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"Tropico 3" im Spieletest: König spielen in der Bananenrepublik

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Test Tropico 3 | Aufbaustrategie | PC, Xbox 360  

König spielen in der Bananenrepublik

02.11.2009, 10:59 Uhr | Medienagentur plassma / vb

"Tropico 3" im Spieletest: König spielen in der Bananenrepublik. Tropico 3 (Bild: Kalypso Media GmbH)

Sonne, Strand und Kommunismus: Tropico 3 macht den Spieler zum Anführer einer Karibikinsel. Unter Palmen gilt es nun, die Wirtschaft in Schwung zu bringen, die Bewohner bei zu Laune halten, aber auch die eigene Machtposition zu sichern. Die Neuerungen im Vergleich zum acht Jahre alten Vorgänger halten sich allerdings in Grenzen. So bleibt Tropico 3 für PC und Xbox 360 eine atmosphärische Aufbausimulation für Genre-Fans.

Aufbauspiel mit Karibikflair

Die Kampagne von Tropico 3 besteht aus 15 Einzelmissionen. Leider fehlt dem Spiel eine durchgehende Handlung. Trotzdem motiviert die Aufbausimulation mit ihrem tollen Szenario und vielfältigen Möglichkeiten. Als Herrscher über die Insel Tropico laufen beim Spieler alle Fäden der Regierung zusammen. So kümmert man sich um Warenkreisläufe ebenso wie um die Außenpolitik und natürlich die Laune der eigenen Bürger. Denn diese schreien förmlich nach Jobs, Unterhaltung und einem angenehmen Leben. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt: Möchte man lieber ein gnädiger Alleinherrscher, ein kommunistischer Führer oder doch ein Militärdespot sein - die eigene Spielweise entscheidet über diese Frage.

Zu viele Tabellen

Trotz seiner gelungenen Optik, umher wuselnder Einwohner und der dazu passenden Karibik-Musik ist Tropico 3 ein ungeheuer komplexes Aufbaustrategiespiel, das leider allzu oft Tabellen statt Taten sprechen lässt. Große Ereignisse wie Putschversuche und Angriffe anderer Nationen werden in schnöden Textkästen angezeigt. Auch die Auswirkungen der eigenen Baupolitik liest man lediglich vom eigenen Kontostand ab. Optische Veränderungen gibt es leider kaum. Aufgrund der recht komplizierten Abläufe und der angesprochenen Zahlenproblematik richtet sich Tropico 3 in erste Linie an erfahrene Spieler.

Was wir mögen

Tropico 3 ist ein komplexes, atmosphärisches Aufbaustrategiespiel. Der ohnehin bissige Spielinhalt wird durch tolle Musik, eine schöne Grafik und sarkastischen Humor unterstrichen. Die Möglichkeiten zum Aufbau der eigenen Bananenrepublik sind ungeheuer vielfältig, aber dennoch übersichtlich gehalten.

Was wir nicht mögen

Leider sind die Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger zu spärlich verteilt: Die neue Kampagne wirkt aufgrund der fehlenden Geschichte wie eine Ansammlung von Einzelmissionen. Auch im Spielablauf fehlen optische Hinweise auf das Geschehen. Stattdessen muss sich der Spieler durch Zahlenwüsten quälen.

Fazit

Reif für die Insel: Erfahrene Spieler mit einem Faible für humorvolle Aufbausimulationen können bei Tropico 3 trotz kleinerer Schwächen zugreifen.

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