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"Metro 2033": Geheimtipp aus der Ukraine für den PC

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Preview Metro 2033 | Ego-Shooter | PC  

Moskau in Trümmern

14.12.2009, 15:56 Uhr | Medienagentur plassma / tz / jr, t-online.de

"Metro 2033": Geheimtipp aus der Ukraine für den PC. Metro 2033 Action-Spiel von THQ

Metro 2033 (Bild: THQ)

Video- und Computerspiele zu Kinofilmen sind längt gang und gäbe. Nur selten wagten sich Entwickler hingegen an Buchvorlagen. Und falls doch, wurden bislang vor allem Fantasy-Schmöker wie Discworld, "Der Herr der Ringe" oder "Das Schwarze Auge" (DSA) virtuell umgesetzt. Das ukrainische Team von 4A Games traut sich nun an den Endzeit-Roman "Metro 2033" von Dmitry Glukhovsky heran und kreiert für den PC eine finstere Zukunftsvision, die an düstere Ego-Shooter wie "Half-Life 2" oder "Bioshock" erinnert.

Im Untergrund

Die Story: Eine schwere Katastrophe hat vor 20 Jahren Moskau in einen für Menschen tödlichen Ort verwandelt. Giftige Dämpfe, radioaktive Strahlung und gefährliche Mutationen haben die Einwohner in den Untergrund getrieben. Hier leben sie in über Funk miteinander verbundenen Enklaven in U-Bahn-Schächten und Bahnhöfen und versuchen, in diesem düsteren und engen Mikrokosmos zu überleben. Held des Spiels ist der kurz vor der Apokalypse geborene Artyom, der durch Bilder und Erzählungen animiert von der Oberflächenwelt träumt. Im Abenteurer Hunter findet er ein Vorbild und trifft eine gefährliche Entscheidung. Artyom meldet sich freiwillig zum Schutz eines Lebensmitteltransports zur Metro-Station Riga. Dabei bekommt er es mit den "Dark One" - einer aggressiven Mutantenrasse - zu tun.

Bleihaltige Währung

Im Kern ist Metro 2033 ein klassischer, linearer Ego-Shooter. Im Spiel gefundene Kugeln sind nicht nur überlebenswichtig, sondern dienen auch als Währung. Geschosse aus der Zeit vor der Katastrophe sind wertvoll und können bei Händlern gegen einen ganzen Batzen neuer Munition getauscht werden. Allerdings ist diese weniger durchschlagkräftig. Der Spieler muss sich also entscheiden, wie er mit Kugeln und Gegnern - in den Schächten lauern neben den Dark Ones noch andere Bedrohungen - umgeht.

Was uns gefällt

Der mit zahlreichen gruseligen Zwischenereignissen gespickte Ego-Shooter aus der Ukraine ist technisch und in Sachen Grafik absolut auf der Höhe der Zeit und fängt die düsteren Katakomben mit erstaunlicher Detailverliebtheit ein. Die bislang präsentierten Missionen mit Spielfiguren, denen man ihre Sorgen und Nöte im wahrsten Sinn des Wortes ansieht, bestechen durch eine ungeheuer dichte Stimmung.

Was uns nicht gefällt

Zwei Faktoren sind in Metro 2033 kritisch: Die Glaubwürdigkeit der Hintergrundgeschichte und der Abwechslungsreichtum der Szenarien. Damit man als Spieler bei der Stange bleibt, muss man mehr über das Woher und Wohin erfahren: Was sind die Gründe für die Katastrophe, welche Perspektiven tun sich auf?

Fazit

Metro 2033 fängt die finstere Atmosphäre des Science-Fiction-Romanvorbilds mit erstaunlicher Detailtiefe ein. Die Frage ist, ob das Shooter-Game nicht nur mit seiner gelungenen Inszenierung besticht, sondern auch inhaltlich mit einem abwechslungsreichen Spielverlauf die Kurve kriegt. Im ersten Quartal 2010 gibt's darauf die Antwort.

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