren, das Köpfchen strapazieren.

Was wir mögen

Eine offene Welt, eine höllische Version von GTA 4? Warum nicht. Die Mischung aus stilsicherer Fantasy-Optik, actionreichem Gameplay, taktisch versierten Gegner und spektakulären Höhepunkten macht einiges her.

Was wir nicht mögen

Die allzu mystische Ausstattung, der Kampf gegen Dämonen und Götter. Die bisher gezeigten Szenen orientieren sich sehr eindeutig an Sonys Action-Bestseller God of War. Grundsätzlich keine schlechte Sache, trotzdem wäre zu hoffen, dass sich der Rest des Ganzen eigenständiger gibt.

Fazit

Ein apokalyptisches Ambiente, höllische Monster und ein betrogener Held auf der Suche nach Rache und der Wahrheit. Darksiders: Wrath of War macht einen mächtig unterhaltsamen Eindruck. Zudem sieht der Stilmix aus Hölle und Endzeit sieht verdammt gut aus. Wenn es den Herstellern THQ und Vigil gelingt, die Reise auch spielerisch auf ein vergleichbares Niveau zu heben, könnte der Thron des God of War-Helden Kratos demnächst ins Wanken geraten.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal