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Windows 7 im Test: Das taugt das neue Betriebssystem für Spieler

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Test Windows 7 als Spiele-Betriebssystem  

Das taugt Windows 7 für Gamer

01.12.2009, 12:14 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Windows 7 im Test: Das taugt das neue Betriebssystem für Spieler. Windows 7 für Gamer (Bild: Microsoft, Blizzard, EA, 2K Games / Montage: t-online.de)

Windows 7 für Gamer (Bild: Microsoft, Blizzard, EA, 2K Games / Montage: t-online.de)

Microsoft musste nach der Veröffentlichung von Windows Vista viel Kritik einstecken. Das Betriebssystem war ein Speicherfresser, unnötig kompliziert und hatte besonders bei Spielen seine Probleme. Abstürze und Performance-Schwierigkeiten waren die Symptome, die viele Gamer vom "Fensterln" mit Vista Abstand nehmen ließen. Der kürzlich erschienene Nachfolger Windows 7 soll diese Scharte auswetzen und mehr Tempo und Bedienkomfort bieten. Wir haben Windows 7 im Spiele-Praxisbetrieb getestet.

Spiele ohne Grenzen

Windows 7 steht seit dem 22. Oktober in den Läden - gemeinsam mit den Spielen des Weihnachtsgeschäfts 2009. Die gute Nachricht: Aktuelle Titel wie Die Sims 3, Dragon Age: Origins oder Call of Duty: Modern Warfare 2 laufen unter dem neuen Betriebssystem absolut problemlos und mit solider Performance. Auch Top-Games aus der jüngeren Vergangenheit wie Far Cry 2, Crysis, Fallout 3 oder Grand Theft Auto 4 werden erfolgreich erkannt und ohne Schwierigkeiten ausgeführt. Ein Geschwindigkeitswunder ist Windows 7 aber nicht. Die genannten Spiele laufen nur wenige Prozent schneller als unter XP oder Vista. Ältere Titel machen hingegen des Öfteren Zicken. Bei Unreal Tournament 3 wollte die Startdatei nicht erkannt werden. Auch der Rollenspiel-Klassiker Gothic 2 ließ sich nicht starten. Sei es dass das neue Betriebssystem als solches nicht erkannt wird oder der versuchte Zugriff auf nicht mehr unterstützte Audio- und Grafik-Schnittstellen zum Crash führt: Hier läuft nicht alles rund.

Vorsicht beim XP-Modus

Auch der in den Professional-, Enterprise- und Ultimate-Versionen von Windows 7 integrierte XP-Modus hilft in diesem Fall wenig. Der Grund: In dieser Betriebsvariante wird eine virtuelle Umgebung gestartet, in der eine voll lizenzierte Version von Windows XP mit Servicepack 3 läuft. Unbedingte Voraussetzung dafür ist, dass der Prozessor die Virtualisierung unterstützt. Dummerweise bleibt in der virtuellen XP-Umgebung die Hardware-Beschleunigung - auch die der Grafikkarte - treibermäßig außen vor, so dass nur Standard-Anwendungen, aber keine Hardware-hungrigen aktuellen Spiele in akzeptablem Tempo laufen. Daher ist der XP-Modus nur bei lieb gewordenen Casual Games eine Option.

DirectX 11: Neue Schnittstelle

Mit Windows 7 führt Microsoft auch die neue Multimedia-Schnittstelle DirectX 11 ein. Diese wird zum aktuellen Zeitpunkt nur von wenigen Grafikkarten und Spiele-Titeln wie Colin McRae Dirt 2, Battleforge (mit Patch) oder Stalker: Call of Prypiat unterstützt. DirectX 11 bringt einige neue Funktionen, die besonders die Hardware entlasten und das Auge des Spielers erfreuen sollen: Mit Hilfe des "Compute Shader" können Videos schneller von der Grafikkarte umgewandelt, aber auch die Physik-Effekte in Spielen beschleunigt werden. Die "Tesselation"-Funktionen hingegen machen es möglich, komplexe Grafik mit weniger Polygonen darzustellen. Auf diese Weise werden Ressourcen frei, die wiederum in zusätzliche Effekte gesteckt werden können.

Abzüge in der B-Note

Die übrigen “Spieler-Funktionen" bleiben im Vergleich zu Vista nahezu identisch: Im Spiele-Explorer von Windows 7 kann man Games starten und Einstellungen in Sachen Jugendschutz treffen. So kann man mit Hilfe von eingeschränkten Benutzerkonten einen Zeitraum für Kinder zu bestimmen, in dem diese am PC spielen dürfen. Es ist auch möglich, anzugeben, ob ein bestimmter Benutzer überhaupt am PC Games ausführen darf und ob man die Altersfreigabe der Spiele durch die USK als Freigabekriterium heranziehen möchte. Um zu verhindern, dass Kids auf nicht altersgemäße Games zugreifen können, die auf dem selben PC installiert sind, kann man mit Administratorrechten auch bestimmte Spiele blockieren. Verknüpfungen zum Online-Service Windows Live sucht man leider vergeblich. Dafür sind aber eine automatische Update-Funktion für Spiele sowie einige neue Casual-Titel wie Backgammon oder Dame enthalten.

Fazit

Microsoft hat mit Windows 7 Wort gehalten. Die getesteten aktuellen Spiele sind auf Anhieb mit dem neuen Betriebssystem kompatibel und laufen häufig einen Tick schneller, da Windows 7 relativ schonend mit der vorhandenen Hardware umgeht. Das wirkt sich positiv auf die Performance von Spielen aus. Aus Gamer-Sicht ist der Umstieg von Vista auf Windows 7 nicht zwingend. Wer hingegen XP nutzt, genießt nach dem Upgrade ein Plus an Sicherheit und Geschwindigkeit und ist für die Zukunft gut gerüstet.


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