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Spieletest "Tony Hawk Ride": Skateboards im Wohnzimmer

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Test Tony Hawk Ride | Sport | PS3, Xbox 360, Wii  

Das Wohnzimmer zur Halfpipe machen

07.12.2009, 09:09 Uhr | Medienagentur plassma / vb

Spieletest "Tony Hawk Ride": Skateboards im Wohnzimmer. Tony Hawk Ride (Bild: Activision)

Das Wohnzimmer verwandelt sich mit "Tony Hawk Ride" in einen Skatepark: Denn das 120 Euro teure Spiel für PS3, Xbox 360 und Wii wird mitsamt eines innovativen Skateboard-Controllers ausgeliefert. Sensoren zeichnen alle Bewegungen des Spielers auf und wandeln sie in virtuelle Ollies, Grinds und Grabs um. Ein gewagtes Experiment, das auch Gelegenheitsspieler zum Brett greifen lässt. Funktioniert das Plastik-Board wirklich tadellos, oder legt "Tony Hawk Ride" eine Bruchlandung hin?

Ungewöhnliches Spielgefühl

Nach der umfangreichen Kalibrierung des Skateboard-Controllers beginnt die wilde Fahrt: Tricks wie ein Ollie führt die Spieler - wie auf einem echten Brett - durch das Anheben das Vorderseite des Skateboards an. Manuals, Grinds und andere Moves bedürfen viel Balancegefühl. Wichtig: Tony Hawk Ride sollte trotz mitgelieferter Stopper auf Teppichboden gespielt werden. Ansonsten rutscht das Skateboard allzu schnell unter den Füßen weg.

Hübsch, aber nicht fehlerfrei

So vollführt der Wohnzimmer-Skater mit ein wenig Übung Tricks auf offener Straße oder in der Halfpipe. Doch die Änderung der Steuerung ist nicht die einzige Neuerung: Das Spiel sieht aufgrund seiner Cel-Shading-Comic-Optik deutlich anders aus. Trotzdem überzeugt der neue Look mit schönen Animationen. Einzig einige Grafik-Fehler bei Kollisionen und die recht hässlichen und umständlichen Menüs stören den Spielspaß. Für die passende Untermalung sorgt ein Tony Hawk-typischer Skatepunk-Soundtrack mit Bands wie Green Day.

Was wir mögen

Der Skateboard-Controller ist ein Experiment, sorgt aber für ein authentisches Spielgefühl. Dank umfangreicher Hilfefunktionen kommen auch Sport-Muffel schnell zu ersten Erfolgserlebnissen. Der neue Comic-Look steht dem Spiel ebenfalls gut. Im Schwierigkeitsgrad “Hardcore“ darf man zudem seinen Weg selbst bestimmen und durch das Kippen des Controllers die Richtung festlegen - da freuen sich echte Skateboard-Profis!

Was wir nicht mögen

Die Bewegungen werden leider mit einer leichten Verzögerung übertragen. Dadurch endet so manche Fahrt schnell in Unfällen und Stürzen. Zudem vermissen Serien-Kenner die Entdeckungstouren der Level. Die Metropolen ähneln nun Schläuchen, die halbautomatisch abgefahren werden. Die sechs virtuellen Städte wie New York sind deutlich kleiner als bei den Vorgängern.

Fazit

Tony Hawk Ride ist mit 120 Euro ein teures Vergnügen. Skateboard-Fans werden - trotz technischer Schwächen - mit einem innovativen Spielgefühl belohnt. Sport-Muffel sollten vor dem Kauf lieber eine Runde Probe fahren.


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