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Spieletest "James Camerons Avatar - Das Spiel": Umweltschutz als Actiongame

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Test James Cameron's Avatar | Action-Adventure | PS3, Xbox 360, Wii, PC, PSP, DS  

Umweltschutz als Actiongame

08.12.2009, 09:54 Uhr | Richard Löwenstein / tz

James Cameron's Avatar - Das Spiel (Bild: Ubisoft)


Kann es so etwas tatsächlich geben? Eine Filmumsetzung, die besser unterhält als der dazugehörige Kinofilm? Zumindest macht der Third-Person-Shooter James Cameron’s Avatar, das Game zum fast gleichnamigen Kinofilm, überraschend vieles richtig. Allerdings erfordert es etwas Zeit, die Feinheiten und Vorzüge der Produktion für Playstation 3, Xbox 360, Wii, PC, PSP und DS zu ergründen, sich auf die Eigenheiten und kleinen Details einzulassen und die eingebauten technischen Finessen zu ergründen. Darunter fällt die Unterstützung für die neue Fernseher-Generation mit eingebauten 3D-Fähigkeiten.



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James Cameron's Avatar (Montage: Gamesload)

Paradies und Hölle

Die Story entspricht weitgehend der des Kinofilms Avatar - Aufbruch nach Pandora, der am 18. Dezember im Kino anläuft. Um das Jahr 2200 herum hat das Firmenkonglomerat RDA den Planet Pandora belagert, denn einzig dort gibt’s ein wertvolles Mineral. Doch der Abbau ist schwierig. Denn die Ureinwohner, die blauhäutigen Na'vi, machen den technisch überlegenen Menschen die Ausbeutung ihrer Welt nicht einfach. Mit Bogen und Speer bekämpfen sie die schwer bewaffneten Menschen in Guerillamanier. Hier tritt der Spieler ins Bild. Als Heldenfigur namens Ryder - je nach Wunsch ein Mann oder eine Frau - trifft man auf einem Stützpunk der Menschen ein.



Erst flach, dann stark

Die ersten Minuten hinterlassen einen faden Eindruck. Ryder wird von A nach B und weiter nach C gehetzt, ohne dass größere Zusammenhänge erläutert würden. Nur Dialogszenen lockern das Ganze auf. Gelegentlich lernt man andere Menschen und Bewohner des Planeten kennen, kämpft an ihrer Seite gegen dinosauriergleiche Giganten und wolfsartige Raubtiere von Pandora. Dann wird Ryder Teil des so genannten "Avatar"-Programms. Das Ziel: den menschlichen Geist in den künstlich gezüchteten Körper eines Na’vi transferieren. Ab jetzt wird’s spannend. Ryder wird zum Spionjäger und erfährt mehr über das Schicksal der blauhäutigen Außerirdischen. Er muss sich entscheiden: treibt er weiter auf Seiten der RDA den Raubbau voran, oder unterstützt er die Na'vi im Kampf um Freiheit und Überleben?

Was wir mögen

Atmosphäre, frei erkundbare Areale, Sprachausgabe, zwei wählbare Möglichkeiten zur Entfaltung der Geschichte verleihen Tiefe. Die Action ist in der zweiten Spielhälfte visuell sehr filmnah inszeniert und macht richtig Spaß. Außerdem ist das Spiel über einen Extra-Grafikmodus für die neue Generation 3D-fähiger Fernseher optimiert…

Was wir nicht mögen

… die die TV-Industrie allerdings erst im Jahr 2010 an den Handel liefert. Zudem braucht die Action rund 40 Minuten, bevor sie in Fahrt kommt. Leider wirken Mimik und Gestik der Spielfiguren auch danach noch hölzern und wenig mitreißend. Auch die deutschen Synchronsprecher gehen eher unmotiviert ans Werk. Last, but not least bremsen Ladepausen zwischen den Kapiteln den Spielfluss.

Fazit

Diese Film-zu-Spiel-Umsetzung gibt sich tatsächlich sehr bemüht und macht vieles richtig. Die Grafik sieht stellenweise sehr schmackhaft aus. Leider ist die Handlung nur von ein paar schwachen Dialogszenen getragen, so dass einen der Gewissenskonflikt der Heldenfigur nicht wirklich berührt. Was bleibt, ist ein prima Appetitmacher auf den Film, der aber herausragende Höhepunkte vermissen lässt.




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