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"James Cameron's Avatar - Das Spiel": Action zwischen den Welten

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Test James Cameron's Avatar - Das Spiel | Action | Xbox 360, PS3, Wii  

Zwischen den Welten

13.10.2009, 14:05 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

"James Cameron's Avatar - Das Spiel": Action zwischen den Welten. James Cameron's Avatar - Das Spiel Ubisoft Actiongame für PC, PS3, Xbox 360 und Wii

James Cameron's Avatar - Das Spiel (Bild: Ubisoft)

James Cameron gehört zu den renommiertesten Regisseuren Hollywoods. Für "Titanic" bekam er zwei Oscars für den besten Film und die beste Regie. Als der Film 1997 in den Lichtspielhäusern anlief, hatte Cameron bereits seit zwei Jahren das Drehbuch zu "Avatar" fertig geschrieben. Es dauerte aber noch 12 Jahre, bis die Tricktechnik Camerons Ansprüchen genügte, um das Projekt in die Tat umzusetzen. Im Dezember 2009 erschien parallel zum Film das dazu passende Videospiel für PC, Xbox 360, PS3 und Wii, das in enger Kooperation mit dem Star-Regisseur entstand.

Im Körper des Feindes

Avatar spielt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit benötigt neue Ressourcen und weicht daher auf den Weltraum aus. Forscher stoßen dort auf den Planeten Pandora. Auf ihm entdeckt man das wertvolle Mineral "Unobtanium". Bei dem Versuch, den Planeten zu erobern und den kostbaren Rohstoff zu fördern, geraten die Menschen in Konflikt mit den Na'Vi-Ureinwohnern. Der Film erzählt die Geschichte des Soldaten Jake, dessen Seele in den Körper eines Na'Vi-Kriegers übertragen wird, um das die Natur liebende Volk zu unterwandern. Das Spiel setzt etwa zehn Jahre vor diesen Geschehnissen an. Der Spieler schlüpft zunächst in die Haut eines Soldaten, der im Auftrag des Mega-Konzerns RDA unterwegs ist. Später wird man aber auch einen Na'Vi steuern können. Wie der genaue Spielverlauf aussehen wird, ließ Ubisoft noch offen. Im Mittelpunkt beider Kampagnen steht die Suche nach einem legendären Heiligtum, mit dem man den Planeten wahlweise schützen oder ihn kontrollieren kann.

Prachtvolles Spektakel

Avatar ist ein klassisches Actionspiel aus der Verfolgerperspektive. Man kämpft sich am Anfang als Soldat durch eine feindselige Dschungelwelt. Das Ökosystem von Pandora ist für Menschen mehr als ungesund: Sogar die Luft ist giftig. Dabei stellen besonders die riesigen Monster eine Herausforderung dar. In packenden Gefechten gilt es, die Schwachstellen der oftmals schwer gepanzerten Bestien herauszufinden. Für Siege erntet man Erfahrungspunkte, die sich dann in die Fähigkeiten-Entwicklung (geplant sind etwa 29 Skills pro Fraktion, unter anderem Sprint- und Tarnfähigkeiten) und Spezialattacken investieren lassen. Die eher mit primitiven Waffen (Pfeil und Bogen oder Keule) ausgerüsteten Na'Vi können Wirbelstürme herbeirufen, sich unsichtbar machen oder diverse Kreaturen zu Hilfe holen. Die Menschen hingegen greifen auf technische Hilfsmittel (Maschinengewehr, Granaten und Flammenwerfer) zurück.

Was uns gefällt

Wie es sich für stilgerechte Umsetzung gehört, setzt das das Videospiel auf eine prunkvolle Inszenierung. Die Far Cry 2-Engine tut ihre Wirkung: Dschungellandschaften sehen dank vielfältiger Farb- und Lichtreflexe einfach bezaubernd aus; umher fliegende Tierchen und Blüten erzeugen eine lebendige Atmosphäre. Für Abwechslung sorgen zudem Missionen auf den Rücken fliegender Echsen oder in gewaltigen Landungsschiffen. Wie schon die Filmvorlage unterstützt auch James Cameron's Avatar - Das Spiel 3D-Brillen, um dem Geschehen noch mehr räumliche Tiefe zu verleihen.

Was uns nicht gefällt

Die Hintergrundgeschichte - der Konflikt zwischen verteidigendem Naturvolk und ressourcenhungrigen Angreifern - ist klischeehaft konstruiert und spielt im Spiel selbst anscheinend kaum eine Rolle. Der Fokus liegt auf simplem Geballere. Was frische Ideen angeht, herrscht hier Fehlanzeige.

Fazit

Avatar ist ein technisch prachtvoll umgesetztes, grundsolides Ballerspiel mit hohem Action-Anteil. Das Szenario ist interessant gewählt. Auch Gameplay und Leveldesign fallen einigermaßen überzeugend aus.

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